Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 16.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
379 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Investoren sind sich beinahe sicher, dass die US-Notenbank am Mittwoch zum ersten Mal seit drei Jahren die Leitzinsen erhöhen wird. Die schwierigere Frage ist jedoch, was danach kommt. Da kaum jemand in der Notenbank glaubt, dass eine Anhebung um 25 Basispunkte allein viel dazu beitragen wird, die Inflation zu senken, würde eine Entscheidung für eine Zinserhöhung die Einschätzung widerspiegeln, dass die Zinssätze bisher falsch angesetzt waren. Wenn das der Fall ist, wird eine einzige Anhebung das Problem nicht beheben. Die Fed handelt selten, bevor die Amtsträger davon überzeugt sind, dass ein einziger Schritt nicht ausreichten wird. "Wenn wir am Mittwoch eine Zinserhöhung bekommen, werden sicherlich weitere folgen", erwartet Richard Clarida, ein ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Fed, der jetzt bei Pimco tätig ist.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

09:00 NL/MFE Mediaforeurope NV, Ergebnis 1H

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Verbraucherpreise August 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,1% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,9% gg Vj 
     Kern 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,6% gg Vj 
 
  08:00 Erzeugerpreise August 
     Output-Basis 
     PROGNOSE:   k.A. 
     zuvor:  +0,6% gg Vm/+2,8% gg Vj 
 
- EU 
  11:00 Industrieproduktion Juli 
     Eurozone 
     PROGNOSE: -0,4% gg Vm/-0,3% gg Vj 
     zuvor:   0,0% gg Vm/+0,1% gg Vj 
 
- US 
  14:30 Einzelhandelsumsatz August 
     PROGNOSE: +0,8% gg Vm 
     zuvor:  -0,6% gg Vm 
     Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:  -0,3% gg Vm 
 
  14:30 Import- und Exportpreise August 
     Importpreise 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  -0,4% gg Vm 
 
  20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung (20:30 Pk Warsh) 
     Fed-Funds-Zielsatz 
     PROGNOSE: 3,75% bis 4,00% 
     zuvor:   3,50% bis 3,75% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.478,00  +0,2 
E-Mini-Future S&P-500   7.604,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.038,75  +0,3 
Topix (Tokio)       4.056,27  +0,5 
Hang-Seng (Hongk.)    24.663,29  -0,0 
Shanghai-Comp.       3.885,02  +0,5 
 
Dienstag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.402,28  -0,2 
DAX-Future    25.464,00  +0,1 
MDAX       31.135,75  +0,3 
TecDAX       3.976,62  +0,4 
SDAX       18.127,33  -0,3 
Euro-Stoxx-50   6.236,50  -0,4 
Stoxx-50      5.295,41  -0,5 
XDAX       25.438,58  +0,1 
Dow-Jones     52.093,11  -0,6 
S&P-500      7.585,73  -0,5 
Nasdaq Composite 25.981,57  -0,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Etwas freundlicher erwarten Händler Europas Börsen am Mittwoch. Klar im Fokus steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend, worüber auch der wieder gestiegene Ölpreis vorübergehend in die zweite Reihe rückt. Mit rund 108 Dollar kostet Brent-Öl einen Tick weniger als am späten Dienstag. An den Märkten hat sich mittlerweile die Meinung durchgesetzt, dass eine US-Zinserhöhung angesichts der extremen Inflation unverzichtbar ist. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird am Zinsterminmarkt laut dem FedWatch-Tool bei 92 Prozent gesehen. Die US-Zehnjahresrendite ist nach dem Vortages- und Mehrjahreshoch von 5,04 Prozent auf knapp 5,00 Prozent zurückgekommen. Marktteilnehmer sehen darin Vorschusslorbeeren für die US-Notenbank: Eine Zinserhöhung wird als Signal für den Willen zur Inflationsbekämpfung gesehen. Als noch wichtiger gilt der Ausblick auf das künftige Vorgehen gegen die Inflation.

Rückblick: Etwas leichter - Für etwas Entspannung sorgten von den Tages- und Mehrjahreshochs zurückkommende Anleiherenditen. Die deutsche Zehnjahresrendite stand bei 3,53 Prozent, 4 Basispunkte unter dem Tageshoch. Sie bewegt sich damit weiter auf dem höchsten Niveau seit 2009. Druck kam indessen vom Ölpreis, der nach einem Rücksetzer wieder stieg. Branchenseitig lagen Versorger- sowie Öl- und Gasaktien vorne mit einem Subindex-Plus von 1,0 bzw 1,2 Prozent. Am Ende rangierten Papiere von Finanzdienstleistern, der Stoxx-Subindex verlor 1,7 Prozent, Der Stoxx-Subindex der Banken gab um 0,9 Prozent nach. UBS büßten 3,4 Prozent ein, Deutsche Bank verloren 2,4 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen dazu auf Aussagen des Bank-of-America-Chefs zu weitgehend stagnierenden Handelserträgen und Investmentbanking-Gebühren. Die UBS-Aktie stand daneben mit einer Abstimmung über einen abgeschwächten Regulierungsvorschlag im Hinblick auf die Eigenkapitalanforderungen im Blick. Luxusaktien litten darunter, dass neue Einzelhandelsdaten aus China ein enttäuschendes Wachstum zeigten. LVMH und Richemont verloren 2,6 bzw. 1,9 Prozent. Kering, Moncler oder Burberry verbilligten sich um bis zu 2 Prozent. Axa zeigten sich knapp behauptet. Der französische Versicherer will nach Jahren der Umstrukturierung Marktanteile gewinnen und den Gewinn in den nächsten Jahren steigern.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Schwach lagen Chemieaktien im Markt. Lanxess verloren nach einem deutlich gesenkten Kursziel durch JP Morgan 2,6 Prozent. Die Analysten sehen Gegenwind durch hohe Energiekosten. BASF und Brenntag gaben um 1,0 und 0,7 Prozent nach. Evonik fielen nach einer Herabstufung durch Morgan Stanley um 2,9 Prozent. Thyssenkrupp und Salzgitter verbesserten sich um 1,0 und 5,3 Prozent. Die Analysten der Citigroup hatten ihre Gewinnschätzungen 2026/27 für mittelgroße Stahlunternehmen um 3 bis 8 Prozent erhöht.

USA - AKTIEN

Leichter - Der im Handelsverlauf wieder deutlich anziehende Ölpreis und die hohen Anleiherenditen ließen keine Kauflaune aufkommen. Auch dürften sich die Anleger in Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank zurückgehalten haben. Einige am Vortag kräftig abverkaufte Chipaktien verzeichneten eine kleine Gegenbewegung. Nvidia gewannen 0,6 Prozent. Die Aktie des Energietechnikunternehmens GE Vernova erholte sich um 0,9 Prozent. Dave & Buster's sackten um 19,0 Prozent ab, nachdem das Event-Gastronomie-Unternehmen im zweiten Quartal schwächer als erwartet abgeschnitten hatte und in die roten Zahlen gerutscht war. Aktien der Kryptobranche sanken im Sog des Bitcoin, der vor einer bevorstehenden Senatsabstimmung über einen regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen unter Druck stand. Unter anderem fielen Coinbase um10,1 und Robinhood Markets um 3,4 Prozent. Die Aktienkurse von Wingstop, Cava, Cheesecake Factory, Shake Shack und dem Chili's-Eigentümer Brinker International gaben alle um 4 Prozent oder mehr nach. Hier drückte eine Schätzung des Restaurantverkehrs, die darauf hindeutet, dass steigende Benzin- und Kreditkosten die diskretionären Ausgaben bereits beeinträchtigten. Die monatlichen Besuche in US-Restaurants gingen im Vergleich zum Vorjahresaugust um 2,4 Prozent zurück, wie aus einem Bericht des Datenanalyseunternehmens Placer.

US-ANLEIHEN

Rendite   +/- 
2 Jahre     4,66  +0,02 
10 Jahre     5,00  +0,03 
 

Der Anstieg der Ölpreise befeuerte Inflationssorgen und trieb die Anleiherenditen nach oben. Diese entfernten sich allerdings von ihren Tageshochs, nachdem der Empire State Manufacturing Index für die Industrieaktivität im US-Bundesstaat New York im September überraschend deutlich zurückgegangen war. Die Zehnjahresrendite stand zuletzt 3 Basispunkte höher bei 5,00 Prozent, im Tageshoch hatte sie bei 5,04 Prozent gestanden.

DEVISEN

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag   Di, 17:15 
EUR/USD     1,1547  +0,0  0,0004     1,1543     1,1540 
EUR/JPY     179,26  +0,2  0,2800    178,9800    179,0300 
EUR/CHF     0,9451  +0,0  0,0004     0,9447     0,9452 
EUR/GBP     0,8559  -0,0  -0,0002     0,8561     0,8558 
USD/JPY     155,23  +0,1  0,1500    155,0800    155,1300 
GBP/USD     1,3487  +0,1  0,0013     1,3474     1,3482 
USD/CNY     6,7086  -0,0  -0,0026     6,7112     6,7112 
USD/CNH     6,7087  -0,0  -0,0024     6,7111     6,7133 
AUS/USD     0,713  +0,0  0,0001     0,7129     0,7128 
Bitcoin/USD 75.829,62  -0,1  -69,41    75.899,03   75.994,56 
 

Der Dollar wertete im Vorfeld der allgemein erwarteten US-Zinserhöhung am Mittwoch weiter auf. Der Euro fiel im US-Handel auf rund 1,1545 Dollar. Vor einer Abstimmung im US-Senat über einen regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen gab der Bitcoin deutlich nach.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.327,39  +0,8   34,70    4.292,69 
Silber     64,64  +1,6   0,99      63,65 
Platin   1.795,05  +1,1   19,23    1.775,82 
 

Der Goldpreis bewegte sich im Spannungsfeld höherer Marktzinsen und eines festen Dollar auf der einen Seite und dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger auf der anderen Seite. Die Feinunze kostete zuletzt im US-Handel kaum verändert 4.282 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   104,69  -1,1   -1,14     105,83 
Brent/ICE   108,08  -0,6   -0,67     108,75 
 

Der Preis für ein Barrel Brentöl stieg um 2,6 Prozent auf 108,50 Dollar. Nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer stieg der Preis wieder kräftig mit der Nachricht, dass in Libyen die Förderungen auf zwei Ölfeldern und einer Pumpstation ausgesetzt wurden, nachdem Mitglieder der Sicherheitskräfte, die mit dem Schutz des libyschen Ölsektors beauftragt sind, ein Ventil an der Hauptpipeline Hamada-Zawiya für Rohölverladung geschlossen hatten. Die National Oil Corporation erklärte darauf, dass sie eine Force Majeur erklären könnte, falls das Ventil geschlossen bleibe. Daneben wuchsen allgemein die Sorgen über die Fähigkeit Saudi-Arabiens, sein Rohöl auf den Markt zu bringen, nachdem eine Pipeline wegen einer Beschädigung zunächst stillgelegt werden musste und außerdem Huthi-Rebellen eine Meerenge am Ausgang des Roten Meers offenbar unter ihre Kontrolle brachten. Im asiatischen Handel am Mittwoch sinken die Preise leicht mit Meldungen, wonach die Reparatur der beschädigten Pipeline schneller vonstatten gehen dürfte als zunächst mit einigen Wochen angenommen.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

INTESA SANPAOLO / MONTE DEI PASCHI

Die italienische Wettbewerbsaufsicht hat eine Prüfung des 31 Milliarden Euro schweren Übernahmeangebots von Intesa Sanpaolo für den heimischen Konkurrenten Banca Monte dei Paschi di Sienaeingeleitet.

JP MORGAN

erwartet im dritten Quartal sowohl bei den Gebühren im Investmentbanking als auch bei den Erträgen im Handelsgeschäft ein Wachstum "im mittleren bis hohen Zehnerprozentbereich" im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie Co-President Doug Petno sagte.

SK HYNIX

legt den Tarifstreit mit seinen Beschäftigten bei. Nach einem Votum der Gewerkschaft erhalten die Mitarbeiter ihre KI-Boom-Sonderboni künftig zu gleichen Teilen in bar und in Aktien.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 16, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.