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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

US-Präsident Trump hat den Vorschlag des Iran für einen siebentägigen Waffenstillstand abgelehnt. Er habe Beratern erklärt, dass er nach den Zwischenwahlen im November mit einer Wiederaufnahme der Bombardierungen des Iran rechne, sagten US-Beamte. Mit Teherans Vorschlag wären im Gegenzug für die Aufhebung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen, die Straße von Hormus wieder geöffnet und die Atomgespräche wieder aufgenommen worden.

TAGESTHEMA II

Die USA und China haben nach eigenen Angaben vereinbart, die Zölle auf weniger sensible Handelsgüter im Wert von 30 Milliarden US-Dollar in beide Richtungen zu senken. Beide Seiten teilten zudem mit, man habe sich auf die Aufnahme eines bilateralen Dialogs über Künstliche Intelligenz geeinigt, der bis November beginnen soll.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Unternehmenstermine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.772,50  -0,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100  30.644,25  -0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.676,30  +0,1 
Topix-500 (Tokio)      4.124,48  -0,1 
Kospi (Seoul)        6.907,74  -2,5 
Shanghai-Composite      3.813,48  -1,9 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.667,71  +0,6 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Unter Druck stehen Chipaktien und andere Aktien mit KI-Fantasie, weil wieder Sorgen über eine zu schnelle und unkontrollierbare Entwicklung von Künstlicher Intelligenz umgehen. Hintergrund sind neue Meldungen über Vorfälle mit KI-Agenten von OpenA, die selbstständig außergewöhnliche Mittel ergriffen haben sollen, um an Daten zu gelangen. Der ChatGPT-Entwickler hat darauf vorläufig das Training der neuesten Modelle gestoppt. Das wirft generell wieder Fragen über die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der hohen KI-Investitionen vieler Unternehmen auf. Daneben bremst der wieder deutlich gestiegene Ölpreise angesichts ausbleibender Fortschritte im Hinblick auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und einer Absage von US-Präsient an einen Waffenstillstandsvorschlag des Iran. In Seoul verlieren die beiden Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics verlieren je rund 4,5 Prozent. Hanmi Semiconductor geben um 2,3 Prozent nach. In Tokio büßen Kioxia 2,6 und Lasertec 1,1 Prozent ein. Advantest, Tokyo Electron oder Softbank Group liegen dagegen moderat im Plus. In Hongkong verlieren SMIC 3,6 und Hua Hong Grace dagegen 4,8 Prozent. Für Alibaba geht es um 1,5 Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte jüngst mit Meldungen über den leistungsstärksten KI-Agenten Asiens aufgewartet. Unter weiteren Einzelwerten brechen Nidec in Tokio um über 17 Prozent ein. Berichten zufolge muss der Zulieferer der Autoindustrie eine Abschreibung im Umfang von umgerechnet 6,3 Milliarden Dollar vornehmen und wird sich auch von seinem Präsidenten trennen. - als Folge eines der größten Bilanzskandale Japans.

WALL STREET

Dow-Jones     51.828,62 +0,9 
S&P-500      7.743,41 +0,5 
Nasdaq Composite 27.068,72 +0,5 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) k.A.    1,18 Mrd 
Gewinner       k.A.     949 
Verlierer      k.A.    1.810 
Unverändert     k.A.     80 
 

Etwas fester - Etwas Unterstützung kam vom Ölpreis, der nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag nachgab. Medienberichten zufolge soll es neue diplomatische Bemühungen um einen neuen neuen Plan zur Wiederöffnung der Straße von Hormus geben. Für leichten Auftrieb sorgte daneben, dass die Anleiherenditen im Handelsverlauf von den Hochs wieder etwas zurückkamen. Das Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping brachte derweil aus Marktsicht keine neuen Erkenntnisse und damit auch keine positiven Impulse. Unter den Einzelwerten verteuerten sich Akamai um 3,2 Prozent. Treiber war die Nachricht, dass Anthropic Akamai über einen Zeitraum von sieben Jahren hinweg 11,6 Milliarden Dollar für Cloud-Services zahlen wird. Microsoft stiegen um 3,7 Prozent. Das Unternehmen hatte neue Funktionen für seine Copilot-App angeküdnigt, was Teil seiner Bemühungen ist, seine Künstliche Intelligenz zu monetarisieren. Costco Wholesale stiegen um 2,9 Prozent. Die auf Mitgliedschaften basierende Großhandelskette hatte mit Umsatz und Gewinn im vierten Geschäftsquartal die Erwartungen übertroffen. Die Aktie der Großbank Morgan Stanley zeigte sich unbeeindruckt von einem Medienbericht, wonach die schweizerische UBS sich mit der US-Bank zusammenschließen könnte, um sich den geplanten strengeren Eigenkapitalanforderungen in der Schweiz zu entziehen. Tesla fielen um 1,5 Prozent. Eine Veranstaltung zur Markteinführung des autonom fahrenden Lkw Semi habe enttäuscht, hieß es.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre     4,86 +0,01 
10 Jahre     5,18 +0,02 
 

Die Anleiherenditen zogen zeitweise deutlicher an, nachdem Konjunkturdaten erneut solide ausgefallen waren. Mit dem Rückgang des Ölpreises ließen Inflationssorgen im Handelsverlauf aber nach und die Renditen kamen von den Tageshochs wieder merklich zurück.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Fr, 08:59 % YTD 
EUR/USD     1,1383  -0,1   1,1391     1,1384  -3,1 
EUR/JPY     179,57  +0,3   179,13     179,94  -2,4 
EUR/GBP     0,8595  -0,1   0,8599     0,8607  -1,4 
USD/JPY     157,75  +0,3   157,26     158,02  +0,7 
USD/KRW    1.361,70  +0,6  1.353,68    1.356,88  -5,5 
USD/CNY     6,7118  -0,0   6,7128     6,7128  -4,0 
USD/CNH     6,7146  -0,1   6,7227     6,7180  -3,7 
USD/HKD     7,8434  -0,0   7,8438     7,8432  +0,8 
AUD/USD     0,7019  -0,1   0,7023     0,7024  +5,2 
NZD/USD     0,5665  +0,2   0,5655     0,5666  -1,6 
BTC/USD   83.058,36  -1,8 84.548,70    84.019,85  -5,3 
 
 

Der Dollar kam nach seinem jüngsten Anstieg ganz leicht zurück, parallel zu den im Handelsverlauf sinkenden Anleiherenditen. Der Euro kostete im US-Handel zuletzt knapp 1,14 Dollar. Der Yen wertete zum Dollar auf. US-Präsident Trump hat nach Angaben der japanischen Finanzministerin Satsuki Katayama bei seinem jüngsten Treffen mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi Bedenken hinsichtlich der Schwäche des Yen geäußert. Das nährte Spekulationen über mögliche gemeinsame Stützungsmaßnahmen zugunsten des Yen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.182,29  -2,4  -103,96    4.286,25 
Silber   61,64  -4,1   -2,64      64,28 
Platin  1.728,88  -2,8   -49,28    1.778,16 
 

Der Goldpreis erholte sich leicht, er stieg um 0,2 Prozent auf 4.286 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   94,65  +2,4    2,24      92,41 
Brent/ICE   107,62  +3,2    3,30     104,32 
 

Unbestätigte Berichte, wonach Unterhändler der USA und des Iran an einer Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus arbeiten, sorgten für Druck auf den Ölpreis, .Das Barrel Brent verbilligte sich um 2,1 Prozent auf 104,32 Dollar. Im asiatisch dominierten Handel am Montag ziehen die Ölpreise wieder deutlicher an. Beobachter verweisen darauf, dass US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten iranischen Vorschlag für einen Waffenstillstand abgelehnt habe.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

CHINA - Unternehmensgewinne

Das Gewinnwachstum der chinesischen Industrie hat sich im August deutlich abgeschwächt. Für die ersten acht Monate des Jahres wurde jedoch weiterhin eine zweistellige Wachstumsrate verzeichnet. Die Industriegewinne stiegen im August um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit verlangsamte sich das Wachstum aufgrund eines hohen Basiseffekts nach einem Anstieg von 11,2 Prozent im Juli. In den ersten acht Monaten stiegen sie um 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Das war etwas weniger als der Anstieg von 17,6 Prozent, der für den Zeitraum von Januar bis Juli verzeichnet wurde.

NIO / GEELY

Der chinesische Elektroautohersteller Nio reduziert die Beteiligung an seiner Batteriewechsel-Sparte. Nio verkauft 30 Prozent an den Autokonzern Geely. In dem Deal wird die Sparte mit rund 2,4 Milliarden Dollar bewertet. Nio wird 3,6 Prozent an Nio Power behalten, Geely wird 30 Prozent halten. Ein bestehender Investor hält die verbleibenden 64,4 Prozent.

SK HYNIX

könnte seine US-Tochter Solidigm einem Agenturbericht zufolge an die Börse bringen. Das Unternehmen erwäge einen Börsengang, der im kommenden Jahr erfolgen und rund 15 Milliarden US-Dollar einbringen könnte, berichtet Reuters. Solidigm, das auf Flash-Datenspeicher-Hardware spezialisiert ist, könnte demnach mit bis zu 150 Milliarden Dollar bewertet werden.

WALMART

hat sich zur umstrittenen Praxis der dynamischen Preisgestaltung geäußert und erklärt, dass die Verbraucher von den zukünftigen Taktiken des Unternehmens nichts zu befürchten hätten. Der Einzelhändler teilte mit, keine persönlichen Informationen wie Einkommen, Kaufhistorie oder Bedürftigkeit zur Preisfestsetzung zu nutzen und werde dies auch in Zukunft nicht tun.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2026 01:49 ET (05:49 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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