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Märkte am Freitag: Aufwärtsdreh beim DAX - Siemens-Aktie gefragt

Nachdem der DAX am Donnerstag mit einem Minus aus den Handel ging, wurde wieder der Vorwärtsgang eingelegt. Am Freitagmittag verzeichnet der DAX zeitweise einen Gewinn von 0,5 Prozent und notiert damit im Bereich der 15.500er-Marke.

Gut möglich ist, dass der Kursgewinn im Laufe des Nachmittags noch ausgebaut wird, denn aus den USA kommen starke Vorgaben. Die Futures auf die Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 liegen am Freitagmittag deutlich in der Gewinnzone.

DAX+0,5%15.484
MDAX+0,8%33.270
TecDAX+0,6%3.401
SDAX+0,4%16.289
Euro Stoxx 50+0,5%4.057

Siemens: Neue Aktien-Rekordhochs in Arbeit?

Am Freitagmittag verzeichnen 23 Aktien im DAX Kursgewinne, während 7 Titel in der Verlustzone notieren. Der stärkste Gewinner war zeitweise die Siemens-Aktie (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101), die um zwischenzeitlich über drei Prozent zulegte und damit die Abwärtsbewegung der vergangenen Wochen stoppte.

Die Siemens-Aktie kletterte im April auf ein neues Rekordhoch bei rund 146 Euro und wechselte dann in den Konsolidierungs-Modus. Sollte sich die aktuelle Aufholbewegung fortsetzen, gilt es, dieses Top zu überwinden. Die nächsten Kursziele wären dann die Marken bei 150 und 160 Euro.

Die Siemens-Aktie erreichte im April ein neues Rekordhoch. Gut möglich ist, dass in Kürze weitere Allzeithochs markiert werden können. Siemens gehört deshalb aktuell zu den spannendsten Titeln im DAX. (Bildquelle: Pressefoto Siemens)

GK Software: Gewinnsprung

Bei den Nebenwerten stand unter anderem die Aktie von GK Software (WKN: 757142 / ISIN: DE0007571XXX) im Fokus. Das Unternehmen, das sich auf IT-Lösungen für den Einzelhandel spezialisiert hat, bleibt weiterhin auf dem Expansionskurs, wie die neuesten Geschäftszahlen zeigen. Vor allem die Gewinnentwicklung kann begeistern.

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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