Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 29.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
US-Bann naht: Pentagon sperrt China-Metalle - dieser Nickel-Explorer reagiert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
480 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Überwiegend freundlich - fester Yen belastet Tokio

DJ MÄRKTE ASIEN/Überwiegend freundlich - fester Yen belastet Tokio

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den meisten Börsen in Ostasien und Australien hat sich am Mittwoch eine positive Tendenz durchgesetzt, nachdem die Wall Street starke Vorgaben geliefert hatte. Dort war der S&P-500 am Dienstag auf ein Rekordhoch gestiegen, getragen von einer bislang ermutigenden Bilanzsaison. Mancherorts dämpfte jedoch die steigende Zahl der Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus die Kauflust, denn sie lässt befürchten, dass die Erholung der Wirtschaft abgewürgt werden könnte.

Von diesen Konjunktursorgen profitierte der Yen, der als Fluchtwährung in Krisenzeiten gilt. Die Aufwertung der heimischen Währung wiederum belastete die Tokioter Börse, denn sie schmälert die Chancen japanischer Unternehmen auf dem Exportmarkt. Der Nikkei-225-Index sank um 0,2 Prozent.

In Australien hielten sich die Kursgewinne mit durchschnittlich 0,4 Prozent in Grenzen, dennoch schloss der S&P/ASX-200 auf Rekordhoch. Gesucht waren Aktien der Sektoren Rohstoffe und Energie, während Touristik-Aktien wegen der Pandemie-Sorgen verkauft wurden.

Um 1,3 Prozent legte dagegen der Kospi in Seoul zu. Bei den südkoreanischen Anlegern überwog die Erwartung eines wieder anziehenden Wirtschaftswachstums. Deutliche Gewinne verzeichneten die Fluggesellschaft Korean Air Linex (+5,1%) und das Touristikunternehmen Hanatour Service (+6,8%). Schwergewicht Samsung Electronics gewann 1,8 Prozent.

Deutlich aufwärts ging es auch an den chinesischen Börsen, die anfängliche Verluste mehr als aufholten. Sie erhielten Auftrieb vom Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor, der sich im Juli wider Erwarten kräftig erholt hat. Das wurde mit Erleichterung aufgenommen, zumal zuvor die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe enttäuscht hatten. In Schanghai gewann der Composite-Index 0,8 Prozent. Mit dem Hang-Seng-Index ging es in Hongkong im späten Handel um 1,0 Prozent nach oben.

Chinesische Technologiewerte erholt - Angst vor Regulierung unbegründet? 

In Hongkong erholten sich Technologiewerte von ihren jüngsten Abgaben. Vor allem Aktien chinesischer Anbieter von Online-Spielen waren am Dienstag von Kommentaren staatlicher chinesischer Medien belastet worden, die das Suchtpotenzial dieser Spiele kritisierten. Das hatte Ängste geschürt, dass Peking - wie zuvor für andere Branchen - nun auch die regulatorischen Vorschriften für diesen Wirtschaftszweig verschärfen könnte.

Die Analysten von Nomura halten das indessen für unwahrscheinlich. Erst in der vergangenen Woche habe ein Vertreter des zuständigen Ministeriums die Spieleentwickler ermutigt, innovative Technologien einzusetzen. Überdies hätten die Unternehmen selbst schon vor längerer Zeit strenge Auflagen zum Schutz Minderjähriger eingeführt, die im Übrigen nur etwa 5 Prozent zum jeweiligen Umsatz beitrügen. Unter den Branchenaktien verbesserten sich Tencent um 3,0 Prozent und Bilibili um 0,9 Prozent. Netease lagen allerdings 1,3 Prozent im Minus.

Unter den übrigen Technologiewerten verloren Alibaba 0,6 Prozent. Das Unternehmen hat am Dienstag nach Börsenschluss in Hongkong einen Gewinnrückgang vermeldet, die Erwartungen aber übertroffen. Meituan stiegen um 1,0 Prozent. Gesucht waren in Hongkong auch Aktien der Autohersteller BYD (+8,3%) und Geely (+5,6%). Die Aktien des Apple-Zulieferers Sunny Optical legten um 6,9 Prozent zu.

In Tokio schloss die Toyota-Aktie 0,8 Prozent im Minus. Starke Quartalszahlen des Autoherstellers wurden wohl zu Gewinnmitnahmen genutzt. Hitachi sanken um 0,4 Prozent. Die Sparte Hitachi Rail verhandelt mit der französischen Thales über den Kauf von deren Geschäftsbereich Ground Transportation Systems.

=== 
Index (B rse)      zuletzt   +/- %   % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.503,20   +0,4%   +13,9%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.584,08   -0,2%   +0,7%     08:00 
Kospi (Seoul)      3.280,38   +1,3%   +14,2%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.477,22   +0,8%   +0,1%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   26.445,09   +1,0%   -4,1%     10:00 
Taiex (Taiwan)     17.623,89   +0,4%   +19,6%     07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.186,06   +1,2%   +10,7%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.490,81   -0,6%   -7,8%     11:00 
BSE (Mumbai)      54.313,35   +0,9%   +13,5%     12:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00 Di, 09:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1875   +0,1%   1,1864     1,1874  -2,8% 
EUR/JPY          129,57   +0,2%   129,37     129,60  +2,8% 
EUR/GBP          0,8517   -0,1%   0,8526     0,8542  -4,6% 
GBP/USD          1,3943   +0,2%   1,3914     1,3900  +2,0% 
USD/JPY          109,13   +0,1%   109,05     109,15  +5,7% 
USD/KRW         1143,23   -0,5%  1148,67    1148,55  +5,3% 
USD/CNY          6,4610   -0,1%   6,4704     6,4665  -1,0% 
USD/CNH          6,4564   -0,1%   6,4661     6,4657  -0,7% 
USD/HKD          7,7746   -0,0%   7,7780     7,7756  +0,3% 
AUD/USD          0,7416   +0,3%   0,7395     0,7395  -3,7% 
NZD/USD          0,7073   +0,8%   0,7019     0,7017  -1,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        37.758,51   -1,4% 38.297,76   38.447,01 +30,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         70,23   70,56   -0,5%     -0,33 +45,7% 
Brent/ICE         72,24   72,41   -0,2%     -0,17 +41,8% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.814,78  1.810,65   +0,2%     +4,13  -4,4% 
Silber (Spot)       25,69   25,53   +0,6%     +0,16  -2,7% 
Platin (Spot)      1.052,45  1.051,35   +0,1%     +1,10  -1,7% 
Kupfer-Future        4,39    4,39   +0,1%     +0,00 +24,4% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 04, 2021 03:41 ET (07:41 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.