Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 20.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
376 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA I

Bei der jüngsten Sitzung der US-Notenbank haben sich die Geldpolitiker gespalten hinsichtlich des weiteren Zinspfads gezeigt. In dem Protokoll des Treffens vom 28. und 29. Juli. heißt es, dass "viele" Währungshüter zu der Einschätzung gelangten, eine Straffung der Geldpolitik werde "wahrscheinlich notwendig sein", falls die Inflation nicht zurückgeht. Allerdings waren nur "einige" der Ansicht, dass die aktuelle Zinspolitik möglicherweise nicht "ausreichend restriktiv" sei, um das Inflationsziel der Fed von 2 Prozent zu erreichen. Bei der Sitzung hatte die Fed ihren Leitzins mit einem Votum von 9 zu 3 in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen. Drei regionale Fed-Präsidenten sprachen sich für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte aus. Die Erwartungen von Markteilnehmern sind inzwischen auf lediglich eine Zinserhöhung bis Dezember zusammengeschrumpft. Der jüngste Anstieg der Ölpreise hat die Inflationssorgen jedoch wieder etwas größer werden lassen und Marktteilnehmer haben demzufolge ihre Spekulationen auf höhere Fed-Zinsen wieder leicht verstärkt.

TAGESTHEMA II

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem, wie er es nannte, "WIRTSCHAFTLICHEN D-DAY" gedroht aus Frustration über mangelnde Fortschritte bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus und eine Einigung zur Beendigung des fast sechsmonatigen Krieges. Trump sagte, er werde eine große Wirtschaftskampagne gegen den Iran und jede Organisation starten, die mit dem Regime Geschäfte mache. Der Präsident sagte, es werde "die ZERSTÖRERISCHSTE WIRTSCHAFTSOPERATION SEIN, DIE JEMALS GEGEN EIN LAND ERGRIFFEN WURDE!.....Ich kündige außerdem an, dass JEDES Land, das seinen Finanzinstituten, Unternehmen, Flughäfen oder Regierungseinrichtungen erlaubt, dem Iran irgendeine Art von Rettungsanker zu bieten, selbst mit ENORMEN wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen muss".

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:30 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Ergebnis 2Q

13:00 US/Walmart Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 210.000 
     zuvor:  209.000 
 
  14:30 Philadelphia-Fed-Index August 
     PROGNOSE: 25,0 
     zuvor:  41,4 
 
  16:00 Index der Frühindikatoren Juli 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  -0,2% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.735,25  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.604,50  +0,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)     9.073,90  +0,2 
Topix-500 (Tokio)      4.051,16  +1,0 
Kospi (Seoul)        6.813,02  +5,3 
Shanghai-Composite      3.898,35  +0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.802,15  +1,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Die Entspannung am US-Anleihemarkt, ausgelöst von der Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkaufoperationen von langlaufenden Anleihen zu verdoppeln, hellt die Stimmung auf. "Auch wenn Rückkäufe allein die langfristigen Fundamentaldaten wahrscheinlich nicht verändern werden, signalisieren sie doch die Bereitschaft der politischen Entscheidungsträger, weiteren Renditeanstiegen entgegenzuwirken", stellt Lloyd Chan, Senior Währungsanalyst bei der MUFG Bank fest. Der technologielastige Kospi bleibt seiner seit einigen Wochen zu beobachtenden extremen Volatilität treu, er macht mit einem Hausseschub das Minus vom Vortag wieder wett. Dazu tragen wie meist die beiden Chip-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix besonders bei mit Gewinnen von gut 9 bzw. 13 Prozent. Bei SK Hynix treibt die Nachricht, dass das Unternehmen im Umfang von fast 27 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen will. Bei Samsung treiben Berichte, dass das Unternehmen ein Programm auflegen könnte, die Ausschüttungen an die Aktionäre zu erhöhen. Sydney hinkt mit einem nur kleinen Plus etwas hinterher. Hier bremst, dass die Arbeitslosenquote in Australien im Juli auf 4,5 Prozent gestiegen ist und damit die Erwartungen übertrifft. Kursgewinne auf breiter Front gibt es bei japanischen Autoaktien, weil sich die USA einer Senkung der Zölle auf in Kanada hergestellte Fahrzeuge von 25 auf 15 Prozent nähern im Rahmen eines sich abzeichnenden Handelsabkommens.

WALL STREET

Dow-Jones     53.463,05 +0,2 
S&P-500      7.707,98 +0,2 
Nasdaq Composite 26.331,09 +0,2 
 
           Mittwoch  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,184 Mrd 1,089 Mrd 
Gewinner       1.769    955 
Verlierer      1.002   1.789 
unverändert       80     92 
 

Etwas fester - Für Kauflaune sorgten deutlicher sinkende Renditen am Anleihemarkt, nachdem sie zuletzt teils auf 20-Jahres-Hochs gestiegen waren. Die US-Regierung hatte angekündigt, mehr Anleihen mit längerer Laufzeit zurückzukaufen. Das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das als tendenziell falkenhaft interpretiert wurde, bewegte kaum. Leicht bremsend wirkte der steigende Ölpreis. Aktien mit KI-Fantasie stabilisierten sich, nachdem sie am Vortag noch sehr stark unter dem Anstieg der Renditen gelitten hatten. Für massive Kursbewegungen sorgte eine erfolgreiche Studie von Moderna und Merck & Co. Demnach reduziert ein personalisierter Krebsimpfstoff das Wiederauftreten von Melanomen. Moderna explodierten geradezu, die Aktie machte einen Satz um 177 Prozent nach oben. Für Merck ging es um 13 Prozent aufwärts. Im Sog sprang der Kurs des Moderna-Wettbewerbers Biontech um 22 Prozent an, Novavax zogen um fast 11 Prozent an. Pfizer verteuerten sich um 3,6 Prozent. Marvell Technology gewannen knapp 10 Prozent, nachdem das Unternehmen Google im Rahmen einer Partnerschaft zur Entwicklung kundenspezifischer Halbleiterprodukte eine Option zum Kauf seiner Aktien eingeräumt hat. Target bewegten sich um 4,3 Prozent nach oben. Der Einzelhändler hatte die Prognose für das Geschäftsjahr erneut angehoben.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre    4,18  +0,00 
10 Jahre   4,65  -0,05 

Auslöser für den Rückgang der Renditen am langen Ende des Anleihemarkts nach dem vorangegangenen kräftigen Anstieg war die Ankündigung des US-Finanzministeriums, zukünftig mehr langlaufende Anleihen zurückzukaufen. Konkret sollen Rückkaufoperationen für Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren oder mehr mit Wirkung zum 9. September von derzeit 2 auf mindestens 4 Milliarden Dollar pro Operation verdoppelt werden. Der Schritt wurde an der Wall Street als Signal gewertet, dass Finanzminister Scott Bessent über den Ausverkauf bei Anleihen beunruhigt ist. Die Zehnjahresrendite fiel um 5 Basispunkte auf 4,65 Prozent.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:28 % YTD 
EUR/USD     1,1672  -0,0   1,1677     1,1593  -0,6 
EUR/JPY     185,23  +0,3   184,68     184,56  +0,7 
EUR/GBP     0,8579  NULL   0,8579     0,8555  -1,6 
USD/JPY     158,68  +0,3   158,16     159,17  +1,3 
USD/KRW    1.395,70  +0,6  1.387,97    1.398,50  -3,1 
USD/CNY     6,7245  -0,1   6,7295     6,7383  -3,8 
USD/CNH     6,7248  -0,1   6,7312     6,7389  -3,6 
USD/HKD     7,8425  +0,0   7,8410     7,8428  +0,8 
AUD/USD     0,7114  -0,1   0,7123     0,7069  +6,6 
NZD/USD     0,5951  +0,3   0,5935     0,5870  +3,4 
BTC/USD   69.366,02  +0,4 69.067,86    64.325,16 -20,9 
 

Für den Dollar ging es mit den sinkenden Renditen deutlich nach unten. Der Euro stieg im US-Handel auf 1,1670 Dollar, ein Zweieinhalbmonatshoch.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold  4.480,88  -0,9   -40,21    4.521,09 
Silber   66,80  -0,2   -0,12      66,92 
Platin 1.794,17  -1,7   -30,33    1.824,50 
 

Für den Goldpreis ging es steil nach oben, und zwar um über 180 Dollar auf 4.514 Dollar je Feinunze. Treiber waren gleichermaßen der schwache Dollar wie die sinkenden Anleiherenditen. Während der Dollar Gold für Käufe aus dem Nichtddollarraum verbilligte, machten die niedrigeren Renditen das zinslose Gold als Anlage attraktiver.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   86,00  +0,2    0,17      85,83 
Brent/ICE   91,84  +0,2    0,22      91,62 
 

Der Brent-Ölpreis zog um 0,7 Prozent an auf 91,62 Dollar vor dem Hintergrund der ausgelaufenen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran und der weiter fragilen Lage in der Straße von Hormus.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

CHINA - Geldpolitik

Die chinesische Notenbank hat die Referenzzinssätze für Kredite wie allgemein erwartet unverändert belassen, trotz Daten, die eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Dynamik zu Beginn des dritten Quartals zeigten. Der einjährige Referenzzinssatz für Kredite wurde bei 3,0 Prozent und der fünfjährige Satz bei 3,5 Prozent belassen. Beide Zinssätze liegen seit mehr als einem Jahr auf diesem Niveau.

JAPAN - Außenhandel

Japans Exporte sind im Juli den elften Monat in Folge gestiegen, gestützt auf die andauernde Nachfrage nach globaler chipbezogener Technologie. Die Ausfuhren stiegen zum Vorjahr um 23,2 Prozent und übertrafen den im Juni verzeichneten Anstieg von 19,3 Prozent wie auch die Konsensschätzung von 19,9 Prozent. Die Importe kletterten um 27,8 Prozent.

MALAYSIA - Konjunktur

Die Exporte Malaysias sind im Juli weiter gewachsen, wenn auch mit einem etwas langsameren Tempo. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 193,6 Milliarden Ringgit. Im Juni waren sie noch um 45,4 Prozent in die Höhe geschnellt. Die Einfuhren legten um 36,4 Prozent zu.

AIA

Der Versicherer AIA hat im ersten Halbjahr einen Rekordwert im Neugeschäft verbucht, konkret 3,21 Milliarden US-Dollar, während die Neugeschäftsmarge bei 57,1 Prozent lag. Der Anstieg des Neugeschäftswertes um 10 Prozent wurde durch zweistelliges Wachstum in Schlüsselmärkten wie Festlandchina, Hongkong und Südostasien gestützt.

CK HUTCHISON

Der Hongkonger Mischkonzern hat ein internationales Schiedsverfahren gegen Panama eingeleitet und damit einen Streit um zwei strategisch wichtige Häfen eskalieren lassen, die in die Spannungen zwischen den USA und China geraten sind. CK fordert mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar Schadenersatz für die "Zerstörung der Investitionen des Unternehmens" in dem Land. Hutchison wirft Panama vor, durch eine Reihe von Maßnahmen zwischen 2025 und 2026 gegen ein Investitionsschutzabkommen verstoßen zu haben.

COTY

will die strategische Überprüfung seines Consumer-Beauty-Geschäfts bis Ende 2026 abschließen und erwartet, dass das laufende Geschäftsjahr, das im nächsten Juni endet, ein Übergangszeitraum sein wird. Cotys Verlust im vierten Geschäftsquartal weitete sich auf 141 (Vorjahr: 68,8) Millionen Dollar aus. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar, verglichen mit Analystenschätzungen von 1,19 Milliarden Dollar.

FORTESCUE

hat einen Rückgang des Jahresnettogewinns um 15 Prozent auf 2,87 Milliarden US-Dollar gemeldet. Das Nettoergebnis wurde durch Sondereffekte nach Steuern in Höhe von 598 Millionen US-Dollar belastet. Der bereinigte Gewinn stieg um 3 Prozent auf 3,47 Milliarden Dollar, der Umsatz um 9 Prozent.

NORTHERN STAR

Der australische Goldförderer hat seinen Jahresnettogewinn dank höherer Goldpreise um 24 Prozent gesteigert auf 1,66 Milliarden Australische Dollar. Der Jahresumsatz lag 19 Prozent höher, was hauptsächlich auf einen Anstieg des durchschnittlichen Goldpreises um 26 Prozent zurückzuführen ist.

ZIP

Der australische Anbieter von "Jetzt kaufen, später bezahlen"-Diensten, Zip, hat im Zuge der Geschäftszahlenvorlage einen neuen Aktienrückkauf angekündigt. Der Umsatz stieg um fast 25 Prozent auf 1,34 Milliarden australische Dollar, der Nettogewinn erreichte in den vergangenen zwölf Monaten 116,4 Millionen australische Dollar. Das Cash-Ergebnis, das Zip und Analysten als eine geeignetere Leistungskennzahl ansehen, stieg um 58 Prozent auf 268,9 Millionen australische Dollar. Damit wurde der Konsens von 263,0 Millionen australischen Dollar übertroffen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2026 01:55 ET (05:55 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.