Anzeige
Mehr »
Dienstag, 18.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
292 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Ein US-Gericht hat dem Antrag der US-Wettbewerbsbehörde FTC stattgegeben, Henkel an dem Erwerb des US-Unternehmens Liquid Nails zu hindern. Liquid Nails ist ein Konkurrent von Henkels Bauklebstoffmarke Loctite.

Wie die FTC am Montag mitteilte, hat das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York am Freitag dem Antrag der FTC auf eine dauerhafte einstweilige Verfügung zur Blockade des geplanten Deals stattgegeben. Dies geschah nach siebentägigen Verhandlungen.

Im Rahmen der geplanten Transaktion wollte der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Liquid Nails für 725 Millionen US-Dollar vom Private-Equity-Unternehmen American Industrial Partners kaufen. Die FTC hatte dagegen im Dezember 2025 geklagt, um den Deal zu blockieren. Sie machte geltend, dass dadurch die beiden größten Marken für Bauklebstoffe zusammengelegt würden. Dies würde den Wettbewerb beeinträchtigen und zu höheren Preisen sowie geringerer Qualität führen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

08:00 GB/Klarna Group plc, Ergebnis 2Q

08:30 DE/Einhell Germany AG, Ergebnis 1H

10:00 DE/Elmos Semiconductor SE, ao HV

11:30 CN/Xiaomi Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-GB 
  08:00 Arbeitsmarktdaten Juli 
     Arbeitslosenquote 3 Monate (ILO) 
     PROGNOSE: 4,8% 
     zuvor:  4,9% 
 
-DE 
  11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen August 
     PROGNOSE: 30,0 
     zuvor:   26,3 
     Konjunkturlage 
     PROGNOSE: -69,6 
     zuvor:  -77,6 
 
-US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Juli 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -6,1% gg Vm 
     zuvor:  +19,0% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: -0,5% gg Vm 
     zuvor:  -3,0% gg Vm 
 
  14:30 Import- und Exportpreise Juli 
     Importpreise 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,3% gg Vm 
 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Juli 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  +0,1% gg Vm 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE: 76,4% 
     zuvor:  76,1% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        26.302,00  -0,5 
E-Mini-Future S&P-500   7.739,25  -0,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.883,75  -0,7 
Topix (Tokio)       4.150,86  -0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    25.261,13  -0,8 
Shanghai-Comp.       3.962,31  -0,5 
 
 
Montag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        26.338,61  -0,4 
DAX-Future    26.410,00  -0,3 
MDAX       32.356,98  -0,3 
TecDAX       4.093,24  -0,3 
SDAX       18.486,32  -0,8 
Euro-Stoxx-50   6.530,45  -0,1 
Stoxx-50      5.500,53  -0,1 
XDAX       26.296,90  -0,2 
Dow-Jones     53.459,78  -0,5 
S&P-500      7.745,06  -0,5 
Nasdaq Composite 26.644,91  -0,3 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit Abgaben in den Handel am Dienstag starten. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, den ohnehin brüchigen Waffenstillstand mit dem Iran nicht verlängern zu wollen. Der Ölpreis zieht daraufhin weiter an. Neben dem weiter steigenden Ölpreis haben Anleger die weiter steigenden Renditen an den Anleihemärkten genau im Blick. So sind etwa die Renditen 10- und 30-jähriger Bundesanleihen gestern auf neue 15-Jahres-Hochs geklettert. "Damit werden Renten bei der Kapitalallokation zur immer größeren Konkurrenz für Aktien", so QC Partners. Dazu verteuerten die steigenden Zinsen nicht nur die Refinanzierungen der Staaten, sondern auch der Unternehmen.

Rückblick: Knapp behauptet - Marktteilnehmer verfolgten weiter aufmerksam die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Konfliktes sind ins Stocken geraten. US-Präsident Donald Trump deutete am Freitag an, dass die USA nach Ende des Krieges die Kontrolle über die Straße von Hormus übernehmen könnten. Auch hat Trump dem Oman mit Bombardierung gedroht, sollte dieser sich den Bemühungen der USA um ein Friedensabkommen mit dem Iran "in den Weg stellen". Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass für die kommenden Tage von der Seite kaum Impulse zu erwarten sind. Aus dem Stoxx-600 berichten im Verlauf der Woche nur noch 30 Unternehmen, gewichtige Konjunkturdaten stehen mit den Einkaufsmanager-Indizes erst am Freitag im Kalender. Bei SIG Group (-17,8%) belastete, dass CEO Mikko Keto überraschend das Unternehmen verlässt, es ist bereits der zweite CEO-Wechsel innerhalb kurzer Zeit. Keto war erst im Frühjahr 2026 zum Unternehmen gestoßen und hat für die Analysten von Vontobel frühzeitig einen konstruktiven Eindruck auf Investoren gemacht. Die Entscheidung, mit Ann-Kristin Erkens eine CEO zu ernennen, die gleichzeitig weiterhin als CFO fungiere, habe einen klaren Übergangscharakter und lasse eine wichtige Governance-Frage ungelöst, bis ein permanenter CFO-Nachfolger benannt ist. Der Kapitalmarkttag am 27. Oktober wird für die Analysten nun zu einem zentralen Katalysator. Das Management habe dann eine klare und glaubwürdige Erklärung für den Führungswechsel zu liefern.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite war extrem dünn, daher lieferten Analysten mit ihren Umstufungen Impulse für Einzelwerte. So hat die Bank of America die Aktie von Salzgitter mit "Kaufen" wieder aufgenommen, die Aktie schloss 3,4 Prozent höher. Im DAX ging es für Infineon um 0,4 Prozent nach oben, hier soll Goldman Sachs optimistischer sein. Die hohen Renditen an den Anleihemärkten machen Investitionen in den Immobiliensektor weiter unattraktiv. So fielen Vonovia um 1,8 Prozent zurück, Grand City Properties um 3,2 Prozent oder LEG Immobilien um 1,6 Prozent. OHB legten um 2,5 Prozent zu. Hier wurde positiv gewertet, dass das Unternehmen am Aufbau einer sicheren Satellitenkonstellation der Europäischen Union beteiligt werde, so ein Marktteilnehmer. Steyr Motors (-22,1%) hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst und die Mittelfristprognose für das Geschäftsjahr 2027 zurückgenommen. Als Grund nannte das Unternehmen Verzögerungen bei internationalen Defense-Projekten, insbesondere infolge verzögerter öffentlicher Beschaffungs-, Genehmigungs- und Abnahmeprozesse.

USA - AKTIEN

Etwas leichter - Steigende Ölpreise dämpften die Kauflaune. Die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Rahmen der September-Sitzung haben sich nach den jüngsten US-Konjunkturdaten deutlich reduziert. Mehrheitlich wird nun von einer Bestätigung des Zinsniveaus ausgegangen. Mit Blick auf die US-Berichtssaison stehen nur noch wenige Highlights an. Im Fokus könnten wegen Hinweisen auf das Konsumverhalten in den USA im Wochenverlauf die Ergebnisse von Home Depot und Walmart stehen. Die Blicke richteten sich zudem bereits auf das Protokoll der Fed-Sitzung vom Juli, welches am Mittwoch veröffentlicht wird. Hier erhofft man sich Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed. Für die Apple-Aktie ging es um 0,1 Prozent nach unten. Die US-Regierung forderte Apple auf, keine Speicherchips aus China zu kaufen. Das sagte US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Interview. Vor diesem Hintergrund zeigten sich Chip-Werte mit Kursgewinnen. So stiegen Seagate und Western Digital um 2,2 bzw. 5,4 Prozent. Die Aktien von Chiphersteller Marvell gewannen 5,5 Prozent und Sandisk kletterten um weitere 8,9 Prozent.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      4,18 +1,00    4,18    4,15 
10 Jahre     4,73 +0,03    4,72    4,67 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt bauten ihre Aufschläge vom Freitag noch leicht aus. Die Rendite zehnjähriger Titel stieg um 3 Basispunkte auf 4,73 Prozent. Die Marktteilnehmer hätten auch hier auf das Fed-Protokoll am Mittwoch gewartet, hieß es.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:49 
EUR/USD     1,1572  -0,1  -0,0007     1,1579   1,1589 
EUR/JPY     184,78  +0,1  0,1500    184,6300  184,7000 
EUR/CHF     0,939  +0,0  0,0002     0,9388   0,9384 
EUR/GBP     0,8547  0,0  0,0000     0,8547   0,8544 
USD/JPY     159,67  +0,2  0,2400    159,4300  159,3600 
GBP/USD     1,3536  -0,1  -0,0007     1,3543   1,3560 
USD/CNY     6,7441  +0,1  0,0042     6,7399   6,7399 
USD/CNH     6,747  +0,1  0,0051     6,7419   6,7413 
AUS/USD     0,7098  -0,1  -0,0005     0,7103   0,7113 
Bitcoin/USD 64.190,57  -0,3  -164,49    64.355,06 64.079,02 
 

Der Dollar baute seine Abgaben vom Freitag weiter aus - der Dollar-Index fiel um 0,2 Prozent. Die jüngsten schwachen Daten zum US-Arbeitsmarkt und Einzelhandelsumsätzen, kombiniert mit gedämpften Inflationswerten, haben Anleger dazu veranlasst, ihre Erwartungen an Zinserhöhungen zurückzuschrauben. Dennoch könnte der Rückgang begrenzt sein, wenn die Unsicherheit im Nahen Osten und die daraus resultierenden Inflationssorgen andauerten, so Paolo Broccardo von BankPro.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.394,55  -0,5  -20,64    4.415,19 
Silber      65,19  -0,9   -0,61      65,80 
Platin    1.752,11  -1,0  -18,03    1.770,14 
 

Der Goldpreis legte mit dem schwachen Dollar zu. Die Feinunze erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 4.426 Dollar. Hier stützte zudem die Erwartung, dass die Fed die Zinsen im September bestätigen dürfte.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 18, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

ÖL

ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    85,24  +0,9   0,74      84,5 
Brent/ICE    91,48  +0,7   0,61      90,87 
 

Für die Ölpreise ging es nach oben. Ein Barrel der Sorte Brent verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 90,87 Dollar. Händler verwiesen auf die ins Stocken geratenen Verhandlungen über die Wiederöffnung der Straße von Hormus. US-Präsident Trump hatte gesagt, er habe es nicht eilig, den Konflikt beizulegen. Auftrieb erhielten die Preise auch von der Nachricht, dass der Iran einen Öltanker der Emirate in der Meerenge aufgebracht habe.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

ZOLLSTREIT USA / KANADA

Der kanadische Premierminister Mark Carney rechnet damit, mit Präsident Trump über die Absicht Washingtons zu sprechen, einen Zoll von 50 Prozent zu erheben. Das Gespräch könnte bereits am Mittwoch stattfinden. Betroffen wären kanadische Importe im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar.

ALPHABET

Die Tochter Google hat Zulieferern mitgeteilt, dass das Unternehmen plane, ab dem kommenden Jahr alle seine Pixel-Produkte außerhalb Chinas zu produzieren. Dies berichtet Nikkei unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen, die dabei auf die andauernden Spannungen zwischen den USA und China verwiesen.

BHP

Der nach Marktwert weltgrößte Bergbaukonzern mit Sitz in Australien wies für die zwölf Monate bis Ende Juni einen Nettogewinn von 9,83 Milliarden US-Dollar aus, nach 9,02 Milliarden Dollar im Vorjahr. Eine bereits angekündigte Abschreibung in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar auf ein Kaliprojekt in Kanada belastete das Ergebnis. Das bereinigte Ergebnis betrug 13,20 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Analysten hatten laut einer von Visible Alpha zusammengestellten Konsenserwartung mit einem bereinigten Ergebnis von rund 12,66 Milliarden Dollar gerechnet.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 18, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.