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Selbst überfliegende Kryptowährungen sind nicht vor irdischen Problemen gefeit

In der bekanntesten Weltraumserie aller Zeiten dringt das Raumschiff Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Ähnlichkeiten mit Kryptowährungen sind unverkennbar. "Faszinierend" hätte wohl Mr. Spock dazu gesagt. Doch hatten Captain Kirk und seine Mannschaft nicht immer freie Flugbahn. Und da sind auch Bitcoin & Co. keine Ausnahme.

In einer inflationären Welt haben Kryptowährungen deflationären Wert

Technisch ist der Bitcoin auf ein Maximum von 21 Millionen Stück beschränkt. Zwar könnten seine Jünger theoretisch eine erhöhte Menge zulassen, aber dann würden sie sich ohne Not der Gefahr von Kursverlusten aussetzen. Genau dieses Knappheitsargument verleiht ja dem Bitcoin seinen Stabilitätscharakter als Wertspeicher gegenüber beliebig vermehrbarem Geld, das den Kryptos wiederum als Brandbeschleuniger dient.

Ohnehin verfolgen die großen Krypto-Käufer eine konsequente Buy and Hold-Strategie. Wie Dagobert Duck seine Golddukaten erwerben institutionelle Anleger und natürlich Mr. Musk von Tesla umfangreich Kryptos, um sie langfristig zu halten. Nichts wird abgegeben. Und wenn die Nachfrage der Überzeugungstäter steigt, das Angebot aber nicht mithält, scheint der Kryptomarkt nach unten gut abgesichert zu sein.

Bitcoin & Co. haben gegenüber der alternativen Stabilitätsanlage Gold auch noch einen technischen Vorteil: Vom Aufwand her ist der Erwerb und die Lagerung virtueller Kryptos einfacher als bei Edelmetallen in physischer Form.

Nicht zuletzt werden Kryptowährungen immer greifbarer. Der Börsengang von Coinbase als größter US-Handelsplattform für Kryptowährungen war ein besonderer Meilenstein. Wenn das Unternehmen schlau ist, wird es nicht nur Handelsplattform bleiben, sondern zunehmend als Krypto-Bank auftreten. Krypto-basierte Kreditkarten, Sparpläne und Darlehen sind ebenso anzubieten wie Vermögensverwaltung.

Zudem sind die Anlagemöglichkeiten mittlerweile mundgerecht. Otto Normal-Anleger können über Börsen-Apps viele gängige Kryptos handeln oder mit Anlageinstrumenten an der Wertentwicklung 1 zu 1 teilnehmen, ohne sie besitzen zu müssen.

Ja, vor diesem Hintergrund scheinen die Kryptowährungen völlig schwerelos wie ein Raumschiff durch den unendlichen Weltraum der Finanzen zu sausen.

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© 2021 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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