Berlin (ots) -
Die Jury für den Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger - Theodor-Wolff-Preis (TWP) hat heute Abend in Berlin vor gut 300 Gästen drei Journalistinnen und Journalisten mit der renommiertesten Auszeichnung gewürdigt, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Die Preise sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert.
In der Kategorie Lokales & Zusammenhalt geht der Preis an: Karolina Benedyk: "Ein wahres Tandem", erschienen am 17. Oktober 2025 im Weser-Kurier. Hier werde die berührende Geschichte eines Mannes erzählt, der seit vielen Jahren mit einem behinderten Mann Tandem fährt und gemeinsam Zeit verbringt, heißt es von der Jury. Im Kleinen werde etwas Großes anschaulich, nämlich "wie sich jemand kümmert, der das überhaupt nicht muss". Sprachlich herausragend und mit bewusster, scheinbarer Schlichtheit formuliert, mache Benedyks Porträt eines ungewöhnlichen Tandems "einfach froh".
Der Preisträger in der Kategorie Gesellschaft & Dialog ist: Marvin Ku mit seinem Beitrag "Nicht von hier", erschienen am 2. Oktober 2025 in Süddeutsche Zeitung Magazin. Der Autor diskutiert den Begriff "Migrationshintergrund" und verbindet ebenso humorvoll wie fundiert das eigene Erleben mit der wissenschaftlichen und politischen Perspektive, sagt dazu die Jury. Der Text sei "im besten Sinne journalistisch hochwertig aufbereitet" und eröffne eine Innenperspektive auf das Thema Herkunft und Fremdsein, "das man sonst oft nur aus der Außenperspektive anschaut".
Als preiswürdig in der Kategorie Zukunft & Verantwortung erachtet die Jury Jakob Schrenks Essay "Das Ertrinken im Redefluss", erschienen am 30. Mai 2025, ebenfalls in Süddeutsche Zeitung Magazin. Schrenk zeigt den Wandel einer kompletten Kommunikationskultur - warnend, amüsant, präzise. Wer etwa ununterbrochen Sprachnachrichten per Handy verschickt, dürfte sich sofort ertappt sehen. Aus der Jury heißt es dazu: "Ich wurde auf unterhaltsame Art zum Widerspruch gereizt und doch im Wesentlichen von der These überzeugt. Einfach ein superkluger Text."
Die Nominierten und ihre Beiträge werden auf der Website www.theodor-wolff-preis.de näher vorgestellt. Pünktlich zur Preisverleihung ist darüber hinaus eine Broschüre mit allen nominierten Texten erschienen.
Mitglieder der Jury sind: Annette Binninger (Chefredakteurin Sächsische Zeitung), Moritz Döbler (Chefredakteur Rheinische Post), Andreas Ebel, (Chefredakteur Ostsee-Zeitung), Nico Fried (Politikchef Stern) Jury-Vorsitz, Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt), Julia Lumma (Chefredakteurin und Geschäftsleitung Content VRM), Benjamin Piel (Chefredakteur Weser-Kurier), Andrea Rolfes (Chefredakteurin Neue Westfälische), Ulrike Winkelmann (Chefredakteurin taz - die tageszeitung).
Der Theodor-Wolff-Preis erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären Berliner Tageblatts, Theodor Wolff (1868 - 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Die Namen der gut 500 Preisträger seit 1962 sowie Details zum Preis finden Sie im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de.
Pressekontakt:
Anja Pasquay
Leiterin Kommunikation
Telefon: 030/726298-214
E-Mai pasquay@bdzv.de
Original-Content von: BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6936/6366204
Die Jury für den Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger - Theodor-Wolff-Preis (TWP) hat heute Abend in Berlin vor gut 300 Gästen drei Journalistinnen und Journalisten mit der renommiertesten Auszeichnung gewürdigt, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Die Preise sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert.
In der Kategorie Lokales & Zusammenhalt geht der Preis an: Karolina Benedyk: "Ein wahres Tandem", erschienen am 17. Oktober 2025 im Weser-Kurier. Hier werde die berührende Geschichte eines Mannes erzählt, der seit vielen Jahren mit einem behinderten Mann Tandem fährt und gemeinsam Zeit verbringt, heißt es von der Jury. Im Kleinen werde etwas Großes anschaulich, nämlich "wie sich jemand kümmert, der das überhaupt nicht muss". Sprachlich herausragend und mit bewusster, scheinbarer Schlichtheit formuliert, mache Benedyks Porträt eines ungewöhnlichen Tandems "einfach froh".
Der Preisträger in der Kategorie Gesellschaft & Dialog ist: Marvin Ku mit seinem Beitrag "Nicht von hier", erschienen am 2. Oktober 2025 in Süddeutsche Zeitung Magazin. Der Autor diskutiert den Begriff "Migrationshintergrund" und verbindet ebenso humorvoll wie fundiert das eigene Erleben mit der wissenschaftlichen und politischen Perspektive, sagt dazu die Jury. Der Text sei "im besten Sinne journalistisch hochwertig aufbereitet" und eröffne eine Innenperspektive auf das Thema Herkunft und Fremdsein, "das man sonst oft nur aus der Außenperspektive anschaut".
Als preiswürdig in der Kategorie Zukunft & Verantwortung erachtet die Jury Jakob Schrenks Essay "Das Ertrinken im Redefluss", erschienen am 30. Mai 2025, ebenfalls in Süddeutsche Zeitung Magazin. Schrenk zeigt den Wandel einer kompletten Kommunikationskultur - warnend, amüsant, präzise. Wer etwa ununterbrochen Sprachnachrichten per Handy verschickt, dürfte sich sofort ertappt sehen. Aus der Jury heißt es dazu: "Ich wurde auf unterhaltsame Art zum Widerspruch gereizt und doch im Wesentlichen von der These überzeugt. Einfach ein superkluger Text."
Die Nominierten und ihre Beiträge werden auf der Website www.theodor-wolff-preis.de näher vorgestellt. Pünktlich zur Preisverleihung ist darüber hinaus eine Broschüre mit allen nominierten Texten erschienen.
Mitglieder der Jury sind: Annette Binninger (Chefredakteurin Sächsische Zeitung), Moritz Döbler (Chefredakteur Rheinische Post), Andreas Ebel, (Chefredakteur Ostsee-Zeitung), Nico Fried (Politikchef Stern) Jury-Vorsitz, Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt), Julia Lumma (Chefredakteurin und Geschäftsleitung Content VRM), Benjamin Piel (Chefredakteur Weser-Kurier), Andrea Rolfes (Chefredakteurin Neue Westfälische), Ulrike Winkelmann (Chefredakteurin taz - die tageszeitung).
Der Theodor-Wolff-Preis erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären Berliner Tageblatts, Theodor Wolff (1868 - 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Die Namen der gut 500 Preisträger seit 1962 sowie Details zum Preis finden Sie im Internet unter www.theodor-wolff-preis.de.
Pressekontakt:
Anja Pasquay
Leiterin Kommunikation
Telefon: 030/726298-214
E-Mai pasquay@bdzv.de
Original-Content von: BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6936/6366204
© 2026 news aktuell
