München (ots) -
Der Bayerische Rundfunk und Sir Simon Rattle setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Der Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks hat seinen Vertrag um fünf Jahre ab der Konzertsaison 2028/29 verlängert. Der 71-Jährige wird damit bis 2033 an der Spitze der beiden renommierten Ensembles stehen.
Dr. Katja Wildermuth, BR-Intendantin: "Dass wir den gemeinsamen Weg mit Sir Simon Rattle weitere fünf Jahre fortsetzen können, ist eine hervorragende Nachricht für den Bayerischen Rundfunk, für unser Publikum und für die internationale Musikwelt - und erfüllt mich persönlich mit großer Freude. Er prägt unser Symphonieorchester und unseren Chor mit künstlerischer Strahlkraft, Leidenschaft und unermüdlichem Entdeckergeist. Zugleich setzt er sich mit großem Engagement dafür ein, insbesondere junge Menschen für Musik zu begeistern und ihnen dadurch kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Damit stärkt er nicht nur das internationale Renommee unserer Klangkörper, sondern auch ihren Auftrag, Musik in die Mitte der Gesellschaft zu tragen."
Sir Simon Rattle, Chefdirigent von BRSO und BR Chor: "Es gibt eine übliche Art, auf eine Vertragsverlängerung zu reagieren, aber ich bringe sie einfach nicht übers Herz. Für mich ist es klar: Ich liebe diese Musikerinnen und Musiker, diese Sängerinnen und Sänger, und ich war noch nie glücklicher. Herbert Blomstedt hat mir zum 70. Geburtstag eine berührende Videobotschaft geschickt. Darin sagte er, er hoffe, dass ich so alt werde wie er, damit mir noch möglichst viele Jahre bleiben, dieses fantastische Orchester zu dirigieren. Das liegt zwar weit außerhalb der Laufzeit dieses Vertrags und vermutlich auch außerhalb dessen, was menschlich möglich ist. Aber, wie so oft, hat er auf einer tieferen Ebene vollkommen recht. Ich kann die kommenden Jahre kaum erwarten und sehe ihnen mit Freude entgegen."
Seit seinem Antritt als Chefdirigent zur Saison 2023/24 hat Sir Simon Rattle mit dem Symphonieorchester des BR immer wieder neue künstlerische Akzente gesetzt, von wegweisenden Interpretationen des klassischen Repertoires über herausragende Projekte im Bereich der zeitgenössischen Musik bis hin zu erfolgreichen Tourneen und Auftritten auf internationalen Bühnen. Gleichzeitig hat Rattle dem Repertoire immer wieder neue Impulse verliehen, unter anderem mit der Einführung der "BRSO barock"-Reihe, konzertanten Opernproduktionen und außergewöhnlichen Programmschwerpunkten.
Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks konnte Sir Simon Rattle die ganze stilistische Bandbreite des Chores ausspielen und präsentierte Werke von Purcell bis Berio und Henze, von Bach-Kantate bis Oper, von Chorsinfonik bis hin zu A-Cappella-Werken.
Gemeinsames Statement der Vorstände von BRSO und BR Chor: "Die Vertragsverlängerung von Sir Simon Rattle ist für uns Musikerinnen und Musiker weit mehr als die Fortsetzung einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Uns verbindet nicht nur die Leidenschaft für höchste musikalische Qualität, sondern auch die tiefe Überzeugung, dass Musik Menschen verbindet und gerade in unserer Zeit eine Kraft entfalten kann, die über Grenzen und Unterschiede hinweg Gemeinschaft schafft. Wir sind außerordentlich glücklich, diesen gemeinsamen Weg mit Simon Rattle weitergehen zu können."
Besondere Aufmerksamkeit fanden auch Rattles Musikvermittlungsprojekte, die weit über den Konzertsaal hinausreichen. Mit Initiativen wie dem "Symphonischen Hoagascht" oder "Singen mit Sir Simon" brachte er professionelle Musikerinnen und Musiker mit Laien, Chören und Blaskapellen aus ganz Bayern zusammen und eröffnete tausenden Menschen neue Zugänge zur klassischen Musik. Zugleich engagiert er sich intensiv für die Arbeit mit jungen Talenten, etwa mit der BRSO Akademie, dem Bayerischen Landesjugendorchester und in der Musikvermittlung "BRSO und du".
Unter seiner Leitung konnten die BR-Klangkörper auch ihre internationale Präsenz weiter ausbauen. Gastspiele in Europa und Asien, viel beachtete Konzertübertragungen sowie mehrfach ausgezeichnete Einspielungen haben die Stellung von BRSO und BR Chor als musikalische Botschafter Bayerns und Deutschlands weiter gestärkt. Für seine Arbeit mit dem BRSO wurde Sir Simon Rattle mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im Mai 2026 mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst; 2025 erhielt er zudem den Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk.
Weitere Fotos unter www.br-foto.de
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Der Bayerische Rundfunk und Sir Simon Rattle setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Der Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks hat seinen Vertrag um fünf Jahre ab der Konzertsaison 2028/29 verlängert. Der 71-Jährige wird damit bis 2033 an der Spitze der beiden renommierten Ensembles stehen.
Dr. Katja Wildermuth, BR-Intendantin: "Dass wir den gemeinsamen Weg mit Sir Simon Rattle weitere fünf Jahre fortsetzen können, ist eine hervorragende Nachricht für den Bayerischen Rundfunk, für unser Publikum und für die internationale Musikwelt - und erfüllt mich persönlich mit großer Freude. Er prägt unser Symphonieorchester und unseren Chor mit künstlerischer Strahlkraft, Leidenschaft und unermüdlichem Entdeckergeist. Zugleich setzt er sich mit großem Engagement dafür ein, insbesondere junge Menschen für Musik zu begeistern und ihnen dadurch kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Damit stärkt er nicht nur das internationale Renommee unserer Klangkörper, sondern auch ihren Auftrag, Musik in die Mitte der Gesellschaft zu tragen."
Sir Simon Rattle, Chefdirigent von BRSO und BR Chor: "Es gibt eine übliche Art, auf eine Vertragsverlängerung zu reagieren, aber ich bringe sie einfach nicht übers Herz. Für mich ist es klar: Ich liebe diese Musikerinnen und Musiker, diese Sängerinnen und Sänger, und ich war noch nie glücklicher. Herbert Blomstedt hat mir zum 70. Geburtstag eine berührende Videobotschaft geschickt. Darin sagte er, er hoffe, dass ich so alt werde wie er, damit mir noch möglichst viele Jahre bleiben, dieses fantastische Orchester zu dirigieren. Das liegt zwar weit außerhalb der Laufzeit dieses Vertrags und vermutlich auch außerhalb dessen, was menschlich möglich ist. Aber, wie so oft, hat er auf einer tieferen Ebene vollkommen recht. Ich kann die kommenden Jahre kaum erwarten und sehe ihnen mit Freude entgegen."
Seit seinem Antritt als Chefdirigent zur Saison 2023/24 hat Sir Simon Rattle mit dem Symphonieorchester des BR immer wieder neue künstlerische Akzente gesetzt, von wegweisenden Interpretationen des klassischen Repertoires über herausragende Projekte im Bereich der zeitgenössischen Musik bis hin zu erfolgreichen Tourneen und Auftritten auf internationalen Bühnen. Gleichzeitig hat Rattle dem Repertoire immer wieder neue Impulse verliehen, unter anderem mit der Einführung der "BRSO barock"-Reihe, konzertanten Opernproduktionen und außergewöhnlichen Programmschwerpunkten.
Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks konnte Sir Simon Rattle die ganze stilistische Bandbreite des Chores ausspielen und präsentierte Werke von Purcell bis Berio und Henze, von Bach-Kantate bis Oper, von Chorsinfonik bis hin zu A-Cappella-Werken.
Gemeinsames Statement der Vorstände von BRSO und BR Chor: "Die Vertragsverlängerung von Sir Simon Rattle ist für uns Musikerinnen und Musiker weit mehr als die Fortsetzung einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Uns verbindet nicht nur die Leidenschaft für höchste musikalische Qualität, sondern auch die tiefe Überzeugung, dass Musik Menschen verbindet und gerade in unserer Zeit eine Kraft entfalten kann, die über Grenzen und Unterschiede hinweg Gemeinschaft schafft. Wir sind außerordentlich glücklich, diesen gemeinsamen Weg mit Simon Rattle weitergehen zu können."
Besondere Aufmerksamkeit fanden auch Rattles Musikvermittlungsprojekte, die weit über den Konzertsaal hinausreichen. Mit Initiativen wie dem "Symphonischen Hoagascht" oder "Singen mit Sir Simon" brachte er professionelle Musikerinnen und Musiker mit Laien, Chören und Blaskapellen aus ganz Bayern zusammen und eröffnete tausenden Menschen neue Zugänge zur klassischen Musik. Zugleich engagiert er sich intensiv für die Arbeit mit jungen Talenten, etwa mit der BRSO Akademie, dem Bayerischen Landesjugendorchester und in der Musikvermittlung "BRSO und du".
Unter seiner Leitung konnten die BR-Klangkörper auch ihre internationale Präsenz weiter ausbauen. Gastspiele in Europa und Asien, viel beachtete Konzertübertragungen sowie mehrfach ausgezeichnete Einspielungen haben die Stellung von BRSO und BR Chor als musikalische Botschafter Bayerns und Deutschlands weiter gestärkt. Für seine Arbeit mit dem BRSO wurde Sir Simon Rattle mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im Mai 2026 mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst; 2025 erhielt er zudem den Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk.
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