DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
TAGESTHEMA I
RWE hat nach einem ersten Halbjahr 2026 über den Markterwartungen die Ergebnisprognosen für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 angehoben. Wie der DAX-Konzern mitteilte, sieht er das bereinigte EBITDA in diesem Jahr nun bei 5,75 bis 6,35 Milliarden Euro nach bislang in Aussicht gestellten 5,2 bis 5,8 Milliarden. Das bereinigte Nettoergebnis soll in einer Spanne von 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro landen. Bisher hatte der Energieversorger hier mit 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro geplant. Für das bereinigte Nettoergebnis je Aktie stellt er nun 2,60 bis 3,30 (bisher 2,20 bis 2,90) Euro in Aussicht. Für das Geschäftsjahr 2027 lautet die neue Prognose nun auf ein bereinigtes EBITDA von 6,7 bis 7,3 (bisher 6,2 bis 6,8) Milliarden Euro, ein bereinigtes Nettoergebnis von 2,2 bis 2,7 (zuvor 1,9 bis 2,4) Milliarden sowie ein bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von 2,80 bis 3,50 (bisher 2,70 bis 3,40) Euro. Für das erste Halbjahr wies RWE nach vorläufigen Berechnungen ein bereinigtes EBITDA von 3,011 Milliarden Euro, ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,257 Milliarden und ein bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von 1,77 Euro aus. Damit übertraf der Essener Konzern nach eigenen Angaben die Erwartungen des Marktes. Insbesondere die Segmente Onshore/Solar, Energiehandel sowie Flexible Erzeugung hätten aufgrund einer starken operativen Performance ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielt und daneben von positiven Einmaleffekten profitiert. Für das zweite Halbjahr erwarte das Unternehmen zusätzlich positive Ergebnisbeiträge aus der aufgestockten Amprion-Beteiligung sowie höheren Commodity-Preisen. Die vollständigen Ergebnisse für das erste Halbjahr sollen am 13. August veröffentlicht werden.
TAGESTHEMA II
Die anstehende Sitzung der US-Notenbank ist eine der am wenigsten vorhersehbaren seit Jahren. Ein neuerlicher Ölpreisschock und eine falkenhafte Fraktion unter den Notenbankern, die auf Zinserhöhungen drängt, prallen auf verhaltenere Inflationsdaten, die eher für eine Zinspause sprechen. Und an der Spitze der Behörde steht ein neuer Vorsitzender, der bislang keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, zu welcher Seite er neigt. Die Fed veröffentlicht ihre Zinsentscheidung am Mittwoch um 20.00 Uhr (MESZ), eine halbe Stunde später beginnt die Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh. Aktuell liegt das Leitzinsniveau bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Warsh hat in den vergangenen zwei Monaten wiederholt zugesagt, die Preisstabilität wiederherzustellen und Investoren den Zahn zu ziehen, die Fed habe sich stillschweigend mit einer höheren Inflation abgefunden. Wie das aktuelle Zinsniveau dieses Ziel erreichen soll, hat er jedoch nicht erläutert. Die Notenbanker, die für eine Zinserhöhung plädieren, treten besonders nachdrücklich auf. Einige von ihnen gelten als Kandidaten für eine Gegenstimme, sollte die Fed die Zinsen unverändert belassen. Einige einflussreiche Währungshüter deuteten bereits an, dass sie zwar zu einer Zinspause neigten, eine straffere Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf jedoch unterstützen könnten. Eine Pause würde die Debatte somit womöglich nur in den September verschieben und wenig klären.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
AIRBUS (17:45h)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj Zahl 2Q25 Umsatz 20.249 +26% 20 16.068 EBIT bereinigt 2.187 +38% 20 1.580 EBIT 2.168 +90% 20 1.144 Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.589 +117% 20 732 Ergebnis je Aktie 1,97 +112% 20 0,93 Free Cashflow* 985 -- 20 -1.300 -*vor Kundenfinanzierungen
DEUTSCHE BANK (7:00h)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrags-Relation und Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj Zahl 2Q25 Erträge 8.089 +4% 13 7.804 -Investmentbank 2.891 +8% 13 2.687 -Fixed Income & Currencies 2.399 +7% 12 2.247 Aufwand-Ertrags-Relation 66,0 -- 12 63,6 Risikovorsorge 476 +13% 13 423 Eigenkapitalrendite (RoTE) 9,5 -- 9 10,1 Ergebnis vor Steuern 2.272 -6% 13 2.421 Ergebnis nach Steuern 1.625 -6% 12 1.733 Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.577 -7% 12 1.687 Ergebnis je Aktie verwässert 0,72 +49% 8 0,48
PORSCHE AG (7:30h)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Halbjahr ( Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG 1H 1H26 ggVj Zahl 1H25 Umsatz 17.118 -6% 8 18.157 Operatives Ergebnis 1.229 +22% 7 1.007 Operative Umsatzrendite 7,2 -- -- 5,5 Ergebnis nach Steuern/Dritten 871 +20% 6 724 Ergebnis je Vorzugsaktie 0,96 +20% 6 0,80 Netto-Cashflow Automobile 893 +127% 3 394
AUTO1 (7:30h)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj Zahl 2Q25 Umsatz 2.323 +18% 6 1.971 Bruttogewinn 277 +20% 6 231 EBITDA bereinigt 57 +35% 6 42 EBITDA-Marge bereinigt 2,5 -- 6 2,1 Ergebnis nach Steuern 24 +54% 6 16
Weitere Termine:
07:30 DE/Auto1 Group SE, Ergebnis 1H (14:00 Telefonkonferenz)
07:30 DE/Porsche AG, Ergebnis 1H (08:00 Analysten- und PK)
07:30 ES/Telefonica SA, Ergebnis 2Q
07:30 FR/Danone SA, Ergebnis 1H
07:30 DE/Befesa SA, Ergebnis 1H
07:45 IT/Eni SpA, Ergebnis 2Q
08:00 CH/Glencore plc, Production Report 1H
08:00 FR/Hermes International SCA, Ergebnis 1H
08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Ergebnis 1H
09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Ergebnis 1H
12:00 IT/Intesa Sanpaolo SpA, Ergebnis 1H
13:00 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 4Q
17:45 FR/Vinci SA, Ergebnis 1H
17:45 NL/Airbus SE, Ergebnis 1H
17:50 IT/Pirelli & C. SpA, Ergebnis 1H
18:00 FR/L'Oreal SA, Ergebnis 1H
22:00 US/Meta Platforms Inc, Ergebnis 2Q
22:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 3Q
22:05 US/Microsoft Corp, Ergebnis 4Q
22:05 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 3Q
AUSBLICK KONJUNKTUR
-DE
08:00 Import-/Exportpreise Juni
Importpreise
PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+6,5% gg Vj
zuvor: +0,7% gg Vm/+6,8% gg Vj
-ES
09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q
PROGNOSE: +0,6% gg Vq/+2,5% gg Vj
1. Quartal: +0,6% gg Vq/+2,7% gg Vj
-US
16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy
Information Administration (EIA)
20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 3,50% bis 3,75%
zuvor: 3,50% bis 3,75%
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 25.478,00 -0,4 E-Mini-Future S&P-500 7.460,00 -0,1 E-Mini-Future Nasdaq-100 27.814,00 -0,4 Topix (Tokio) 3.961,75 -0,1 Hang-Seng (Hongk.) 25.646,18 +1,3 Shanghai-Comp. 3.828,91 +0,4 Dienstag: INDEX zuletzt +/- % DAX 25.464,01 +0,4 DAX-Future 25.610,00 +0,4 MDAX 32.395,32 +0,9 TecDAX 3.837,11 +0,7 SDAX 18.352,55 +0,4 Euro-Stoxx-50 6.289,51 +0,1 Stoxx-50 5.439,22 +0,3 XDAX 25.530,20 +0,3 Dow-Jones 52.747,32 +1,0 S&P-500 7.428,78 +0,2 Nasdaq Composite 24.876,91 -0,2
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung an Europas Börsen rechnen Händler am Mittwoch. Die Nachrichtenlage sei fast identisch zum Vortag. KI-orientierte Werte sind weiter auf dem Rückzug, in Europa steht fast ausschließlich die Berichtssaison im Fokus, belasten dürfte derweil ein neuerlicher Anstieg im Ölpreis. Wegweisend wird am Abend die Zinsentscheidung der US-Notenbank sein. Die Mehrheit des Marktes rechnet mit unveränderten Sätzen. Klar im Fokus steht aber die Kommunikation der Fed über ihre künftige Zinsrichtung, denn der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh will keine vorausschauenden Aussagen mehr treffen. Dies dürfte am Markt viel Raum für Diskussionen geben und könnte für erhöhte Volatilität bei Anleiherenditen sorgen.
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
July 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Rückblick: Gut behauptet - Mit Blick auf die Branchen stieg der Index der Konsumgüter in Europa um 2,4 Prozent und profitierte dabei von einem Plus von 8,0 Prozent bei Unilever nach der Bekanntgabe von Zahlen. Im Sektor der Technologiewerte fand weiter der Wechsel aus Hard- in Software statt. In Deutschland war das am Plus bei SAP von 5,3 Prozent abzulesen, während Infineon 6,1 Prozent tiefer schlossen. Der europäische Technologie-Index verlor 0,5 Prozent. Der Ölpreis gab weiter nach. Dies unterstützte die Risikobereitschaft der Anleger. Die Blicke waren zudem auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch nach Handelsschluss in Europa gerichtet. Als positiv für die Aktien von Safran (+2,9%) und auch MTU (+2,4%) im DAX werteten Händler die Quartalszahlen des französischen Luft- und Raumfahrtzulieferers. Bei Philips (-4,9%) belastete zum einen der Ausblick. Zudem kam es bei den Anlegern nicht gut an, dass das Medizintechnikunternehmen für das zweite Quartal einen Rückgang des Auftragseingangs gemeldet hat. Für die Aktie von SIG ging es um 8,4 Prozent nach oben, nachdem für das erste Halbjahr operativ starke Zahlen vorgelegt wurden. Bei Sulzer (+7,6%) kam die Profitabilität in den ersten sechs Monaten des Jahres an der Börse gut an. Sika legten um 9,8 Prozent zu. Das Unternehmen hat für das erste Halbjahr Umsätze über den Schätzungen gemeldet und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Fester - Die Zweitquartalszahlen von Mercedes-Benz (+2,9%) hätten über dem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens gelegen, so Bernstein. Die Analysten hoben die Marge im Segment Car hervor, die mit 4 Prozent über dem Konsens von 3,5 und in der Mitte des Prognosekorridors von 3 bis 5 Prozent ausgefallen sei. Mercedes-Benz hat in den vergangenen Monaten zudem seinen Anteil am Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck (+3,8%) schrittweise reduziert und dadurch rund 1 Milliarde Euro erlöst. Nach dem bereits soliden Auftakt beschleunigte sich bei Bechtle (+14,8%) die Auftragsdynamik im zweiten Quartal weiter. Derweil trägt die Neupositionierung bei Teamviewer (+9,3%) erste Früchte. Die Zahlen offenbarten der DZ Bank zufolge die erwartete Umsatzdelle im zweiten Quartal. Doch Frühindikatoren wie der jährlich wiederkehrende Umsatz im Geschäft mit großen Unternehmenskunden mit plus 8,3 Prozent signalisierten eine bevorstehende Beschleunigung im zweiten Halbjahr.
XETRA-NACHBÖRSE
RWE wurden am Abend 2,8 Prozent höher getaxt, nachdem der Versorger seine Ergebnisprognosen angehoben hatte. Medios verloren 6,7 Prozent nach Senkung der Umsatzprognose.
USA - AKTIEN
Uneinheitlich - Zweigeteilt hat sich die Wall Street am Dienstag gezeigt. Für den Dow-Jones-Index ging es deutlicher nach oben. Hier trieben vor allem die deutlichen Kursgewinne von Sherwin-Williams und Coca-Cola nach Quartalszahlen. Für die technologielastigen Nasdaq-Indizes ging es dagegen weiter nach unten. Die Verluste bei den Chip-Werten setzten sich fort. Marktteilnehmer verwiesen aber auch auf die im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnisse von wichtigen Tech-Konzernen wie Meta Platforms, Qualcomm, Microsoft, Amazon und Apple. Hier dürften vor allem die Investitionen in den KI-Bereich im Fokus stehen, deren immer gewaltigere Ausmaße für zunehmende Bedenken am Markt sorgen. Es habe aber auch Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank geherrscht, die am Mittwoch veröffentlicht wird. Die Aktien von Nvidia erholten sich von anfänglichen Verlusten und stiegen um 0,3 Prozent. Dagegen ging es für die Titel von Advanced Micro Devices und Intel um 8,2 und 5,9 Prozent abwärts. Boeing verbesserten sich um 4,8 Prozent. Der Flugzeugbauer hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 24,56 Milliarden US-Dollar erzielt, 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz ist dabei in allen Sparten gestiegen. Die Paypal-Aktie gewann 4 Prozent. Die Ergebnisse für das zweite Quartal lagen über den Erwartungen der Analysten. Coca-Cola (+5%) hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet. Sherwin-Williams (+8,3%) hat seine Jahresprognose angehoben, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal höhere Gewinne und Umsätze verzeichnete. Der Farbenhersteller gewann Marktanteile hinzu und erhöhte die Preise.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,28 -0,05 4,32 4,26 10 Jahre 4,60 -0,04 4,64 4,58
Die Renditen am US-Anleihemarkt gaben erneut nach. Bei den zehnjährigen Papieren ging es um 4 Basispunkte auf 4,60 Prozent nach unten.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:07 EUR/USD 1,1399 +0,1 0,0014 1,1385 1,1385 EUR/JPY 186,26 -0,2 -0,3000 186,5600 186,5300 EUR/CHF 0,9315 -0,1 -0,0012 0,9327 0,9318 EUR/GBP 0,857 +0,0 0,0002 0,8568 0,8564 USD/JPY 163,38 -0,3 -0,4400 163,8200 163,8300 GBP/USD 1,3297 +0,1 0,0012 1,3285 1,3290 USD/CNY 6,77 -0,0 -0,0010 6,7710 6,7710 USD/CNH 6,7694 -0,0 -0,0007 6,7701 6,7714 AUS/USD 0,6953 -0,3 -0,0020 0,6973 0,6966 Bitcoin/USD 63.894,42 +0,1 39,84 63.854,58 63.288,84
Der Dollar fiel zurück. Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,3 Prozent. Der Fokus des Marktes liege vor allem auf der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, hieß es. Der Dollar könnte eine reflexartige Schwäche erleiden, falls die US-Notenbank die Zinsen unverändert lässt, schrieben die Strategen von TD Securities.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.029,62 +0,1 2,50 4.027,12 Silber 57,72 +1,0 0,58 57,15 Platin 1.595,99 -0,6 -8,95 1.604,94
Der Goldpreis gab seine Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 4.044 Dollar und fiel wieder unter die Marke von 4.100 Dollar. Der Markt schaue vor allem auf die Aussagen des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh zur weiteren geldpolitischen Strategie der Notenbank, hieß es.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 81,90 +3,3 2,64 79,26 Brent/ICE 87,1 +3,6 3,01 84,09
Die Ölpreise gaben weiter nach. Ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich mit der andauernden Feuerpause im Iran-Krieg um 5,2 Prozent auf 83,77 Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte Axios am Montag gesagt, er habe die Angriffe auf den Iran ausgesetzt, um Verhandlungen zu ermöglichen, könnte aber wieder zu erweiterten Militäraktionen zurückkehren, falls die Gespräche scheitern. Damit bleibe die Unsicherheit hoch, hieß es.
Im asiatisch dominierten frühen Handel am Mittwoch ziehen die Preise wieder kräftig an, nachdem der Iran im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte angegriffen hat. Die iranischen Raketen seien jedoch abgewehrt worden, so die US-Armee.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
BASF
wird im August ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro starten und im laufenden Quartal Anleihen und Darlehen mit einem Nominalvolumen von 1,6 Milliarden Euro vorfällig zurückzahlen.
DEUTSCHE BANK
verbuchte im zweiten Quartal einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 2,27 Milliarden gerechnet. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente die Bank 1,9 Milliarden Euro und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erträge legten um 9 Prozent auf 8,48 Milliarden Euro zu und fielen damit ebenfalls deutlich stärker aus als erwartet. Getragen wurde das Wachstum von der Investmentbank, die die Erträge um knapp ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro steigerte. Die Bank legt ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro auf. Dies folge nach dem Abschluss des aktuellen Programms über 1 Milliarde Euro.
DWS
hat im zweiten Quartal mehr Kundengelder eingesammelt als erwartet. Dadurch legte auch das verwaltete Vermögen kräftig zu. Die Zahlen zum zweiten Quartal im Detail (in Millionen Euro, Verwaltetes Vermögen in Milliarden Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent, nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj 2Q26 ggVj 2Q25 Erträge 773 +4% 784 +5% 746 Aufwand-Ertrags-Relation 60,5 -- 57,3 -- 59,2 Nettomittelflüsse 24,8 +192% 15,6 +83% 8,5 Verwaltetes Vermögen 1.190 +18% 1.137 +13% 1.010 Ergebnis vor Steuern 305 +0,3% 335 +10% 304 Ergebnis je Aktie 1,19 +11% 1,18 +10% 1,07
KNORR-BREMSE
trennt sich von seinem Geschäft mit Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen für Züge. Wie der Konzern mitteilte, verkauft er den Geschäftsbereich namens Merak an OpenGate Capital. Einen Verkaufspreis nannte Knorr-Bremse nicht. Merak mit rund 1.500 Mitarbeitern wird dieses Jahr voraussichtlich einen Umsatz von 360 Millionen Euro erzielen.
KRONES
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
July 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-
hat bei der Vorlage von Zweitquartalszahlen die Jahresziele bekräftigt. Die Zahlen zum zweiten Quartal im Detail (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj 2Q26 ggVj 2Q25 Auftragseingang 1.340 +4% 1.276 -1% 1.295 Umsatz 1.336 +1% 1.340 +2% 1.317 EBITDA 144 +3% 159 +14% 139 EBITDA-Marge 10,8 -- 11,8 -- 10,6 Ergebnis nach Steuern/Dritten 70,4 +1% 81 +16% 69,9 Ergebnis je Aktie 2,23 +1% 2,57 +16% 2,21
GERRESHEIMER
veräußert zwei Geschäftsbereiche für rund 1,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Apax Partners. Konkret trennt sich der Konzern nach eigenen Angaben von der Tochtergesellschaft Centor sowie von seinem globalen Geschäft für Primärverpackungen aus Kunststoff (Primary Packaging Plastics). Gerresheimer will mit den erwarteten Mittelzuflüssen die eigene Kapital- und Finanzierungsstruktur verbessern und den Verschuldungsgrad reduzieren.
MEDIOS
erwartet im Gesamtjahr 2026 nun ein EBITDA pre von 88 bis 92 Millionen Euro nach bislang in Aussicht gestellten 94 bis 102 Millionen. Beim Umsatz plant der Specialty-Pharma-Anbieter in diesem Jahr nun mit 2,1 bis und 2,16 (zuvor 2,0 bis 2,12) Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete Medios nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 1,075 Milliarden (Vorjahr 991,7 Millionen) Euro und ein EBITDA pre von rund 44 (46,3) Millionen Euro.
NORDEX
hat für das zweite Quartal folgende Zahlen vorgelegt (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 2. QUARTAL 2Q26 ggVj 2Q26 ggVj 2Q25 Umsatz 2.179 +16% 2.089 +12% 1.874 EBITDA 224 +107% 189 +75% 108 EBITDA-Marge 10,3 -- 9,1 -- 5,8 Konzernergebnis 111 +258% 98 +216% 31
ASM INTERNATIONAL
rechnet für das kommende Jahr mit einem stärkeren Umsatzwachstum als bisher angenommen. Grund dafür sei, dass der Wettlauf um den Aufbau von Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) und neue, auf den Markt kommende Geräte die Nachfrage nach Chips und den zu ihrer Herstellung benötigten Werkzeugen anheizten.
ESSILORLUXOTTICA
Der Brillenkonzern verbuchte in den drei Monaten bis Juni ein organisches Umsatzwachstum von 8,7 Prozent im Jahresvergleich auf 7,69 Milliarden Euro. Damit verlor das Unternehmen etwas an Tempo gegenüber dem Wachstum von 11 Prozent, das es in den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnet hatte. Von Visible Alpha befragte Analysten hatten für das zweite Quartal einen Umsatz von 7,83 Milliarden Euro prognostiziert.
KERING
verbuchte für das zweite Quartal einen Umsatz von 3,65 Milliarden Euro (4,15 Milliarden US-Dollar). Dies entsprach einem Anstieg von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf berichteter Basis und einem Plus von 2 Prozent ohne Währungs- und Portfolioveränderungen. Das Ergebnis ist mit den von Analysten erwarteten 3,63 Milliarden Euro laut einem Konsens von Visible Alpha zu vergleichen.
RIO TINTO
erzielte im ersten Halbjahr einen Nettogewinn von 6,66 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 4,53 Milliarden Dollar gewesen. Das bereinigte Ergebnis belief sich auf 6,85 Milliarden Dollar und lag damit um 43 Prozent über dem Vorjahreswert. Es übertraf zudem die von Visible Alpha ermittelte Konsenserwartung von 6,61 Milliarden Dollar.
STANDARD CHARTERED
Der Nettogewinn belief sich im zweiten Quartal auf 1,71 Milliarden US-Dollar und blieb damit gegenüber dem Vorjahr stabil. Damit wurde die Schätzung von 1,48 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage des Datenanbieters Visible Alpha übertroffen.
SK HYNIX
Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal auf einen Rekordwert von 93,923 Billionen Won. Das entspricht 64,64 Milliarden US-Dollar und einem Anstieg von mehr als 1.200 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurden die Markterwartungen übertroffen. Analysten hatten laut einer von Factset erstellten Konsenserwartung mit 50,785 Billionen Won gerechnet.
FIFA
Der Weltfußballverband prüft die Beschaffung von mehr als 4 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf eines Anteils an einem neuen kommerziellen Unternehmen. Das Unternehmen würde mit rund 20 Milliarden Dollar bewertet werden und die Übertragungsrechte, das Sponsoring, den Ticketverkauf und die Lizenzen der Gruppe im Männer-, Frauen- und Jugendfußball bündeln, wie die Fifa am Dienstag mitteilte. Sie arbeite in der Sache mit Investmentbankern von JP Morgan und Beratern wie OpenEconomics zusammen.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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July 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)
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