Straubing (ots) -
Ein Erschießungskommando, ein zum Tode verurteilter Mörder, das Publikum vor den Bildschirmen: Was US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für die Hinrichtung Nidal Hasans auf dem Militärstützpunkt Fort Hood plant, ist abscheulich. 2009 ermordete Hasan dort 13 Menschen und verletzte 32 weitere. Ein solches Verbrechen verlangt nach konsequenter Bestrafung. Es rechtfertigt aber kein staatlich inszeniertes Tötungsspektakel. Wer einen Menschen vor laufenden Kameras erschießen lässt, schafft keine Gerechtigkeit. Er instrumentalisiert die Opfer als Kulisse demonstrativer Härte. Das ist ein zivilisatorischer Rückschritt.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/122668/6368449
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