Linz (www.anleihencheck.de) - Die Ölpreise bleiben hoch, Brent kostet mit rund 105 US-Dollar je Fass etwa 69% mehr als vor einem Jahr, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Laut einer US-Bank könnte die Freigabe strategischer Reserven von 50 Millionen Barrel den Großhandelspreis für Diesel in Europa und an der US-Golfküste um rund 11 Dollar je Fass senken. Russland habe am Samstag seine Dieselexporte im Rahmen einer Vereinbarung mit den USA teilweise freigegeben, doch in Washington würden Zweifel wachsen, ob der Deal mit geltendem Recht vereinbar sei. Gleichzeitig würden Angriffe auf den Flughafen von Riad und der festgefahrene Konflikt zwischen den USA und dem Iran die Lieferkette belasten. Für Europa ist das heikel: Teure Energie treibe die Inflation und halte die Renditen nahe Mehrjahreshochs. Eine Entspannung bei Diesel würde vor allem Transport und Industrie entlasten, nachhaltig sinken dürften die Preise aber nur bei einer politischen Beruhigung. (13.10.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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