DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
China fordert von EU Nicht-Diskriminierung bei Hybridauto-Exporten
Die EU muss nach Aussage des chinesischen Handelsministeriums im Rahmen der jüngsten Handelsvereinbarung eine diskriminierungsfreie Behandlung chinesischer Hybridfahrzeug-Exporte gewährleisten. Chinas Quote im Rahmen dieser Vereinbarung dürfe nicht niedriger sein als diejenige, die anderen Importquellen gewährt werde, teilte das Ministerium am Montag mit. Zudem müsse die Vereinbarung den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) entsprechen, hieß es in einer Erklärung des Handelsministeriums in Peking. Die Volksrepublik behalte sich zudem das Recht vor, ein WTO-Streitbeilegungsverfahren sowie Handelskompensationen anzustreben.
Trump drängt auf Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland
US-Präsident Donald Trump drängt Russland und die Ukraine, einer Einstellung der Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen zuzustimmen. "Ab sofort gilt ein ENERGIE-WAFFENSTILLSTAND im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Beide Parteien haben zugestimmt", postete Trump am Sonntag auf Truth Social, obwohl Moskau ein solches Abkommen bislang ablehnt und es keine Anzeichen für eine Einigung gibt. Gleichzeitig sieht sich das Weiße Haus mit parteiübergreifender Kritik an den Schritten der vergangenen Tage konfrontiert, den Druck der USA auf Moskau zu verringern und Kiew die Schuld für die anhaltenden Kämpfe zuzuschieben.
Ifo: Materialengpässe in der Industrie nehmen wieder zu
Die Materialengpässe in der deutschen Industrie haben im September wieder etwas zugenommen. 14,6 Prozent der Unternehmen berichteten von fehlenden Vorprodukten, nach 13,3 Prozent im August, wie das Ifo-Institut mitteilte. "Von einem flächendeckenden Anstieg der Lieferengpässen in der Industrie kann noch keine Rede sein. In einzelnen Branchen werden fehlende Vorprodukte aber wieder zu einem größeren Problem", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Besonders angespannt bleibe die Versorgung bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen. Dort stieg der Anteil der Unternehmen mit Materialengpässen von 33,2 auf 37,8 Prozent.
Bärbel Bas tritt als SPD-Parteivorsitzende und Arbeitsministerin zurück
Bärbel Bas tritt von ihren Ämtern als Co-Vorsitzende der SPD und als Bundesarbeitsministerin zurück. "Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt", sagte der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch. "Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere."
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October 12, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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