Der DAX kämpft hart um die Marke von 19.000 Punkten. Die Stimmung an den chinesischen Börsen drückt hierzulande die Kurse. Martin Utschneider von Finanzethos analysiert die Lage."Die 19.000 ist nicht nur eine psychologische Hürde, sondern auch eine technische Unterstützung. Sollte diese Marke fallen, droht ein Test der Niveaus bei 18.892 und 18.779 Punkten." Doch Utschneider bleibt entspannt: "Wir jammern auf hohem Niveau. Der DAX hat zwar gelitten, aber die Konsolidierung war erwartet." Die Unsicherheiten aus China belasten nicht nur den DAX, sondern auch chinesische Werte wie Xiaomi. Ohne unternehmensspezifische Nachrichten fiel der Kurs am Dienstag um über 12 Prozent. "Eine klare …Den vollständigen Artikel lesen ...
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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