Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 02.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gigantische Erzvorkommen im Pazifik: Ein kleiner Player wagt den Vorstoß
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
457 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Sorgen um Zinsen und Margen drücken die Kurse

DJ XETRA-SCHLUSS/Sorgen um Zinsen und Margen drücken die Kurse

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einer festeren Eröffnung ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder auf Tauchstation gegangen. Der DAX verlor 1 Prozent auf 12.671 Punkte. Als "unfassbaren Preishammer" titulierte Jens-Oliver Niklasch von der LBBW den jüngsten Anstieg der Erzeugerpreise um 7,9 Prozent im Monats- und um 45,8 Prozent im Jahresvergleich. Und Klaus Oldenburger von CMC Markets sagte, die Inflation fordere nicht nur die Notenbanken heraus und führe zu steigenden Zinsen. "Sie zwingt auch die deutsche Industrie langsam, aber sicher in die Knie", ergänzte er. Denn die Unternehmen könnten Preissteigerungen in diesem Umfang nicht an ihre Kunden weitergeben.

Unter Druck gerieten vor allem Immobilienaktien und Bauwerte, aber auch Technologietitel, Rohstoffwerte und Industrietitel notierten schwach. Zu den größten Verlierern im DAX zählten Vonovia und Heidelbergcement mit Abschlägen von bis zu 4,6 Prozent. Auf der anderen Seite zogen Porsche Holding um 3,9 Prozent an, VW notierten nahezu unverändert. Im Handel wurde von einem guten Interesse an dem Börsengang der Porsche AG berichtet. Das Buch für die Aktien des Sportwagenherstellers sei schon überzeichnet, hieß es. Dabei läuft die Zeichnungsfrist noch bis zum 28. September.

Wie erwartet läuft die Verstaatlichung von Uniper auf Hochtouren. Der Bund übernimmt nach vorläufigen Angaben neben neuen Aktien im Volumen von 8 Milliarden Euro auch das Paket von Fortum und damit eine, wie es hieß, signifikante Mehrheit. Nach dem Minus von über 90 Prozent in diesem Jahr konnte sich der Uniper-Kurs nun um 3,8 Prozent erholen, eine Pleite dürfte erst einmal abgewendet sein.

Auch Henkel im Minus - trotz höherer Prognose 

Im DAX standen Henkel im Blick. Der Konzern hat im Rahmen seines Kapitalmarkttags die Prognose für das organische Umsatzwachstum im laufenden Jahr auf 5,5 bis 7,5 Prozent nach zuvor 4,5 bis 6,5 Prozent angehoben. Die Aktie rutschte nach anfänglichen Gewinnen trotzdem ins Minus und verlor 1,2 Prozent.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     12.670,83 -1,0%  -20,23% 
DAX-Future 12.696,00 -1,2%  -19,89% 
XDAX    12.675,75 -1,6%  -20,02% 
MDAX    23.759,51 -0,9%  -32,35% 
TecDAX    2.777,68 -1,1%  -29,14% 
SDAX    11.231,27 -1,3%  -31,58% 
zuletzt   +/- Ticks 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      4     36   0     2.848,1    63,4  49,9 
MDAX     12     35   2      668,2    45,6  25,8 
TecDAX     4     26   0      581,1    23,4  18,3 
SDAX     20     49   1      121,9    11,4   9,8 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2022 11:44 ET (15:44 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.