Augsburg (www.anleihencheck.de) - Lange galten Anleihen als Depotbaustein ohne Ertrag, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.Das habe sich geändert: Mitte September habe die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen 3,63 Prozent erreicht - so viel wie seit Februar 2011 nicht mehr. Treiber seien ein kriegsbedingt hoher Ölpreis, eine Inflation von zuletzt 3,8 Prozent im Euroraum und eine EZB gewesen, die ihren Einlagensatz in diesem Jahr bereits zweimal auf nun 2,50 Prozent angehoben habe. Das habe den Blick nach vorn verändert, sage Julius Hilpoltsteiner, Fondsmanager der Fürst Fugger Privatbank: "Wer heute in Anleihen investiert, erhält wieder einen spürbaren laufenden und planbaren Ertrag." Die Rendite funktioniere dabei als Puffer: Schwäche sich die Konjunktur ab und die Zinsen sänken wieder, stiegen die Kurse der Anleihen. Legten die Renditen dagegen noch etwas zu, könnten die höheren Kupons zumindest einen Teil der Kursverluste abfedern. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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