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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Tokio bleiben die Börsen wegen eines Feiertages zum Herbstanfang geschlossen.

DONNERSTAG und FREITAG: In Seoul ruht der Börsenhandel wegen der Feiertage zum Erntedankfest Chuseok.

TAGESTHEMA

Wacker Chemie hat seine Beteiligung am Wafer-Hersteller Siltronic auf rund 15 Prozent von zuvor 21,67 Prozent reduziert. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens seien rund 2,2 Millionen Siltronic-Aktien zu 77,25 Euro je Aktie platziert worden, teilte Wacker Chemie am Dienstagabend mit. Dies liegt unterhalb des Schlusskurses vom Dienstag von 82,75 Euro. Wacker Chemie rechnet aus der Transaktion mit einem Bruttoerlös von rund 171 Millionen Euro. Dieser soll den finanziellen Spielraum für Investitionen in künftiges Wachstum des Unternehmens erhöhen. Die Siltronic-Aktien seien ausschließlich an qualifizierte und internationale institutionelle Anleger veräußert worden. Wacker bleibe ein "bedeutender Anteilseigner" von Siltronic und habe sich verpflichtet, innerhalb der nächsten 90 Tage keine weiteren Siltronic-Aktien abzugeben - vorbehaltlich bestimmter Ausnahmen sowie einer möglichen Befreiung.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 DE/KWS Saat SE & Co KGaA, Jahresergebnis

10:30 DE/Robert Bosch GmbH, Pk zum Ergebnis 1H

Im Laufe des Tages:

- US/Meta Platforms Inc, Entwicklerkonferenz "Connect"

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 48,3 
     zuvor:   48,0 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 48,6 
     zuvor:   48,5 
 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 50,5 
     zuvor:   51,1 
 
- DE 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 49,6 
     zuvor:   49,7 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 51,6 
     zuvor:   51,8 
 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 54,0 
     zuvor:   54,3 
 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 51,3 
     zuvor:   51,6 
 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 52,5 
     zuvor:   52,7 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 51,5 
     zuvor:   52,0 
 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 52,0 
     zuvor:   52,5 
 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 51,5 
     zuvor:   51,7 
 
- US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 55,7 
     zuvor:   56,5 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 53,5 
     zuvor:   53,9 
 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
     Energy Information Administration (EIA) 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.875,00  +0,3 
E-Mini-Future S&P-500   7.837,00  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 31.020,25  -0,0 
Topix (Tokio)       4.091,14  -0,1 
Hang-Seng (Hongk.)    24.894,13  -0,8 
Shanghai-Comp.       3.941,05  -0,3 
 
Dienstag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.578,85  +0,0 
DAX-Future    25.760,00  -0,0 
MDAX       31.529,91  +0,9 
TecDAX       4.031,01  +0,5 
SDAX       18.410,84  +1,1 
Euro-Stoxx-50   6.324,72  +0,1 
Stoxx-50      5.361,12  -0,1 
XDAX       25.694,65  +0,5 
Dow-Jones     51.863,69  -0,4 
S&P-500      7.764,64  0,0 
Nasdaq Composite 27.244,28  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel am Mittwoch starten. Die Anleger hoffen auf diplomatische Fortschritte im Nahost-Konflikt. Laut US-Präsident Donald Trump ist ein Treffen zwischen US-Offiziellen und iranischen Delegierten am Rande der UN-Generalversammlung "sehr produktiv" verlaufen. Auch hat sich Trump für ein Treffen mit dem iranischen Präsident Massud Peseschkian offen gezeigt, der sich aktuell in New York aufhält. Während seiner Rede vor der UN-Generalversammlung hat Trump dem Iran aber erneut mit der Vernichtung gedroht, sollte das Land nicht auf seine Forderungen eingehen. Die Blicke richten sich zudem auf das Gipfeltreffen zwischen Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Donnerstag. Die Börsianer hoffen auf positive Impulse für die Märkte.

Rückblick: Ein zeitweise deutlicherer Rückgang von Ölpreis und Anleiherenditen hat die europäischen Börsen am Dienstag gestützt. Öl und Renditen erholten sich jedoch, nachdem US-Präsident Donald Trump während seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York mit der Auslöschung des Irans gedroht hatte. Die Aktienkurse kamen daraufhin von ihren Hochs zurück. Die Blicke richteten sich zudem auf das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping am Donnerstag. Börsianer hoffen auf positive Impulse für die Märkte. Den stärksten Sektor in Europa stellten die Einzelhandelswerte mit einem Plus von durchschnittlich 3,1 Prozent. Die Aktien der britischen Baumarktkette Kingfisher verteuerten sich um 12,4 Prozent, nachdem das Unternehmen überzeugende Zahlen vorgelegt und seinen Ausblick angehoben hatte.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Kaum verändert - Der DAX wurde angeführt von Zalando (+3,7%). Adidas legten um 2,6 Prozent zu. Der Einzelhandelssektor verbuchte auch europaweit die stärksten Gewinne. Kein Licht am Ende des Horizonts machte man im Handel für Immobilienaktien aus. Der Abschlag zum Net Asset Value werde zwar immer größer, hieß es, die hohen Renditen an den Anleihemärkten seien für den hochverschuldeten Sektor aber ein Problem, genauso wie die wieder geführte Debatte über Enteignungen nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin. Vonovia verloren 0,6 Prozent, LEG Immobilien 1,2 Prozent und Aroundtown 0,4 Prozent. Für Evonik ging es 4,3 Prozent nach oben. Im Handel wurde auf Medienberichte verwiesen, denen zufolge BASF Interesse an dem Spezialchemiekonzern haben soll. BASF kletterten um 0,8 Prozent. Tui hat die Prognosespanne für das laufende Jahr eingeengt. Das Tui-Papier rückte um 0,1 Prozent vor.

XETRA-NACHBÖRSE

Siltronic gerieten im nachbörslichen Handel unter Druck, nachdem Wacker Chemie die Platzierung eines Pakets von 2,2 Millionen Siltronic-Aktien (6,7 Prozent des Grundkapitals) angekündigt hatte. Die Siltronic-Aktie wurde daraufhin 5,5 Prozent niedriger getaxt. Wacker Chemie sanken um 0,7 Prozent.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Neue Drohungen des US-Präsidenten gegen den Iran bremsten die Wall Street aus. Während seiner Rede vor der UN-Generalversammlung drohte Trump dem Iran mit Auslöschung. Daraufhin stiegen die zunächst deutlich gesunkenen Ölpreise und Anleiherenditen wieder, die Aktienkurse kamen von ihren Hochs zurück. Positiv entwickelte sich der Technologie-Sektor. Die Aktie von Meta Platforms gab einen Teil ihrer jüngsten Gewinne wieder ab. Die Aktie fiel um 0,6 Prozent, hat aber im September bisher um rund 25 Prozent zugelegt. Der Muse-KI-Agent des Facebook-Eigentümers hat die Bestsellerlisten der App-Stores angeführt, was die Sorgen über die Renditen der KI-Investitionen des Unternehmens linderte. Die Shopify-Aktie stieg um 7,1 Prozent, nachdem das Unternehmen eine Vereinbarung getroffen hatte, Muse in seine Angebote für Einzelhändler zu integrieren. Die Aktie von Viking Therapeutics schoss um 36 Prozent in die Höhe und verzeichnete damit den größten Zuwachs seit 2024. Eine Studie zeigte, dass Patienten, die die Abnehmspritze des Unternehmens einnehmen, ihr Gewicht halten konnten, trotz des Wechsels zu selteneren Dosen. Die Gamestop-Aktie rückte um 5,6 Prozent vor. Aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht ging hervor, dass CEO Ryan Cohen weitere 1,15 Millionen Aktien gekauft hatte. Die ADR von Alibaba stiegen um 0,5 Prozent, nachdem der chinesische Konzern einen neuen, leistungsstarken Chip auf den Markt gebracht und damit seine KI-Ambitionen vorangetrieben hat.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- 
2 Jahre           4,75 +0,01 
10 Jahre          4,97 +0,04 
 

Die Anleiherenditen hatten im Gefolge des Ölpreisrückgangs zunächst deutlicher nachgegeben. Als sich in Reaktion auf die Trump-Drohungen gegen den Iran die Ölpreise erholten, ging es auch mit den Renditen wieder nach oben. Die Zehnjahresrendite stieg um 4 Basispunkte auf 4,97 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:20 Uhr 
EUR/USD     1,1427  -0,2  -0,0020     1,1447     1,1440 
EUR/JPY     180,10  -0,0  -0,0700    180,1700    180,0200 
EUR/CHF     0,9386  -0,0  -0,0004     0,9390     0,9391 
EUR/GBP     0,858  +0,1  0,0005     0,8575     0,8574 
USD/JPY     157,58  +0,1  0,2100    157,3700    157,3300 
GBP/USD     1,3315  -0,2  -0,0024     1,3339     1,3340 
USD/CNY     6,7051  +0,1  0,0055     6,6996     6,6990 
USD/CNH     6,7058  +0,1  0,0072     6,6986     6,6994 
AUS/USD     0,7104  -0,1  -0,0008     0,7112     0,7105 
Bitcoin/USD 86.811,94  +0,7  579,00    86.232,94   86.193,66 
 

Der Dollar legte zu, nachdem der Präsident der US-Notenbank von Richmond, Tom Barkin, gewarnt hatte, eine einzige Zinserhöhung könnte nicht ausreichen, um die Inflation zu zähmen. Der Dollar-Index gewann 0,3 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.341,75  -0,3  -12,99    4.354,74 
Silber      66,55  -0,8   -0,52      67,08 
Platin    1.812,88  -1,1  -19,63    1.832,51 
 

Die höheren Marktzinsen und der etwas festere Dollar belasteten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 0,2 Prozent auf 4.339 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Brent/ICE    98,41  -0,9   -0,84      99,25 
 

Die Aussicht auf ein bald wieder höheres Ölangebot ließ die Ölpreise am Dienstag zunächst weiter nachgeben. Der Preis für das Barrel Brentöl sank zeitweise unter 98 Dollar. So könnte Saudi-Arabien schon in wenigen Tagen wieder Öl über den Hafen Yanbu am Roten Meer exportieren. Die staatlich kontrollierte Ölgesellschaft Aramco nehme derzeit Testläufe durch die Ost-West-Pipeline vor, berichtete das Wall Street Journal. Die Pipeline war bei Drohnenangriffen Mitte September beschädigt und daraufhin geschlossen worden. Daneben meldete Kyodo News, der Iran habe vorgeschlagen, die Straße von Hormus in den kommenden Tagen zu öffnen, wenn die USA im Gegenzug die Blockade der iranischen Häfen lockerten. Die iranische Nachrichtenagentur Fars zitierte später aber Quellen, die den Bericht dementierten. Nach der Drohung des US-Präsidenten, den Iran auszulöschen, erholte sich der Ölpreis. Brent verlor 1,1 Prozent auf 99,25 Dollar je Barrel.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK USA

Der Präsident der Federal Reserve von Richmond hat eine weitere Zinserhöhung angedeutet, um die Inflation im Zaum zu halten. Bei einer Veranstaltung verglich Thomas Barkin das duale Mandat der Federal Reserve - Preisstabilität und maximale Beschäftigung - mit der Erziehung von zwei "sehr unterschiedlichen Kindern".

UNIPER

Der Bieterwettbewerb um Uniper nimmt Fahrt auf. So hat der tschechische Unternehmer Daniel Kretínský mit seinem Energieunternehmen EP-Gruppe ein unverbindliches Angebot abgegeben, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr. Das Angebot soll für den Gesamtkonzern gelten. EP trete darin als alleiniger Käufer auf, hieß es weiter. Offiziell wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

ADYEN

hat Niclas Neglen zum 1. Februar zum CFO ernannt. Neglen ist seit März 2021 CFO von Klarna.

NOVO

ist offen für die Idee, seine New Yorker Börsennotierung aufzuwerten, um das Profil des Herstellers von Abnehmmedikamenten in den USA zu stärken und einem ähnlichen Schritt des Konkurrenten Astrazeneca von Anfang dieses Jahres zu folgen. "Ich sehe da ganz klar einige Vorteile", sagte Konzernchef Mike Doustdar der FT auf die Frage, ob Novo erwägen würde, seine Aktien direkt an der New Yorker Börse zu notieren und damit die American Depositary Receipts (ADRs) zu ersetzen, die US-Investoren derzeit den Zugang zu der Aktie ermöglichen.

RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL

hat im Rechtsstreit um die russische Rasperia einen Sieg eingefahren. Wie die österreichische Bank mitteilte, hat ihr das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien Schadenersatz in Höhe von rund 3,15 Milliarden Euro zugesprochen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
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Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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