Berlin/Essen (ots) - Kurz vor Ende der Legislatur hat der Bundestag eine umfangreiche Pflegereform beschlossen. Der Kernpunkt: Ab Anfang 2022 sollen nur noch solche Pflegeeinrichtungen zur Versorgung zugelassen werden, die ihre Pflege- und Betreuungskräfte nach Tarif bezahlen. Das Bundesgesundheitsministerium will damit die Pflegeberufe stärken und attraktiver machen und die gravierenden Lohnunterschiede in Ost und West angleichen, ohne Pflegebedürftige zu belasten. Mit zusätzlichen Instrumenten wie einem bundeseinheitlichen Personalschlüssel soll die Einstellung weiterer Pflegekräfte ermöglicht werden. Ein flächendeckender Tarifvertrag für die Pflege wurde hingegen nicht festgelegt.
Wie groß die Unterschiede bei den Pflegelöhnen in Ost und West auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind, zeigt ein aktueller Bericht des MDR (https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/pflegereform-unterschied-ost-west-pflegeloehne-100.html), der auch den ETL Lohnvergleich Pflege aufgreift und ETL-Steuerberaterin und Studienautorin Martina Becker zu Wort kommen lässt. Demnach werden in der Region West mit Berlin derzeit rund 10 Prozent höhere Pflegelöhne gezahlt als in der Region Ost. Im Jahr 2018 lag der Unterschied noch bei 18 Prozent. Damit ist trotz großer Differenzen eine Angleichung der Lohnniveaus zu verzeichnen.
In der umfassenden und aktuellen Studie wurden Lohndaten aus der ambulanten und teilstationären Pflege in Form von 362.000 Datensätzen aus dem Zeitraum zwischen 2018 und 2020 analysiert und interpretiert. Der Lohnvergleich gibt Pflegediensten ein entscheidendes Werkzeug an die Hand, um sich über Pflegelöhne in einzelnen Bundesländern zu informieren, Vergleiche anzustellen und falls erforderlich, Anpassungen vorzunehmen. Gerade in der Zeit der Krise wird den Betrieben so geholfen, Eigeninitiative zu zeigen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Die komplette Studie mit vielen weiteren exklusiven Zahlen und Fakten sowie speziell für die Pflege erstellten Handlungsempfehlungen kann unter diesem Link (https://aktion.etl-advision.de/lohnvergleich-pflege?utm_source=webseite)nach Registrierung heruntergeladen werden.
ETL ADVISION
Unsere ETL ADVISION Kanzleien beraten und unterstützen in allen steuerrechtlichen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Angelegenheiten, um die wirtschaftliche Stabilität der Mandanten nachhaltig zu sichern und auszubauen. Dabei nutzen wir unsere Fachexpertise und langjährige Berufserfahrung. Darüber hinaus können wir auf das Know-how des Experten-Netzwerkes der ETL ADVISION zurückgreifen. ETL ADVISION ist ein Verbund von mehr als 120 kooperierenden ETL-Steuerberatungskanzleien und bundesweit führend in der Steuerberatung im Gesundheitswesen. Die Spezialisierung auf die Beratung von Heilberuflern erfolgt auf der Basis einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung der ETL ADVISION-Steuerberater und ihrer Mitarbeiter in unserer ETL Akademie und ermöglicht eine umfassende Betreuung in allen unternehmerischen Belangen.
www.etl-advision.de
Pressekontakt:
Danyal Alaybeyoglu, Leiter Unternehmenskommunikation ETL AG |
Mauerstraße 86-88 | 10117 Berlin Tel. +49 172 2403359 |
danyal.alaybeyoglu@etl.de
Original-Content von: ETL-Gruppe, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/126481/4985446
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In der umfassenden und aktuellen Studie wurden Lohndaten aus der ambulanten und teilstationären Pflege in Form von 362.000 Datensätzen aus dem Zeitraum zwischen 2018 und 2020 analysiert und interpretiert. Der Lohnvergleich gibt Pflegediensten ein entscheidendes Werkzeug an die Hand, um sich über Pflegelöhne in einzelnen Bundesländern zu informieren, Vergleiche anzustellen und falls erforderlich, Anpassungen vorzunehmen. Gerade in der Zeit der Krise wird den Betrieben so geholfen, Eigeninitiative zu zeigen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
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