Zürich (www.anleihencheck.de) - Christine Lagardes Aussagen stützen heute französische Staatsanleihen (OATs) etwas, doch eine verbale Intervention allein dürfte kaum zu einer dauerhaften Neubewertung führen, so Afonso Borges, Fixed Income Research bei Julius Bär.Die verbale Intervention der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, verschaffe französischen Vermögenswerten eine gewisse Entlastung. Lagarde habe die Finanzminister der Eurozone offenbar daran erinnert, dass die Zentralbank über Instrumente verfüge, um "unbegründeten" und ungeordneten Marktentwicklungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig habe sie jedoch die Voraussetzungen für deren Einsatz betont. Diese Botschaft wirke sich leicht stützend auf französische Staatsanleihen (OATs) aus, da sie signalisiere, dass die EZB die bestehenden Risiken aufmerksam beobachte und die Ausweitung der Renditeaufschläge nicht ausschließlich als innerstaatliche Angelegenheit Frankreichs betrachte. Der daraus resultierende Rückgang des wahrgenommenen Extremrisikos dürfte auch dem Euro und den europäischen Bankaktien zugutekommen. Diese hätten zuletzt zunehmend empfindlich auf Hinweise reagiert, dass sich die finanziellen Spannungen in Frankreich auf andere europäische Länder ausweiten könnten. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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