DJ MARKT USA/Wenig Bewegung zum Columbus Day erwartet - Anleihehandel ruht
Für den Aktienhandel an der Wall Street am Montag zeichnet sich zunächst wenig Bewegung ab - zumindest in der Breite. In den USA wird der "Columbus Day" begangen. Weil deswegen der Anleihehandel pausiert, könnten auch am Aktienmarkt einige Akteure den Feiertag für ein verlängertes Wochenende nutzen. Etwas bremsend könnten die Ölpreise wirken. Brent-Öl verteuert sich um 1 Prozent auf 105,72 Dollar. Dass US-Präsident Trump mit Russland eine Vereinbarung getroffen hat, wonach Russland große Mengen Diesel an die USA und die Weltmärkte liefern solle im Gegenzug für die Lockerung von Sanktionen sorgt für keine Entspannung. Auch, nachdem von Iran unterstützte Huthi-Milizen am Wochenende Angriffe auf den wichtigsten Flughafen Saudi-Arabiens verübten.
Allerdings lassen sich die Börsen in Europa vom Ölpreisanstieg nicht beirren und tendieren etwas fester. Die Marktzinsen in Europa bewegen sich seitwärts.
Der Tageskalender gibt an potenziellen Impulsgebern nichts her. Das ändert sich am Dienstag, wenn quasi der Startschuss für die Berichtssaison der US-Unternehmen gegeben wird, wie üblich von den Banken. Konkret öffnen dann Goldman Sachs, die Citigroup, JP Morgan Chase und Wells Fargo die Bücher. Daneben berichten der Pharmariese Johnson & Johnson und der Krankenversicherer Unitedhealth.
"Die großen Banken setzten oft den Ton, weil aus ihren Zahlen abzulesen ist, wie es der Wirtschaft gehe", sagen die Strategen von Bellwether Wealth.
Im Blick haben die Akteure daneben auch schon den Mittwoch mit neuen wichtigen Inflationsdaten. Ob sie die Zinsspekulation für das Treffen der US-Notenbanker am 28. Oktober doch noch einmal bewegen, bleicht abzuwarten. Aktuell wird eine 80-prozentige Wahrscheinlicvhkeit dafür in den Marktzinsen eingepreist, dass die Zinsen stabil gehalten werden. Im Dezember könnte es dann aber soweit sein, hierfür wird die Wahrscheinlichkeit bei rund 85 Prozent gesehen.
Amazon tendieren vorbörslich wenig verändert. Der Konzern befindet sich laut einem Bericht des "Wall Street Journal" in Gesprächen über den Kauf von Decart, einem KI-Software-Startup, das Entwicklern hilft, zwischen verschiedenen KI-Chips zu wechseln.
Iren steigen um gut 5 Prozent. Das Cloud-Computing-Unternehmen soll laut "The Information" eine Vereinbarung mit Anthropic getroffen haben.
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October 12, 2026 06:22 ET (10:22 GMT)
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