Die Investoren im KI-Sektor bleiben dünnhäutig. Nach den neuen Umsatzrechnungen zu OpenAI gibt es nun den nächsten Aufreger. An der Wall Street verlor der Nasdaq am Montag 0,44 %, der S&P 500 gab leicht um 0,06 % nach. Der Dow Jones gewann dagegen 0,38 %. Der US-Anleihemarkt blieb feiertagsbedingt geschlossen.
In Asien kommt es zu einem regelrechten Ausverkauf. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 7 %. SK Hynix und Samsung büßten zwischenzeitlich rund 9 % ein. Auch Japan und Taiwan stehen unter Druck.
Auslöser sind neue Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Speicherarchitektur und plant bis Jahresende einen leistungsfähigeren Serverspeicher. Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit muss allerdings erst bewiesen werden - und: Technologische Wettbewerbsfähigkeit bedeutet noch lange nicht, dass westliche Kunden bereit sind, ihre Speicherchipversorgung von einem chinesischen Hersteller abhängig zu machen.
Hinzu kommen Warnungen von Broadcom-Chef Hock Tan. Die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus könnte zum größeren Engpass werden als die Verfügbarkeit von Chips.
Besonders hart trifft es optische Netzwerktechnik. Ciena verlor am Montag rund 10 %, Lumentum 9,8 % und Coherent 7,9 %. Die Anleger hinterfragen zunehmend die Rentabilität der gewaltigen KI-Investitionen.
Die Sorgen um den KI-Boom erreichen eine neue Stufe. An der Wall Street verlor der Nasdaq am Montag 0,44 %, der S&P 500 gab leicht um 0,06 % nach. Der Dow Jones gewann dagegen 0,38 %. Der US-Anleihemarkt blieb feiertagsbedingt geschlossen.
In Asien kommt es zu einem regelrechten Ausverkauf. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 7 %. SK Hynix und Samsung büßten zwischenzeitlich rund 9 % ein. Auch Japan und Taiwan stehen unter Druck.
Auslöser sind neue Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Speicherarchitektur und plant bis Jahresende einen leistungsfähigeren Serverspeicher. Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit muss allerdings erst bewiesen werden. Hinzu kommen Warnungen von Broadcom-Chef Hock Tan. Die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus könnte zum größeren Engpass werden als die Verfügbarkeit von Chips.
Besonders hart trifft es optische Netzwerktechnik. Ciena verlor am Montag rund 10 %, Lumentum 9,8 % und Coherent 7,9 %. Die Anleger hinterfragen zunehmend die Rentabilität der gewaltigen KI-Investitionen.
Aus Deutschland meldet Formycon einen wichtigen Fortschritt. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für das Keytruda-Nachahmerpräparat FYB206 zur Prüfung angenommen. Damit wird eine Meilensteinzahlung fällig. Eine Zulassungsentscheidung könnte im dritten Quartal 2027 erfolgen.
LVMH enttäuscht mit Quartalszahlen. Das organische Wachstum erreicht lediglich 1 % gegenüber 1,3 % Konsens. Mode und Lederwaren verlieren 5 % Umsatz. Erwartet worden war ein Rückgang um 1,8 %. Gleichwohl ist dies durch das überraschend positive Abschneiden der Sparten Weine und Spirituosen sowie Selektiver Einzelhandel ausgeglichen worden.
Ab jetzt geht es rund. Heute beginnt die amerikanische Berichtssaison mit JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo. Die Ergebnisse dürften den nächsten Impuls liefern. Es geht darum zu belegen, dass die relative Schwäche der letzten Woche nicht berechtigt war. Ansonsten gilt:
Die Rotations-Bewegungen sind mal wieder offensichtlich. Chip-Werte werden abgestraft, Software haussiert. Dazu gehört auch unser Depotwert SAP im neuen Portfolio der Actien-Börse.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf unter https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
In Asien kommt es zu einem regelrechten Ausverkauf. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 7 %. SK Hynix und Samsung büßten zwischenzeitlich rund 9 % ein. Auch Japan und Taiwan stehen unter Druck.
Auslöser sind neue Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Speicherarchitektur und plant bis Jahresende einen leistungsfähigeren Serverspeicher. Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit muss allerdings erst bewiesen werden - und: Technologische Wettbewerbsfähigkeit bedeutet noch lange nicht, dass westliche Kunden bereit sind, ihre Speicherchipversorgung von einem chinesischen Hersteller abhängig zu machen.
Hinzu kommen Warnungen von Broadcom-Chef Hock Tan. Die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus könnte zum größeren Engpass werden als die Verfügbarkeit von Chips.
Besonders hart trifft es optische Netzwerktechnik. Ciena verlor am Montag rund 10 %, Lumentum 9,8 % und Coherent 7,9 %. Die Anleger hinterfragen zunehmend die Rentabilität der gewaltigen KI-Investitionen.
Die Sorgen um den KI-Boom erreichen eine neue Stufe. An der Wall Street verlor der Nasdaq am Montag 0,44 %, der S&P 500 gab leicht um 0,06 % nach. Der Dow Jones gewann dagegen 0,38 %. Der US-Anleihemarkt blieb feiertagsbedingt geschlossen.
In Asien kommt es zu einem regelrechten Ausverkauf. Südkoreas Kospi verlor zeitweise mehr als 7 %. SK Hynix und Samsung büßten zwischenzeitlich rund 9 % ein. Auch Japan und Taiwan stehen unter Druck.
Auslöser sind neue Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Speicherarchitektur und plant bis Jahresende einen leistungsfähigeren Serverspeicher. Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit muss allerdings erst bewiesen werden. Hinzu kommen Warnungen von Broadcom-Chef Hock Tan. Die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus könnte zum größeren Engpass werden als die Verfügbarkeit von Chips.
Besonders hart trifft es optische Netzwerktechnik. Ciena verlor am Montag rund 10 %, Lumentum 9,8 % und Coherent 7,9 %. Die Anleger hinterfragen zunehmend die Rentabilität der gewaltigen KI-Investitionen.
Aus Deutschland meldet Formycon einen wichtigen Fortschritt. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für das Keytruda-Nachahmerpräparat FYB206 zur Prüfung angenommen. Damit wird eine Meilensteinzahlung fällig. Eine Zulassungsentscheidung könnte im dritten Quartal 2027 erfolgen.
LVMH enttäuscht mit Quartalszahlen. Das organische Wachstum erreicht lediglich 1 % gegenüber 1,3 % Konsens. Mode und Lederwaren verlieren 5 % Umsatz. Erwartet worden war ein Rückgang um 1,8 %. Gleichwohl ist dies durch das überraschend positive Abschneiden der Sparten Weine und Spirituosen sowie Selektiver Einzelhandel ausgeglichen worden.
Ab jetzt geht es rund. Heute beginnt die amerikanische Berichtssaison mit JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo. Die Ergebnisse dürften den nächsten Impuls liefern. Es geht darum zu belegen, dass die relative Schwäche der letzten Woche nicht berechtigt war. Ansonsten gilt:
Die Rotations-Bewegungen sind mal wieder offensichtlich. Chip-Werte werden abgestraft, Software haussiert. Dazu gehört auch unser Depotwert SAP im neuen Portfolio der Actien-Börse.
Börsianer lesen Briefe der Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH unter www.bernecker.info im Abo oder im Einzelabruf unter https://www.bernecker.info/
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
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