Frankfurt (ots) -
Rechtsextremismus und Antisemitismus: Gut, dass diese Themen in Politik und Medien eine Hauptrolle spielten. Wie sie das taten, muss allerdings die Sorge um dieses Land noch größer machen. Es ist ein uralter Trick, allerdings einer, den sich dieses Land nicht mehr leisten kann: Die politischen "Ränder" werden einander gleichgesetzt. Da ist dann auf der einen Seite eine Partei, deren Programm und Wesenskern in Rassismus und Ausgrenzung besteht. Auf der anderen Seite eine Partei, in der zwar unverzeihliche antisemitische Vorfälle geschehen sind, deren Programm und deren Beschlüsse aber, ob man sie mag oder nicht, den Ideologien der Menschenfeindlichkeit widersprechen. Wer sie mit der AfD in einen Topf wirft, verharmlost die rechtsextreme Gefahr. Wenn Konservative linke Politik bekämpfen wollen, dann sollen sie das tun. Aber die größten Gefahren für die Demokratie zum Vehikel für diesen Kampf zu machen, ist eine historische Unverantwortlichkeit.
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Rechtsextremismus und Antisemitismus: Gut, dass diese Themen in Politik und Medien eine Hauptrolle spielten. Wie sie das taten, muss allerdings die Sorge um dieses Land noch größer machen. Es ist ein uralter Trick, allerdings einer, den sich dieses Land nicht mehr leisten kann: Die politischen "Ränder" werden einander gleichgesetzt. Da ist dann auf der einen Seite eine Partei, deren Programm und Wesenskern in Rassismus und Ausgrenzung besteht. Auf der anderen Seite eine Partei, in der zwar unverzeihliche antisemitische Vorfälle geschehen sind, deren Programm und deren Beschlüsse aber, ob man sie mag oder nicht, den Ideologien der Menschenfeindlichkeit widersprechen. Wer sie mit der AfD in einen Topf wirft, verharmlost die rechtsextreme Gefahr. Wenn Konservative linke Politik bekämpfen wollen, dann sollen sie das tun. Aber die größten Gefahren für die Demokratie zum Vehikel für diesen Kampf zu machen, ist eine historische Unverantwortlichkeit.
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