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Gold Terra trifft sichtbares Gold in den Con-Mine-Tailings: Das 7.000-Meter-Bohrprogramm soll Goldgehalte und Ressourcengröße klären - parallel rückt die PEA näher.
Gold Terra Resource (TSX.V: YGT, FSE: TX0, WKN: A2P0BS) hat einen ersten sichtbaren Erfolg in seinem laufenden Bohrprogramm auf den historischen Abraumhalden der einstigen Con Mine bei Yellowknife in den Nordwest-Territorien Kanadas erzielt. In Bohrloch CMUP-005 nämlich entdeckten die Geologen in einer Tiefe von 25 bis 26 Metern sichtbares Gold, das sich per Foto dokumentieren ließ.
Im Mittelpunkt des aktuellen Schallbohrprogramms steht die sogenannte Tailings Storage Facility, kurz TSF, also die Abraumhalde, auf der über Jahrzehnte hinweg das bereits verarbeitete Restmaterial der Erzaufbereitung gelagert wurde. Solche Rückstände gelten in der Branche oft als unterschätzte Goldquelle, weil sie bereits zerkleinert und aufbereitet vorliegen und sich dadurch potenziell günstiger verarbeiten lassen als frisch gefördertes Gestein.
Das Bohrprogramm hat einen Gesamtumfang von rund 7.000 Bohrmetern und läuft seit dem 19. September. Bis zur Veröffentlichung wurden 17 Bohrlöcher mit insgesamt 429 Metern Bohrlänge niedergebracht. Die Bohrungen folgen einem Rasterabstand von 40 mal 40 Meter und sollen die Fläche systematisch auf unterschiedliche Goldgehalte hin untersuchen.
Das sichtbare Gold bestätigt Gold Terras Hypothese
Beim sogenannten Sonic-Bohrverfahren wird die Abraumhalde Meter für Meter zunächst mit Schallwellen gelockert und das Material anschließend mit Wasser gelöst und als eine schlammige Masse an die Oberfläche geholt. Dort wird die Probe auf einer Fläche verteilt und getrocknet. Wie bei den Bohrkernen teilt Gold Terra den Schlamm in zwei Hälften und sendet eine Hälfte an den Labordienstleister ALS zur genauen Analyse, während die andere Hälfte beim Unternehmen verbleibt.
Dass bei der optischen Begutachtung des Schlamms sichtbares Gold erkannt wurde, ist ein gutes Zeichen, denn es bekräftigt die These des Unternehmens, dass es dem Vorbesitzer lediglich gelang, etwa 90 Prozent des im Erz vorhandenen Goldes zu isolieren und zu gewinnen. Vor dem Hintergrund der historischen Goldproduktion, die Erz mit Goldgehalten zwischen 16 und 22 Gramm pro Tonne verarbeitet hat, könnte dies bedeuten, dass im Abraum noch immer 1,6 g/t Gold oder mehr vorhanden sein könnte.
Wenn "Abfall" zu Gold wird
Nach heutigen Maßstäben ist das viel Gold, das zudem oberflächennah und bereits zerkleinert vorliegt. Sein Abbau dürfte damit relativ einfach und kostengünstig zu realisieren sein, was nichts anderes bedeutet, als dass Gold Terra die Abraumhalden mit einer sehr hohen Marge verarbeiten kann. Die Abraumhalden der Con Mine sind damit alles andere als wertloser Abfall.
Sie sind vielmehr eine wahre Goldgrube, die das Unternehmen selbstverständlich für sich erschließen möchte, denn nirgendwo anders auf dem gesamten Projektgebiet kann mit so wenig Aufwand ein ähnlich hoher Ertrag erzielt werden. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen, denn er würde gerade in der Anfangsphase der geplanten Wiederinbetriebnahme der Con Mine hohe Margen und eine schnelle Amortisierung der anfallenden Investitionskosten ermöglichen.
Warum die historischen Rückstände so interessant sind
Gold Terras CEO, Gerald Panneton, verweist an dieser Stelle auf einen äußerst interessanten technischen Aspekt der Betriebsgeschichte: Die Con Mine hat erst ab den 1980er Jahren mit einem Schwerkraft-Trennkreislauf gearbeitet. Er ist heute bei der Goldverarbeitung Standard und ermöglicht den Goldproduzenten deutlich höhere Goldgewinnungsraten als in früheren Zeiten.
Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass auf der historischen Con Mine lange Zeit ohne dieses Verfahren gearbeitet wurde und damit die Möglichkeit besteht, dass in den Rückständen noch viel Gold vorhanden ist, das damals nicht gewonnen werden konnte. Wie viel Gold der Abraum noch enthält, das ist eine Frage, die erst geklärt werden kann, wenn sämtliche Bohrungen auf der Halde niedergebracht und vom Labor ausgewertet worden sind.
Zum jetzigen Zeitraum geht Gold Terra jedoch davon aus, dass gerade der vor 1980 gelagerte Abraum deutlich mehr Gold enthält als die nach 1980 angefallenen Rückstände. Von den Laborergebnissen erwartet das Unternehmen daher von Bohrloch zu Bohrloch sehr unterschiedliche Goldwerte, da niemand genau sagen kann, wann der Abraum, der gerade untersucht wird, dort abgelagert wurde.
Diese Unsicherheit erklärt auch, warum Gold Terra die gesamte Abraumhalde mit einem engmaschigen 40 mal 40 Meter Raster mit Bohrungen testet. Das ist aufwendig, ermöglicht dem Unternehmen jedoch die Größe der Ressource auf der Abraumhalde am Ende des Bohrprogramms sehr genau zu bestimmen, was für eine spätere Produktion von Vorteil ist, da es die Sicherheit der Prognosen erhöht.
Bis zum Jahresende will Gold Terra wichtige Meilensteine erreichen
Für Gold Terra sind die Tailings allerdings nur ein Baustein von mehreren. Das Unternehmen hat im laufenden Jahr mit drei Bohrgeräten gleichzeitig gearbeitet. Neben der Abraumhalde wurde auch auf der nördlichen Erweiterung der Zone 103N entlang der sogenannten Campbell Shear sowie im Bereich Yellorex gebohrt.
Die Ergebnisse dieser Bohrungen sollen mit den früheren Bohrerfolgen in eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) einfließen. Sie wird derzeit vom Beratungsunternehmen SLR Consulting erarbeitet und soll kurz vor dem Jahresende oder im 1. Quartal 2027 abgeschlossen sein.
Die rechtliche Grundlage der Aktivitäten auf dem sogenannten Con Mine Option-Grundstück ist eine im November 2021 gemeldete Optionsvereinbarung mit einer Tochtergesellschaft von Newmont. Sie räumt Gold Terra Resource das Recht ein, das Grundstück unter bestimmten Bedingungen vollständig zu übernehmen. Die Option läuft noch bis zum 21. November 2027, kann aber jederzeit verlängert werden.
Gold Terra ist allerdings bestrebt, die Übernahme der Con Mine durch die Ausübung der Option möglichst schnell zu vollziehen, denn sobald man selbst der alleinige Eigentümer der Con Mine ist, wird der Markt gezwungen, das Unternehmen einer neuen Bewertung zu unterziehen.
Damit sind die potenziellen Kurstreiber genannt: Das aggressive Bohrprogramm vergrößert die Ressource. Die Studie zur vorläufigen Wirtschaftlichkeit reduziert das Risiko und macht das Projekt für die Investoren berechenbarer und der Übertrag der Eigentumsrechte an der Con Mine ist so etwas wie der Ritterschlag, denn er deutet an, dass das Unternehmen absolut gewillt ist, die Wiedereröffnung der historischen Con Mine durchzuziehen.
Die investierten Anleger haben deshalb allen Grund, mit großer Spannung und berechtigter Vorfreude auf das Schlussquartal des Jahres 2026 zu blicken.
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