DJ Aktien Schweiz setzen Gewinnserie fort - Givaudan klar Tagessieger
Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Am Schweizer Aktienmarkt ist es am Dienstag den dritten Tag in Folge nach oben gegangen mit dem Leitindex SMI. Dazu trugen gesunkene Ölpreise ebenso bei wie die anhaltende Entspannung bei den Marktzinsen, wenngleich sich sowohl die Ölpreise wie die Zinsen im Handelsverlauf von ihren Tagestiefs wieder deutlicher nach oben bewegten. Zugute kam dem SMI aber auch die Dominanz eher als defensiv geltender Aktien angesichts des anhaltenden Drucks auf Aktien mit KI-Fantasie.
Der SMI gewann 0,4 Prozent auf 13.928 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 11 Kursgewinner und 9 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 21,77 (Montag: 14,89) Millionen Aktien.
Klarer Tagessieger waren Givaudan mit einem Kurssprung um 9,4 Prozent. Der Hersteller von Riechstoffen und Aromen hatte Umsatzzahlen für das dritte Quartal vorgelegt, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Laut dem Unternehmen beschleunigte sich die Dynamik des Umsatzwachstums in den ersten neun Monaten des Jahres. Die Erwartungen seien im Vorfeld zwar hoch gewesen, das organische Wachstum sei jedoch außergewöhnlich stark ausgefallen und im Wesentlichen durch das Volumen getrieben worden, während Preiseffekte kaum eine Rolle gespielt hätten, kommentierten die Analysten von Bernstein. Im Sog von Givaudan ging es laut Marktbeobachtern für Nestle nach oben. Die Aktie verteuerte sich um 1,2 Prozent.
Hinter Givaudan landeten Logitech nachrichtenlos mit einem Plus von 3,0 Prozent auf dem zweiten Platz in der SMI-Tageswertung. Aktien aus dem Finanzsektor erhielten etwas Auftrieb von überwiegend besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen großer US-Banken. UBS stiegen um 0,2 Prozent, Partners Group um 0,7 Prozent. Beide schlossen aber unter den Tageshochs, nachdem die Anleihekurse im Tagesverlauf zurückgekommen waren.
Unter den Verlierern fanden sich Richemont, nachdem der Luxuswaren-Konkurrent LVMH mit neuen Umsatzzahlen nicht hatte überzeugen können. Richemont gaben um 0,4 Prozent nach. In der zweiten Reihe verloren Swatch 0,3 Prozent an Wert.
Ebenfalls in der zweiten Reihe schossen Sulzer um 8,0 Prozent nach oben. Der Industriekonzern wies nach neun Monaten wieder ein organisches Plus bei den Bestellungen auf dank eines Anstiegs um 16 Prozent im dritten Quartal.
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