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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Thyssenkrupp hat getragen von Verbesserungen im Stahlgeschäft, im Werkstoffhandel und bei der Marinetochter TKMS im dritten Quartal deutlich mehr verdient, aber die Markterwartungen verfehlt. Der Konzern hob seine Gewinnerwartungen für das noch bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2025/26 am unteren Ende an. Unter dem Strich und nach Anteilen Dritter stand auch wegen eines positiven Bilanzeffektes aus dem Verkauf der Hüttenwerke Krupp Mannesmann im Quartal eine schwarze Null. Im Vorjahr hatte hier noch ein Verlust von 278 Millionen Euro zu Buche geschlagen. Das Unternehmen grenzte seine Erwartungen für das Gesamtjahr auf den letzten Metern noch einmal ein. So wird der Umsatz auf jeden Fall rückläufig erwartet (minus 1 bis 3 Prozent), während bislang auch ein unveränderter Umsatz noch möglich war. Dafür werden das bereinigte EBIT mit 600 bis 900 Millionen statt 500 bis 900 Millionen Euro und der Nettoverlust mit minus 400 bis minus 700 Millionen statt minus 400 bis minus 800 Millionen Euro mindestens am unteren Ende besser ausfallen. Für das dritte Geschäftsquartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.               BERICHTET   PROG PROG 
3. QUARTAL         3Q25/26 ggVj 3Q25/26 ggVj 3Q24/25 
Umsatz            8.786  +8%  8.478  +4%  8.151 
EBIT bereinigt         183 +18%   207 +34%   155 
EBIT-Marge bereinigt      2,1  --   2,4  --   1,9 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 0,0  --   6,4  --   -278 
Ergebnis je Aktie      0,00  --   0,05  --  -0,45 
Free Cashflow vor M&A     -114  --    66  --   -227 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 DE/RWE AG, ausführliches Ergebnis 1H (10:00 PK; 13:00 Analystenkonferenz)

07:00 DE/SMA Solar Technology AG, ausführliches Ergebnis 1H (13:30 Analystenkonferenz)

07:00 DE/Cewe Stiftung & Co KGaA, Ergebnis 1H

07:00 DE/Evotec SE, ausführliches Ergebnis 2Q

07:00 DE/Grenke AG, Ergebnis 1H

07:00 DE/Init innovation in traffic systems SE, Ergebnis 2Q

07:00 DE/Wacker Neuson SE, ausführliches Ergebnis 1H

07:30 NL/Adyen NV, Ergebnis 1H

07:30 DE/Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Ergebnis 1H

07:30 DE/Hapag-Lloyd AG, Ergebnis 1H (15:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Ottobock SE & Co. KGaA, Ergebnis 1H

07:30 DE/Sixt SE, Ergebnis 1H

07:30 DE/Vincorion SE, ausführliches Ergebnis 1H

07:35 DE/MLP SE, ausführliches Ergebnis 2Q (10:00 PK; 14:00 Analystenkonferenz)

07:45 DE/Eckert & Ziegler AG, Ergebnis 2Q

07:50 DE/MBB SE, ausführliches Ergebnis 2Q (15:00 Earnings-Call)

07:55 DE/Energiekontor AG, Ergebnis 1H

08:00 DE/Jost Werke SE, Ergebnis 1H

08:00 DE/PNE AG, Ergebnis 1H (10:00 Earnings-Call)

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, Ergebnis 1H

08:00 DK/A.P. Moeller-Maersk A/S, Ergebnis 2Q

18:00 DE/Deutsche Euroshop AG, Ergebnis 1H

Im Laufe des Tages:

- DE/Friedrich Vorwerk Group SE, ausführliches Ergebnis 1H (13:00 Telefonkonferenz)

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Rio Tinto:  2,11 USD 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vq/+1,1% gg Vj 
     zuvor:   +0,6% gg Vq/+1,1% gg Vj 
 
  08:00 BIP Monat Juni 
     PROGNOSE:  0,0% gg Vm/+0,9% gg Vj 
     zuvor:   +0,1% gg Vm/+1,3% gg Vj 
 
- NO 
  10:00 Norges Bank, Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
     Bank Rate 
     PROGNOSE: 4,25% 
     zuvor:  4,25% 
 
- EU 
  11:00 Industrieproduktion Juni 
     Eurozone 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-1,2% gg Vj 
     zuvor:  -0,2% gg Vm/-1,2% gg Vj 
 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 204.000 
     zuvor:  199.000 
 
  14:30 Erzeugerpreise Juli 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
     zuvor:  -0,3% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        26.502,00  +0,3 
E-Mini-Future S&P-500   7.779,50  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.918,50  +0,2 
Topix (Tokio)       4.181,23  +1,0 
Hang-Seng (Hongk.)    25.495,15  +0,2 
Shanghai-Comp.       3.966,60  +0,5 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        26.331,07  -0,2 
DAX-Future    26.401,00  -0,3 
MDAX       32.335,17  +0,3 
TecDAX       4.067,62  -0,6 
SDAX       18.502,64  -0,4 
Euro-Stoxx-50   6.533,99  -0,3 
Stoxx-50      5.527,02  -0,4 
XDAX       26.366,50 +0,1 
Dow-Jones     53.770,27 -0,0 
S&P-500      7.748,50 +0,3 
Nasdaq Composite 26.588,49 +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung rechnen Händler am Donnerstag an den europäischen Aktienmärkten. Zwischenzeitliche Rekordhochs wie im DAX seien jederzeit möglich, angesichts der aktuell sehr geringen Handelsumsätze seien sie aber oft nicht nachhaltig. Nachrichtlich im Fokus steht in Europa weiter die Fülle an Unternehmensdaten aus der Berichtssaison, wenn auch immer mehr aus der zweiten Reihe. Um die Straße von Hormus gibt es keine belastbaren Neuigkeiten, der Brent-Ölpreis notiert knapp unter 89 Dollar. Die DAX-Terminkontrakte zeigen sich am Morgen etwas fester. Weiter im Fokus stehen auch US-Inflationsdaten, diesmal die Erzeugerpreise (PPI) am Nachmittag. Am Vortag hatten die US-Verbraucherpreise (CPI) für etwas Entspannung gesorgt, da sie die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank dämpfen. Man hoffe, "dass die Inflation nicht wieder gefährlich anzieht, auch wenn Risiken durch Energiepreise und Chip-Inflation bestehen bleiben", sagte Vishnu Varathan von Mizuho Securities.

Rückblick: Im Fokus standen die Quartalsausweise einzelner Unternehmen, während die wie erwartet ausgefallenen US-Verbraucherpreise keine Impulse lieferten. Bremsend wirkte indessen die unübersichtliche Nachrichtenlage um die Straße von Hormus. Die Aktien von Vestas sprangen um knapp 20 Prozent nach oben, nachdem vor allem die Profitabilität überrascht hatte. JP Morgan betonte, der Konsens sei nicht nur um 100 Prozent übertroffen worden, auch habe es sich um den ersten erhöhten Margen-Ausblick in einem ersten Halbjahr seit zehn Jahren gehandelt. Im Windschatten stiegen Nordex um 4,6 Prozent. Starke Zahlen vom Konkurrenten Lumentum aus den USA trieben auch Nokia in Europa um knapp 10 Prozent nach oben. ABN Amro Bank hat ihre Prognose für die Zinserträge für das Gesamtjahr angehoben und ihren Kostenausblick gesenkt. UBS bekräftigte ihre Kaufempfehlung für die Aktie und erklärte, weiteres Neubewertungspotenzial für die Papiere zu sehen, die mit einem Abschlag gegenüber dem engsten Konkurrenten ING gehandelt werden. Die Aktien kletterten um 5 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Der DAX wurde unter anderem belastet von Schwergewicht SAP, dessen Kurs um 2,6 Prozent fiel. Die Halbjahresergebnisse von Eon (-3,2%) enthielten keine Überraschungen, schrieben die Analysten der Deutschen Bank. Dank der soliden Ergebnisse sei der deutsche Energiekonzern gut aufgestellt, um seine Jahresprognose zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Bei TKMS ging es um 8,5 Prozent nach oben. Nach starken Zahlen wurde auch die Jahresprognose erhöht. Rheinmetall stiegen um 2,3 Prozent. Besser fielen auch die Quartalszahlen von Jenoptik (+5,2%) aus. K+S (+2,3%) hat für das zweite Quartal 2026 ein bereinigtes EBITDA von 176 Millionen Euro gemeldet, was 20 Prozent über der Prognose von Jefferies und dem Konsens lag. Für Enttäuschung sorgten indes Thyssenkrupp Nucera (-3,4%) und Bilfinger (-5,4%) mit schwachen Auftragseingängen.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Freenet-Aktie gab im nachbörslichen Handel am Mittwoch etwas nach. Freenet verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein solides Kunden- und Umsatzwachstum und bestätigte den Ausblick für 2026. Allerdings schrumpften das bereinigte EBITDA und der bereinigte Free Cash Flow wegen einer bereits angekündigten Vereinbarung mit einem Mobilfunknetzbetreiber, die im ersten Halbjahr mit rund 22 Millionen Euro belastete. Für die Hypoport-Aktie ging es um gut 4 Prozent nach oben. Das Unternehmen will eigene Aktien im Wert von bis zu 10 Millionen Euro zurückkaufen.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Die Rückkehr des KI-Optimismus verhalf den Technologiewerten an der Wall Street zur Wochenmitte zu Kursgewinnen, während der breite Markt gestützt wurde von nachlassenden Zinserhöhungssorgen. Die US-Verbraucherpreise waren im Juli exakt im erwarteten Rahmen gestiegen, womit eine Zinserhöhung der US-Notenbank schon bei der nächsten Sitzung im September zunächst unwahrscheinlich sein dürfte, wie Marktteilnehmer sagten. Bremsend wirkte jedoch der andauernde Iran-Krieg. Hier war immer noch keine Einigung in Sicht. Im Technologiesektor sprangen Coreweave um 19,2 Prozent nach oben, Super Micro Computer stiegen um 19 Prozent. Beide Unternehmen hatten bei der Vorlage überzeugender Quartalszahlen von einer hohen KI-bezogenen Nachfrage berichtet und optimistische Ausblicke gegeben. Daneben legten H&R Block um 16,1 Prozent zu. Das Steuerberatungsunternehmen hatte mit Geschäftszahlen und Ausblick positiv überrascht. Positiv wurden auch die jeweiligen Zahlen von Lumentum (+13,6%) und Nebius (+34,1%) aufgenommen.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 13, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,20 -0,02    4,22      4,16 
10 Jahre          4,68  unv.    4,70      4,65 
 

Nach den im Rahmen der Erwartungen liegenden Verbraucherpreise kamen die Renditen der US-Anleihen wieder zurück. Die auf erhöhtem Niveau verharrenden Ölpreise hätten andererseits Inflationssorgen genährt, hieß es. Die Zehnjahresrendite zeigte sich wenig verändert bei 4,68 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:15 Uhr 
EUR/USD     1,1526  +0,0  0,0002     1,1524     1,1541 
EUR/JPY     183,65  -0,0  -0,0800    183,7300    183,7500 
EUR/CHF     0,9377  +0,0  0,0003     0,9374     0,9364 
EUR/GBP     0,854  +0,0  0,0001     0,8539     0,8542 
USD/JPY     159,31  -0,1  -0,1000    159,4100    159,2000 
GBP/USD     1,3495  +0,0  0,0003     1,3492     1,3507 
USD/CNY     6,7439  +0,0  0,0006     6,7433     6,7420 
USD/CNH     6,745  -0,0  -0,0011     6,7461     6,7446 
AUS/USD     0,705  -0,1  -0,0010     0,7060     0,7074 
Bitcoin/USD 63.905,83  +0,6  367,87    63.537,96   63.448,69 
 

Der Dollar zeigte sich unbeeindruckt von den Inflationsdaten und den sinkenden Anleiherenditen. Der Dollarindex tendierte kaum verändert.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.402,07  -0,1   -4,99    4.407,06 
Silber      65,46  +0,2   0,16      65,30 
Platin    1.748,09  -0,5   -8,66    1.756,75 
 

Gold profitierte von den sinkenden Marktzinsen. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,3 Prozent auf 4.425 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    83,00  -0,3   -0,27      83,27 
Brent/ICE    88,85  -0,2   -0,13      88,98 
 

Die Ölpreise gaben leicht nach, nachdem die Rohölvorräte der USA in der Vorwoche wider Erwarten kräftig gestiegen waren. Die Nachrichtenlage um die Straße von Hormus verhinderte jedoch stärkere Abgaben. Das Barrel Brentöl ermäßigte sich um 0,3 Prozent auf 88,62 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

DEUTSCHE PFANDBRIEFBANK

hat im zweiten Quartal nach den erheblichen Verlusten des Vorjahres einen Gewinn erzielt. Der im SDAX notierte Immobilienfinanzierer hält zudem an seinem Ausblick für das Gesamtjahr fest. Der Vorsteuergewinn betrug 10 Millionen Euro nach einem Verlust von 277 Millionen Euro. Damals hatte der angekündigte Rückzug aus dem US-Geschäft der Bank einen massiven Verlust eingebrockt. Im ersten Halbjahr verdiente die Bank vor Steuern 16 Millionen Euro. Die Erträge stiegen im Quartal auf 90 Millionen Euro von 88 Millionen im Vorjahr. Einem deutlichen Rückgang der Zinserträge stand ein Anstieg des Provisionsüberschusses gegenüber. Die Risikovorsorge belief sich im Quartal auf 11 Millionen Euro. In den USA fielen keine zusätzlichen Risikokosten an.

FRAPORT

Der Flughafen Frankfurt verzeichnete im Juli trotz eines Rückgangs bei den Flugbewegungen ein Passagierwachstum um 1,4 Prozent auf rund 6,2 Millionen Fluggäste. Dieser Anstieg bei gleichzeitig weniger Starts und Landungen (41.286) resultierte nach Angaben von Fraport im Wesentlichen aus einer besseren Auslastung der Maschinen sowie dem Einsatz größerer Flugzeuge. Besonders gefragt waren Urlaubsziele in Südeuropa sowie Langstreckenziele in Israel, China, Brasilien und Teilen Afrikas. Während das Cargo-Volumen leicht um 0,9 Prozent zulegte, ging die Summe der Höchststartgewichte um 0,8 Prozent zurück. Auf internationaler Ebene verzeichnete die Mehrheit der von Fraport betriebenen Flughäfen ebenfalls ein deutliches Wachstum.

FREENET

verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein solides Kunden- und Umsatzwachstum und bestätigte den Ausblick für 2026. Allerdings schrumpften das bereinigte EBITDA und der bereinigte Free Cash Flow wegen einer bereits angekündigten Vereinbarung mit einem Mobilfunknetzbetreiber, die im ersten Halbjahr mit rund 22 Millionen Euro belastete. Die Konzernumsatzerlöse stiegen vor allem dank der Integration von mobilezone Deutschland um 24,7 Prozent auf 1,513 Milliarden Euro, während die Gesamtkundenbasis im Mobilfunk- und IPTV-Bereich auf 10,136 Millionen Kunden anwuchs. Das bereinigte EBITDA ging um 5,9 Prozent auf 242,2 Millionen Euro und der bereinigte Free Cashflow um 4,2 Prozent auf 155,2 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,520 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA von 245 Millionen Euro gerechnet. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Freenet weiter ein bereinigtes EBITDA zwischen 500 und 530 Millionen Euro und einen bereinigten Free Cashflow in Höhe von 270 bis 300 Millionen Euro.

HELLOFRESH

ist nach dem zweiten Quartal mit rückläufigen Umsätzen und deutlichen Rückgängen bei den operativen Gewinnen pessimistischer für das Umsatzziel im Gesamtjahr. Wie das Unternehmen mitteilte, erwartet es nun einen Umsatzrückgang, der währungsbereinigt innerhalb der Zielspanne minus 3 bis minus 6 Prozent eher in Richtung minus 6 Prozent geht. Beim bereinigten operativen Gewinn EBITDA rechnet der Konzern unverändert mit 375 bis 425 Millionen Euro. Im zweiten Quartal waren die Bestellungen rückläufig, nur der durchschnittliche Bestellwert legte teilweise leicht zu. Im Gegenzug reduzierte der Konzern die Marketingausgaben im Relation zum Umsatz.

HYPOPORT

will eigene Aktien im Wert von bis zu 10 Millionen Euro zurückkaufen. Der Rückkauf basiert auf einem Beschluss der Hauptversammlung vom Juni 2026 und ist laut Angaben von Hypoport von Mittwochabend auf maximal 400.000 Aktien begrenzt, was beim Kurs vom 11. August (83,35 Euro) rund 120.000 Stück entspricht. Die erworbenen Papiere seien zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen sowie zur Zuteilung an Belegschaft und Führungskräfte vorgesehen. Das Aktienrückkaufprogramm soll noch im August 2026 beginnen und bis zum 30. Oktober 2026 abgeschlossen sein.

STRÖER

hat im zweiten Quartal beim Wachstum gegenüber dem Jahresauftakt zugelegt. Der Außenwerber bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 7 Prozent auf 542 Millionen Euro. Das organische Wachstum betrug 4,2 Prozent und beschleunigte sich damit gegenüber dem ersten Quartal, als das organische Umsatzplus noch bei 1,1 Prozent gelegen hatte. Für das laufende Jahr stellt Ströer weiterhin einen organischen Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Das bereinigte EBITDA wird stabil erwartet.

CISCO SYSTEMS

hat im vierten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn ausgewiesen, da das Unternehmen weiterhin Aufträge in Milliardenhöhe von Hyperscalern aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) erhielt.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 13, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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