Linz (www.anleihencheck.de) - Während im Euroraum die Inflation heuer deutlich über dem Zielwert liegt, bleibt der Preisdruck in Tschechien und Ungarn überschaubar, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Verbraucherpreise (CPI) seien im August in Tschechien im Jahresvergleich um 12,5%, in Ungarn um 1,6% gestiegen. Die Notenbanken würden dennoch wachsam bleiben. Die tschechische Nationalbank (CNB) habe bei ihrer jüngsten Sitzung auf kräftige Löhne, hohe Kreditnachfrage und eine expansive Fiskalpolitik verwiesen, zudem würden Energiesubventionen wegfallen. Gouverneur Aleš Michl habe signalisiert, dass im November eine Pause oder eine Anhebung infrage komme. Die ungarische Notenbank (MNB) habe ihren Kurs im September unverändert belassen und ihr mittelfristiges Inflationsziel auf 2,5% mit einer Toleranzbandbreite von einem Prozentpunkt gesenkt. Gleichzeitig habe sie die Wachstumsprognose für heuer auf 1,8% gekappt, auch wegen Ernteausfällen durch die Dürre. Hohe Energiepreise würden in beiden Ländern als größtes Risiko gelten. Für Exporteure in beiden Ländern bleibe das Umfeld damit vergleichsweise günstig, solange die Energiepreise nicht weiter steigen würden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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