- Mehr als reines Sehen: Neuron AI vereint 3D-Sehen, Tastsinn, Hören, Eigenzustand und Sprache gemeinsam mit einem Gedächtnis in einem Perception-Language-Action-(PLA)-Modell, sodass Roboter auch auf das reagieren können, was sie nicht sehen
- Ein Modell für jeden Roboter: Neuron AI läuft auf NEURA-Robotern in fünf Formfaktoren, mit unterschiedlichen Greifern und Händen. Trainiert wird es mit realen Roboterdaten, Simulationen und menschlichen Demonstrationen.
- Von der Fähigkeit zur Flotte: Kunden passen Neuron AI für ihre eigenen Aufgaben an und stellen Fähigkeiten über die Plattform Neuraverse flottenweit bereit. Time-to-Skill dient als zentrale Zielgröße.
- KI made in Germany: Eigens entwickelt und trainiert in Metzingen
- Live auf der NVIDIA GTC Berlin: NEURAs humanoider Roboter 4NE1 absolviert elf Minuten lang mehrere haushaltsbezogene Aufgaben hintereinander, von Anfang bis Ende vollständig autonom
NEURA Robotics ("NEURA") hat heute Neuron AI vorgestellt, sein multimodales Foundation Model für Physical AI. Neuron AI kombiniert 3D-Sehen, Tastsinn, Hören, Eigenzustand und Sprache mit einem Gedächtnis. Es ermöglicht Robotern, auf Informationen zu reagieren, die über das hinausgehen, was Kameras allein erfassen können sowie relevanten Kontext im Gedächtnis zu behalten, wenn Objekte aus dem Sichtfeld verschwinden. Die Perception-Language-Action-(PLA)-Architektur verbindet, was ein Roboter sieht, hört und fühlt, mit dem, was er bereits getan hat, und verwandelt auf diese Weise multisensorische Informationen in physische Handlungen.
Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20261013070779/de/

Neuron AI: The Brain of the Physical World
"Ein intelligenter Roboter braucht ein Gehirn, das seine Sinne zusammenführt und sich daran erinnert, was passiert ist", sagte David Reger, Gründer und CEO von NEURA Robotics. "Mit Neuron AI bauen wir das Gehirn der physischen Welt: Physical AI, die menschliches Fachwissen und physische Erfahrung in Fähigkeiten verwandelt, die Roboter lernen und anwenden können. Entwickelt in Deutschland, gebaut für die Welt."
Multimodal von Grund auf: Wie Neuron AI die physische Welt wahrnimmt
Einfache Kameras erfassen Geometrie, Farbe und Position, liefern aber keine Informationen über Berührung, Kraft oder Geräusche. Auch Menschen verlassen sich auf mehr als nur ihre Augen: Sie spüren, ob eine Schraube gefasst hat, und hören, wenn ein Steckverbinder einrastet. Neuron AI überträgt dieses Prinzip auf Roboter. Statt jeden Sensor einzeln zu verarbeiten, kodiert das Modell 3D-Sehen, taktile und Kraftdaten, Hören, Eigenzustand des Roboters und Sprache und übersetzt sie in einen durchgehenden Handlungsablauf.
Multisensorische Wahrnehmung ist vor allem bei Aufgaben entscheidend, bei denen Kameras allein an ihre Grenzen stoßen. Öffnet ein Roboter ein Schloss, verrät erst das Klicken und der spürbare Widerstand, dass es wirklich offen ist. Mithilfe des Tastsinns kann ein Roboter Objekte greifen, die er nicht sehen kann. Die zusätzlichen Sinne verbessern auch Aufgaben, die Kameras bereits bewältigen können: Ein Schweißroboter etwa hört, ob die Naht gelingt.
Darüber hinaus verfügt Neuron AI über ein Gedächtnis. Um im Alltag handlungsfähig zu sein, braucht ein Roboter ein Verständnis von Ursache und Wirkung sowie zusätzlich die Fähigkeit, sich an Objekte zu erinnern, wenn sie außerhalb des Blickfelds liegen eine Fähigkeit, die Menschen sich beispielsweise in ihren ersten beiden Lebensjahren aneignen. Anders als rein digitale KI handelt ein Roboter in einer kontinuierlichen physischen Welt und muss Objekte sowie die Folgen seiner eigenen Handlungen über die Zeit im Blick behalten oft ohne sie zu sehen. NEURA hat den Aufbau und die Technik des Modells gezielt angepasst, um diese Gedächtnisfunktion einzuführen, und trainiert es mit speziellen Datensätzen, die diese nutzen.
Drei Datensäulen, ein Modell für jeden Roboter
Neuron AI wird mit drei sich ergänzenden Quellen physischer Erfahrung trainiert:
- Reale Roboterdaten: Unterschiedliche Roboter führen Aufgaben in den NEURA Gyms aus, die Trainingsinfrastruktur von NEURA für kognitive Roboter und Physical AI, sowie in echten Umgebungen, und erzeugen dabei synchronisierte Daten zu Sehsinn, Tastsinn, Kraft, Hören und Bewegung.
- Simulationsverstärkte Daten: NEURAs Data Amplifier und Simulationsumgebung erweitern die Trainingsdaten durch simulierte Variationen von Aufgaben und Umgebungen.
- Reale menschliche Daten: Menschen, die sensorausgestattete Datenanzüge tragen, erfassen typisch menschliche Alltagsbewegungen und bringen so praktisches Fachwissen in die Trainingspipeline ein.
Zusammen vereinen diese Säulen echte physische Interaktionen, simulierte Variationen und menschliches Know-how. Daraus entsteht eine gemeinsame Datengrundlage für NEURA Roboter in fünf Formfaktoren mit unterschiedlichen Greifern und Händen.
Neuraverse: Vom erlernten Skill zur flottenweiten Anwendung
Die NEURA Gyms verbinden Datenerfassung, Training und Benchmarking vor der Inbetriebnahme. Trainingsdaten und in den Gyms entwickelte Fähigkeiten fließen in künftige Modell-Releases ein.
Das Neuraverse bietet die Plattform, um diese Fähigkeiten flottenweit bereitzustellen und kontinuierlich zu aktualisieren. Es gibt Partnern zudem Werkzeuge an die Hand, um die Modelle auf ihre eigenen Aufgaben abzustimmen und so Prozess-Know-how in Roboterfähigkeiten zu verwandeln. Bei Bedarf können Partner ihr Wissen auch für sich behalten. Entscheiden sie sich, Fähigkeiten oder Einsatzdaten zu teilen, können diese Beiträge das breitere Ökosystem und die künftige Modellentwicklung unterstützen. Damit wird Time-to-Skill zur zentralen Fortschrittsmessgröße: wie schnell ein Roboter eine neue Aufgabe erlernt und zuverlässig ausführen kann. Für industrielle Kunden ist die Verkürzung dieser Zeit entscheidend, um Physical AI in mehr Prozesse zu integrieren und sie an veränderte Anforderungen anzupassen.
Physical AI, entwickelt in Deutschland
Neuron AI wurde in Metzingen entwickelt und trainiert. NEURA bietet die Roboterhardware, Sensorik, Dateninfrastruktur und KI-Entwicklung, die nötig sind, um Modelltraining mit physischer Leistung zu verbinden. Deutschlands industrielle Basis bietet dafür ein wichtiges Umfeld: komplexe Fertigungsprozesse, spezialisiertes Fachwissen und anspruchsvolle Einsatzumgebungen. Datenpartnerschaften mit Industrieunternehmen wie Schaeffler und Bosch ergänzen das Training in den NEURA Gyms. Für NEURA verbindet genau diese Nähe die Entwicklung von Physical AI mit dem Wissen und den praktischen Anforderungen der Branchen, in die sie am Ende integriert werden soll.
Live-Demonstration auf der NVIDIA GTC Berlin 2026
Auf der NVIDIA GTC 2026 in Berlin zeigt NEURA, wie sein humanoider Roboter 4NE1 ("For Anyone") mit der aktuellen Version von Neuron AI eine elfminütige, mehrstufige Haushaltsaufgabe ausführt. Die Sequenz umfasst das Sortieren von Wäsche, das Beladen einer Waschmaschine, das Schließen und erneute Öffnen der Maschine, das Entladen sowie das Umladen der Wäsche in einen Trockner ohne menschliches Eingreifen. Die Demo konzentriert sich auf die Handhabung und Aufgabenkoordination innerhalb des Waschprozesses. Die Herausforderung geht dabei über jede einzelne Bewegung hinaus: Der Roboter muss relevanten Kontext über die gesamte Sequenz hinweg mitdenken, jeden Schritt abschließen und zum nächsten übergehen. Sie bringt NEURAs Architektur in einem greifbaren Beispiel zusammen: Planung, multisensorische Wahrnehmung, Gedächtnis und physische Handlung wirken zusammen. Besucher können die Demo vom 20. bis 22. Oktober im Station-Berlin, Halle 3, Stand #3031, erleben.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website: https://neura-robotics.com/neuron-ai
Über NEURA Robotics
NEURA wurde in der Überzeugung gegründet, dass die nächste große technologische Revolution nicht auf Bildschirmen stattfindet, sondern in der physischen Welt. Während alternde Gesellschaften, Arbeitskräftemangel und die wachsende Nachfrage nach qualifizierter Arbeit die Volkswirtschaften weltweit verändern, wird Physical AI unverzichtbar, um Produktivität, Wohlstand und Lebensqualität zu sichern.
2019 gegründet und mit Hauptsitz in Metzingen, ist NEURA Robotics ein globales Physical-AI-Unternehmen, das die Technologien entwickelt, mit denen intelligente Maschinen lernen, sich anpassen und Seite an Seite mit Menschen in der realen Welt arbeiten. Das Unternehmen entwickelt kognitive Roboter, die sehen, hören, fühlen und lernen können, sowie die dafür nötige Software-, KI- und Dateninfrastruktur, um sie in großem Maßstab einzusetzen.
Ein großer Teil des weltweiten Bruttoinlandsprodukts wird heute durch physische Arbeit erwirtschaftet. NEURAs Mission ist es, physische Arbeit skalierbar zu machen und die Zeit drastisch zu verkürzen, die es braucht, um Maschinen neue Fähigkeiten beizubringen und sie weltweit einzusetzen. Mit seinen kognitiven Robotern, den NEURA Gyms und dem Neuraverse, einem offenen Ökosystem, in dem Roboter kontinuierlich lernen und Fähigkeiten teilen, schafft das Unternehmen die Grundlage für eine Zukunft, in der intelligente Maschinen helfen, einige der größten Herausforderungen der Menschheit zu lösen. NEURA Robotics baut Physical AI aus Europa, gemeinsam für die Welt.
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Pressekontakt: neurarobotics@fgsglobal.com

