DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
FEIERTAGSHINWEIS
MONTAG: In Südkorea bleiben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.
TAGESTHEMA
Applied Materials hat im dritten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn und ein Umsatzwachstum verzeichnet. Die zunehmende Verbreitung von KI trieb weiterhin die Nachfrage nach den Halbleiterlösungen des Unternehmens an. Der Hersteller von Halbleiterausrüstung meldete einen Nettogewinn von 2,54 (Vj 1,78) Milliarden US-Dollar oder 3,17 (2,22) Dollar je Aktie. Ohne Berücksichtigung bestimmter Sondereffekte lag der bereinigte Gewinn bei 3,50 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 3,40 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg auf 9,12 Milliarden Dollar von 7,3 Milliarden Dollar im Vorjahr und übertraf damit die Analystenschätzungen von 8,99 Milliarden. Applied Materials will zudem ihre Fertigungskapazitäten ausbauen, um der anhaltenden Nachfrage nach Halbleiterlösungen bei wachsendem Gewinn und Umsatz des Unternehmens gerecht zu werden. Die Aktien fielen nachbörslich um 5 Prozent, nachdem sich der Kurs in diesem Jahr mehr als verdoppelt hatte.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
Keine wichtigen Termine angekündigt.
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Einzelhandelsumsatz Juli
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm
Einzelhandelsumsatz ex Kfz
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) August
PROGNOSE: 54,5
zuvor: 55,2
16:00 Lagerbestände Juni
ÜBERSICHT INDIZES
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.825,00 +0,0 E-Mini-Future Nasdaq-100 30.171,50 -0,1 S&P/ASX 200 (Sydney) 9.100,10 -1,0 Nikkei-225 68.795,67 +0,7 Topix-500 (Tokio) 4.198,18 +0,5 Kospi (Seoul) 6.955,86 +2,1 Shanghai-Composite 3.913,67 -0,3 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.159,66 -0,9
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Es überwiegen leichte Verluste. Die Börsen in Seoul und Tokio stemmen sich aber gegen den Trend und bauen die Aufschläge der vergangenen Tage aus. Da nach den Verbraucherpreisen in den USA nun auch von den Erzeugerpreisen kein Störfeuer kam, verstärken Anleger Wetten, dass die Fed im September von einer Zinserhöhung absehen wird. Diese Annahme stützt die zinssensiblen Technologiewerte - vor allem in Südkorea und Japan. Positiv wird das überraschend starke Wachstum in Malaysia zur Kenntnis genommen. Der Kospi legt nun schon den fünften Tag in Folge zu. Erneut marschieren die Halbleiterschwergewichte von SK Hynix mit Aufschlägen von 2,7 Prozent vorneweg, Samsung Electronics gewinnen weitere 0,3 Prozent. Auf Wochensicht verbuchen beide Titel Aufschläge von über 15 Prozent. Investoren kehrten zu der Idee zurück, sich wieder auf die tatsächlichen Gewinne zu konzentrieren, heißt es. Auch wenn Applied Materials im nachbörslichen US-Handel nachgegeben haben, das Unternehmen hält die Fantasie im KI-Bereich am Leben. Auch der Nikkei-225 in Japan wird getrieben von Elektronik- und Technologiewerten. Panasonic legen um 4,5 Prozent zu und SoftBank Group um 5,3 Prozent. In China hält die Enttäuschung über eine klare Aussage zu geldpolitischen Lockerungen an, nachdem sich die Notenbank am Vortag entsprechend unkonkret geäußert hatte. In Australien geht es den dritten Tag in Folge südwärts. QBE verlieren 2 Prozent. Erhöhte Aufwendungen, eine einmalige Rückstellung für Unfall- und Krankenversicherung sowie Verluste im Zusammenhang mit dem Nahen Osten scheinen die ansonsten starken Geschäftszahlen zu überschatten.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 53.839,99 +0,1 +69,72 53.770,27
S&P-500 7.798,99 +0,7 +50,49 7.748,50
NASDAQ Comp 26.803,03 +0,8 +214,54 26.588,49
NASDAQ 100 30.084,50 +1,2 +341,90 29.742,60
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,12 Mrd 1.08 Mrd
Gewinner 1.767 1.492
Verlierer 970 1.234
Unverändert 94 93
Freundlich - Bestätigte Signale über eine Abkühlung der US-Inflation sorgten für steigende Aktienkurse. Der S&P-500 schloss auf Rekordhoch. Nach den Verbraucherpreisen fielen auch die Erzeugerpreise günstig aus. Die Wetten auf kurzfristige Zinsenerhöhungen gingen zurück. Cisco Systems gaben 8,4 Prozent nach. Der Netzwerkausrüster schlug die Erwartungen im vierten Geschäftsquartal. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits um 60 Prozent zugelegt, Anleger dürften Gewinne eingestrichen haben - insbesondere nach den zuletzt herausragenden Geschäftszahlen. Barclays monierte, dass der Ausblick einen Rückgang der Produktmarge impliziere. Cerebras Systems knickten um 11,9 Prozent ein. Der Entwickler von KI-Prozessoren und Supercomputersystemen verzeichnete im zweiten Quartal einen Verlust, hob aber dennoch die Jahresprognose an. Jedoch rechnet Cerebras weiter mit einer negativen Kernmarge. Stubhub konnte den sprunghaften Umsatzanstieg durch die Fußball-WM im zweiten Quartal nicht in einen Gewinn umwandeln. Die Aktie verlor 10 Prozent. Birkenstock wartete mit viel versprechenden Umsatztrends auf. Die Aktie legte um 11,6 Prozent zu.
USA - ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,14 -0,06 4,20 4,12 10 Jahre 4,64 -0,05 4,69 4,61
Neben erneuten günstigen Preisdaten nährten gesunkene Ölpreise die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung. Die Renditen der US-Staatsanleihen fielen bereits nach den Inflationsdaten am Mittwoch. Laut Daten der CME sehen Anleger nun eine Wahrscheinlichkeit von 68 Prozent, dass die Fed die Zinsen bei ihrer Sitzung im nächsten Monat unverändert lassen wird, verglichen mit 45 Prozent vor einer Woche. Auch die Wetten darauf, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr gar nicht mehr anheben könnte, nehmen zu.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:30 Uhr % YTD EUR/USD 1,1540 +0,1 1,1527 1,1522 -1,8 EUR/JPY 183,83 -0,0 183,87 183,65 -0,1 EUR/GBP 0,8548 +0,0 0,8547 0,8542 -1,9 USD/JPY 159,28 -0,1 159,48 159,39 +1,7 USD/KRW 1.413,60 -0,3 1.417,94 1.423,00 -1,9 USD/CNY 6,7434 +0,0 6,7428 6,7449 -3,6 USD/CNH 6,7447 +0,0 6,7441 6,7466 -3,3 USD/HKD 7,8466 0,0 7,8467 7,8461 +0,8 AUD/USD 0,7065 +0,2 0,7054 0,7049 +5,9 NZD/USD 0,5867 +0,3 0,5851 0,5829 +1,9 BTC/USD 63.296,81 -0,1 63.368,06 63.836,28 -27,8
Beim Dollar tat sich wenig, der Euro wurde zuletzt mit 1,1524 Dollar gehandelt.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.327,03 -0,5 -23,13 4.350,16 Silber 64,08 -0,6 -0,37 64,46 Platin 1.712,32 -0,3 -5,21 1.717,53 (Angaben ohne Gewähr)
Der Goldpreis gab zum Settlement um gut 1 Prozent nach auf 4.360 Dollar. Das Edelmetall tue sich schwer, seine Erholung trotz schwächer als erwartet ausgefallener Daten zum US-Erzeugerpreisindex fortzusetzen. Dies deute darauf hin, dass die nächste Aufwärtsbewegung des Goldpreises nicht geradlinig verlaufen dürfte, urteilen die Analysten der OCBC Group.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 81,66 +0,5 0,41 81,25 Brent/ICE 87,40 +0,4 0,33 87,07
Die Ölpreise gaben um rund 1,0 Prozent nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Straße von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Meerenge zuletzt zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstraße. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben. Preisdrückend beim Öl dürfte ein schwächerer Nachfrageausblick gewirkt haben, sowohl seitens der Internationalen Energieagentur wie auch der Opec.
MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR
GELDPOLITIK USA
Die moderateren Inflationsdaten für Juli haben die zinspolitischen Erwägungen von Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, nicht geändert. Hammack erklärte, sie sei weiterhin der Ansicht, dass die US-Notenbank rasch handeln müsse, um den Preisanstieg einzudämmen. Hammack hatte zuletzt für höhere Zinsen plädiert.
ZÖLLE USA
US-Präsident Trump hat eine Reihe von Zöllen angekündigt, um der Bedrohung der nationalen Sicherheit durch Importe von Drohnen und deren Komponenten zu begegnen. Laut der am Donnerstag verkündeten Proklamation sind die Zölle nach der Leistungsfähigkeit der Drohnen und ihrem Herkunftsort gestaffelt. Größere Drohnen, die über militärisch sensible Fähigkeiten wie Wärmebildtechnik verfügen, unterliegen zusammen mit bestimmten kritischen Komponenten einem Wertzoll von 100 Prozent. Für kleinere Drohnen und Komponenten ohne die gleichen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit wird eine Abgabe von 25 Prozent erhoben. Auf Produkte aus der Europäischen Union, Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan wird ein Zoll von 15 Prozent erhoben. Auf Drohnen aus dem Vereinigten Königreich wird ein Zoll von 10 Prozent erhoben, unter der Bedingung, dass im Wesentlichen die gesamte Hardware, Software und Technologie aus diesen Ländern und den USA stammt.
PONY AI / UBER
Das chinesische Selbstfahr-Startup Pony AI und der US-Fahrdienstvermittler Uber bauen ihre Partnerschaft aus. Sie wollen in Europa mehr als 2.000 Robotaxis auf die Straßen bringen.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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August 14, 2026 01:53 ET (05:53 GMT)
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