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Scheint so, als könnte das ungeliebte R-Wort zurzeit keinen Börsianer mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Dabei könnte hier noch eine "böse Überraschung" lauern, meint Lars Wißler vom Börsendienst "Aktie der Woche".
Die meisten Marktteilnehmer rechnen mit einer Rezession in den USA noch in diesem Jahr. Im ersten Quartal ist die Wirtschaftsleitung bereits deutlich zurückgegangen. Doch es könnte noch dauern, bis die Zinserhöhungen der Fed zum Beispiel bei den Investitionen der Unternehmen durchschlagen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?
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Hört man Lars Wißler vom Börsendienst "Aktie der Woche" zu, könnte ein bestimmte Variante der Rezession die Märkte stark verunsichern: "Die Rezession war zeitweise eine der meisterwarteten Rezessionen aller Zeiten und 80 Prozent aller CEOs in Amerika sind von ihrem Eintreffen ausgegangen. Die Fed hatte zuletzt eine moderate Rezession im Herbst als Basisfall angenommen", fasst Wißler zusammen und erklärt, was den Markt tatsächlich überraschen würde: "Das Ausbleiben einer Rezession wäre eine grundlegende Überraschung im positiven Sinn. Eine moderate Rezession sollte eingepreist sein, nur eine lange und heftige Rezession dürfte hier noch für eine böse Überraschung sorgen."
Text: Christoph Morisse, wallstreet:online Zentralredaktion
