Zürich (ots) -
Am 21. Oktober findet zum zweiten Mal die Behindertensession im Nationalratssaal in Bern statt. Die 44 Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit Behinderungen wurden von 21'000 Abstimmenden gewählt und debattieren über 16 Petitionen für eine inklusivere Schweiz. Organisiert wird die Session von Pro Infirmis im Rahmen des Projekts Forum22.
Die 2. Behindertensession wurde von Nationalratspräsident Pierre-André Page einberufen und wird von Pro Infirmis organisiert. Sie knüpft an die 1. Behindertensession von 2023 an und vereint zum zweiten Mal 44 Menschen mit Behinderungen im Bundeshaus.
Für die politische Mitsprache von Menschen mit Behinderungen
Die erste Behindertensession 2023 hatte auf die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fokussiert und entsprechende Forderungen gestellt.
Wie damals nehmen 44 Menschen mit Behinderungen auch dieses Jahr 22 Prozent der 200 Sitze im Nationalratssaal. Diese symbolische Zahl entspricht dem Anteil der Menschen mit Behinderungen an der Gesamtbevölkerung. Mit der Behindertensession und dem Projekt "Forum22" setzt sich Pro Infirmis dafür ein, dass die politische Vertretung von Menschen mit Behinderungen in den schweizerischen Parlamenten langfristig diesen Wert erreicht.
44 Abgeordnete: Ein Abbild der schweizerischen Diversität
Die 44 Abgeordneten wurden in einer Online-Wahl von über 21'000 Abstimmenden gewählt und bilden die sprachliche Vielfalt der Schweiz ab: 29 stammen aus der Deutschschweiz, 12 aus der Westschweiz, 2 aus der italienischen Schweiz und 1 aus der rätoromanischen Schweiz. Ausserdem sind Menschen mit kognitiven, psychischen, körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen vertreten.
Zur Präsidentin wurde Simone Leuenberger gewählt. Die Lehrerin, Aktivistin für Behindertenrechte und Berner Grossrätin hat klare Ziele für die Behindertensession: " Die Sicht von Menschen mit Behinderung bleibt in der Politik noch zu häufig aussen vor. Mit den Vorstössen der Behindertensession bringen wir unsere Lebensrealitäten ein. "
Konkrete Forderungen für eine inklusivere Schweiz
Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist und bleibt ein brennendes Thema. Laut dem Inklusionsindex 2026 von Pro Infirmis geben 3 von 4 Menschen mit Behinderungen an, politisch unzureichend vertreten zu sein. Allgemeiner fühlen sich 4 von 5 Menschen mit Behinderungen in mindestens einem Lebensbereich stark eingeschränkt.
Diese fehlende Gleichstellung und Teilhabe in unterschiedlichen Lebensbereichen wollen die Abgeordneten mit konkreten Forderungen in 16 Petitionen angehen. Ebenfalls angesprochen werden laufende politische Prozesse wie die Inklusionsinitiative, die aktuell im Parlament beraten wird.
Für Pro Infirmis ist klar, dass die Expertise von Menschen mit Behinderungen zwingend in die politischen Prozesse einfliessen muss, damit konkrete Fortschritte erzielt werden: "Als Organisatorin der Behindertensession will Pro Infirmis Menschen mit Behinderungen eine Plattformbieten, um ihre Forderungen geltend zu machen. Nur so erreichen wir ein Umdenken in der Politik, damit diese von Beginn an für alle Menschen gemacht wird und nicht nur für Menschen ohne Behinderungen", erklärt Felicitas Huggenberger, Direktorin von Pro Infirmis.
Anmeldung Medien
Für den Zutritt zum Bundeshaus ist eine Akkreditierung erforderlich. Wenn Sie vor Ort über die Session berichten wollen, schreiben Sie bitte bis 13. Oktober an: publicaffairs@proinfirmis.ch.
Bildmaterial: https://www.picdrop.com/proinfirmis/oeKeyKpCfe
Pressekontakt:
Philipp Schüepp, Leiter Kommunikation und Politik, philipp.schueepp@proinfirmis.ch, +41 58 775 26 62
Lionel Frei, Kommunikation und Public Affairs Romandie, lionel.frei@proinfirmis.ch, +41 79 472 71 42
Original-Content von: Pro Infirmis Schweiz, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000701/100942842
Am 21. Oktober findet zum zweiten Mal die Behindertensession im Nationalratssaal in Bern statt. Die 44 Parlamentarierinnen und Parlamentarier mit Behinderungen wurden von 21'000 Abstimmenden gewählt und debattieren über 16 Petitionen für eine inklusivere Schweiz. Organisiert wird die Session von Pro Infirmis im Rahmen des Projekts Forum22.
Die 2. Behindertensession wurde von Nationalratspräsident Pierre-André Page einberufen und wird von Pro Infirmis organisiert. Sie knüpft an die 1. Behindertensession von 2023 an und vereint zum zweiten Mal 44 Menschen mit Behinderungen im Bundeshaus.
Für die politische Mitsprache von Menschen mit Behinderungen
Die erste Behindertensession 2023 hatte auf die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fokussiert und entsprechende Forderungen gestellt.
Wie damals nehmen 44 Menschen mit Behinderungen auch dieses Jahr 22 Prozent der 200 Sitze im Nationalratssaal. Diese symbolische Zahl entspricht dem Anteil der Menschen mit Behinderungen an der Gesamtbevölkerung. Mit der Behindertensession und dem Projekt "Forum22" setzt sich Pro Infirmis dafür ein, dass die politische Vertretung von Menschen mit Behinderungen in den schweizerischen Parlamenten langfristig diesen Wert erreicht.
44 Abgeordnete: Ein Abbild der schweizerischen Diversität
Die 44 Abgeordneten wurden in einer Online-Wahl von über 21'000 Abstimmenden gewählt und bilden die sprachliche Vielfalt der Schweiz ab: 29 stammen aus der Deutschschweiz, 12 aus der Westschweiz, 2 aus der italienischen Schweiz und 1 aus der rätoromanischen Schweiz. Ausserdem sind Menschen mit kognitiven, psychischen, körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen vertreten.
Zur Präsidentin wurde Simone Leuenberger gewählt. Die Lehrerin, Aktivistin für Behindertenrechte und Berner Grossrätin hat klare Ziele für die Behindertensession: " Die Sicht von Menschen mit Behinderung bleibt in der Politik noch zu häufig aussen vor. Mit den Vorstössen der Behindertensession bringen wir unsere Lebensrealitäten ein. "
Konkrete Forderungen für eine inklusivere Schweiz
Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist und bleibt ein brennendes Thema. Laut dem Inklusionsindex 2026 von Pro Infirmis geben 3 von 4 Menschen mit Behinderungen an, politisch unzureichend vertreten zu sein. Allgemeiner fühlen sich 4 von 5 Menschen mit Behinderungen in mindestens einem Lebensbereich stark eingeschränkt.
Diese fehlende Gleichstellung und Teilhabe in unterschiedlichen Lebensbereichen wollen die Abgeordneten mit konkreten Forderungen in 16 Petitionen angehen. Ebenfalls angesprochen werden laufende politische Prozesse wie die Inklusionsinitiative, die aktuell im Parlament beraten wird.
Für Pro Infirmis ist klar, dass die Expertise von Menschen mit Behinderungen zwingend in die politischen Prozesse einfliessen muss, damit konkrete Fortschritte erzielt werden: "Als Organisatorin der Behindertensession will Pro Infirmis Menschen mit Behinderungen eine Plattformbieten, um ihre Forderungen geltend zu machen. Nur so erreichen wir ein Umdenken in der Politik, damit diese von Beginn an für alle Menschen gemacht wird und nicht nur für Menschen ohne Behinderungen", erklärt Felicitas Huggenberger, Direktorin von Pro Infirmis.
Anmeldung Medien
Für den Zutritt zum Bundeshaus ist eine Akkreditierung erforderlich. Wenn Sie vor Ort über die Session berichten wollen, schreiben Sie bitte bis 13. Oktober an: publicaffairs@proinfirmis.ch.
Bildmaterial: https://www.picdrop.com/proinfirmis/oeKeyKpCfe
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