* Schwächezeichen der US-Konjunktur
* Höhere Zinsen, steigender Druck
* Gold als Anker
KI-Blase: Warnzeichen verdichten sich
Liebe Leser,
am 12. September 2026 forderte der Anthropic-CEO Dario Amodei, das Tempo der KI-Entwicklung zu verlangsamen. Die Geschwindigkeit der Entwicklung dieser Technologie würde ihn beängstigen. Während dies in der Mainstreampresse für kollektive Zukunftsängste sorgte, fragen wir uns nach den Anreizen, die der Geschäftsführer eines Unternehmens haben kann, um sein eigenes, scheinbar florierendes Geschäftsmodell an die politische Leine nehmen zu lassen.
Um es kurz zu fassen: Anthropic könnte aufgrund der extremen Risiken, die KI-Provider eingegangen sind, in bilanziellen Schwierigkeiten stecken, die es als nicht börsennotiertes Unternehmen nicht offenlegen muss. Eine Analyse, die Sie in der am Dienstag, den 29. September 2026 erscheinenden Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren lesen können, stützt diese Vermutung. Eine Art "Entschädigungszahlung" für ausbleibende Gewinne im Falle einer Regulierung des weiteren Ausbaus der KI-Infrastruktur oder gar eine direkte Beteiligung des Staates wäre für das hochverschuldete Unternehmen nicht nur eine sehr willkommene Liquiditätsspritze, sondern ein Sicherheitsnetz für die überaus ungewisse Zukunft des KI-Geschäftsmodells.
