Hamburg (ots) -
Wer eine Immobilie verkaufen will, steht meist vor einer Frage, die über Zehntausende Euro entscheiden kann. Mit welchem Preis geht das Haus oder die Wohnung an den Markt? Gerade hier sieht Anja Braun, Inhaberin von ANJA BRAUN Immobilien in Hamburg, eines der größten Probleme ihrer Branche. Eigentümer wünschen sich einen möglichst hohen Preis, manche Makler bestätigen diese Erwartung, um den Auftrag zu erhalten. Was zunächst attraktiv klingt, kann für Verkäufer jedoch teuer werden. Denn ein unrealistischer Angebotspreis kann dazu führen, dass eine Immobilie monatelang in den Portalen steht, mehrfach reduziert wird und weit unter ihren Möglichkeiten verkauft wird.
Anja Braun spricht in diesem Zusammenhang bewusst vom "Kaputtverkaufen". Ihre Einschätzung aus der Praxis ist deutlich. Ein großer Teil der Immobilien werde mit einem falschen Preis in die Vermarktung geschickt.
Warum der höchste Angebotspreis nicht automatisch zum höchsten Verkaufspreis führt
Die Logik scheint zunächst plausibel. Wer 700.000 Euro erzielen möchte, bietet für 750.000 Euro an und schafft damit Verhandlungsspielraum. Doch genau diese Strategie hält Anja Braun für einen gefährlichen, grundlegenden Fehler.
"Kaputt verkaufen heißt für mich: lange Vermarktungsdauer und am Ende ein Preis, der unter dem möglichen Marktniveau liegt."
Das Problem beginnt häufig mit einem Wunschpreis, der sich nicht aus der aktuellen Nachfrage ableitet. Eigentümer orientieren sich etwa am Verkauf des Nachbarhauses, an früheren Marktphasen oder schlicht an der Summe, die sie für ihre nächsten Pläne benötigen. Für den Käufer spielen solche Überlegungen keine Rolle.
Das ist gerade in einem Markt entscheidend, in dem Finanzierungskosten die Kaufkraft beeinflussen. Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben sich 2026 zwar insgesamt stabilisiert. Doch die Entwicklung fällt regional und nach Immobilientyp unterschiedlich aus. Gleichzeitig müssen Käufer neben dem Kaufpreis auch Zinsen, Kaufnebenkosten, mögliche Modernisierungen und laufende Kosten finanzieren.
Der Marktwert entsteht nicht am Schreibtisch
Für eine professionelle Immobilienbewertung (https://anja-braun-immo.de/ratgeber/) reicht es Anja Braun zufolge deshalb nicht, Vergleichspreise in eine Software einzugeben. Bei ANJA BRAUN Immobilien werden nach ihren Angaben acht bis zehn unterschiedliche Quellen und Bewertungsansätze einbezogen. Hinzu kommen Faktoren, die sich nur eingeschränkt standardisieren lassen. Mikrolage, Zustand, Infrastruktur, Zielgruppe, notwendige Investitionen und die tatsächliche Finanzierbarkeit für potenzielle Käufer.
"Nicht der Makler bestimmt den Wert einer Immobilie und auch nicht der Verkäufer oder ein Gutachter. "Entscheidend ist, was der Markt tatsächlich bereit ist zu bezahlen."
Genau deshalb versteht Anja Braun die Marktwertermittlung weniger als mathematisch exakte Vorhersage denn als fundierte Grundlage für die Vermarktungsstrategie.
Ein zu hoher Einstiegspreis kann diesen Prozess blockieren. Bleiben Anfragen aus, fehlen nicht nur Käufer. Es fehlen auch Informationen darüber, wie der Markt auf das Objekt reagiert.
Warum Nachfrage beim Immobilienverkauf zum entscheidenden Faktor wird
ANJA BRAUN Immobiliens Ansatz dreht die klassische Preislogik deshalb um. Statt mit einem ambitionierten Preis zu beginnen und diesen anschließend immer weiter zu reduzieren, soll ein marktgerechter Einstieg möglichst schnell ernsthafte Nachfrage erzeugen.
Wie stark dieser Effekt sein kann, zeigt ein aktueller Vermarktungsfall aus Norderstedt. Nach Angaben von Anja Braun gingen dort 52 Anfragen ein, aus denen 18 Besichtigungstermine für einen Samstag entstanden.
"Wenn keiner anfragt, habe ich auch keine Daten. Kommen Interessenten zur Besichtigung und treffen dort auf Konkurrenz, entsteht eine völlig andere Dynamik."
Der wirtschaftliche Mechanismus dahinter ist einfach. Mehr qualifizierte Interessenten erhöhen die Wahrscheinlichkeit konkurrierender Kaufangebote. Statt einen Verkäufer über Monate mit Preisreduzierungen an die Realität heranzuführen, soll der Markt möglichst früh zeigen, welchen Preis er akzeptiert.
Umgekehrt kann eine Immobilie bei einem zu hohen Angebotspreis zum Dauerangebot werden. Kaufinteressenten beobachten die wiederholten Preisreduzierungen. Das Objekt verliert seine Neuigkeit, und irgendwann stellt sich die Frage, warum es trotz monatelanger Vermarktung noch keinen Käufer gefunden hat.
Auch der erste Eindruck hat einen Preis
Die richtige Preisstrategie (https://anja-braun-immo.de/ueber-uns/) allein genügt allerdings nicht. Zustand und Präsentation müssen zur Positionierung passen. Schon überschaubare Investitionen können nach Anja Brauns Erfahrung die Wahrnehmung einer Immobilie erheblich verändern.
Alte Möbel entfernen, Wände neutral streichen, Garten und Außenflächen pflegen oder bei Bedarf mit Leihmöbeln beziehungsweise Home Staging arbeiten. Entscheidend ist, dass Käufer sich ihr eigenes Leben in der Immobilie vorstellen können.
"Die Menschen kaufen nicht das Leben des Vor-Eigentümers. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance."
Persönliche Erinnerungen, hochwertige Sonderausstattungen oder jahrzehntelange Investitionen haben für Eigentümer häufig einen emotionalen Wert. Dieser lässt sich jedoch nicht automatisch auf den Marktpreis übertragen. Professionelle Beratung bedeutet deshalb mitunter auch, Erwartungen zu korrigieren.
Woran Eigentümer einen guten Immobilienmakler erkennen
Gerade weil Eigentümer meist nur wenige Male im Leben eine Immobilie verkaufen, ist die Auswahl des Maklers entscheidend. Anja Braun nennt dafür klare Kriterien: "Termintreue, nachvollziehbare Prozesse, Referenzen und vor allem keine spontane Preiseinschätzung beim ersten Termin."
Ein seriöser Immobilienmakler (https://anja-braun-immo.de/ueber-uns/) müsse erklären können, wie er zu seiner Bewertung kommt und welche Vermarktungsstrategie daraus folgt. Dazu gehört nach Anja Brauns Verständnis auch die Bereitschaft, einen Auftrag abzulehnen, wenn die Erwartungen des Eigentümers und die Realität des Marktes nicht zusammenpassen.
"Man muss den Mut und das Rückgrat haben, einem Eigentümer zu sagen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Nur einen Auftrag anzunehmen, damit er im Schaufenster hängt, hilft niemandem und schadet allen Beteiligten."
Damit verschiebt sich auch die Frage, woran gute Maklerleistung gemessen werden sollte. Nicht derjenige, der beim Erstgespräch den höchsten Verkaufspreis verspricht, liefert zwangsläufig das beste Ergebnis. Entscheidend ist, wer Markt, Käufer und Immobilie realistisch zusammenbringen kann.
Der richtige Preis ist keine Zahl, sondern eine Strategie
Der Immobilienmarkt des Jahres 2026 verzeiht Fehlentscheidungen weniger leicht als frühere Boomphasen. Finanzierungskosten, regionale Unterschiede und eine selektivere Nachfrage kaufbereiter Interessenten machen eine fundierte Preisfindung wichtiger.
Für Verkäufer bedeutet das, dass wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte nicht fragen, welcher Makler den höchsten Preis nennt. Die bessere Frage lautet, wer erklären kann, wie dieser Preis am Markt tatsächlich erreicht werden soll.
Denn ein erfolgreicher Immobilienverkauf beginnt nicht mit einer möglichst großen Zahl im Exposé. Er beginnt mit einer realistischen Analyse und einer Strategie, die Nachfrage schafft und sich positiv auf das Verkaufsergebnis auswirkt, bevor eine Immobilie zum Dauerangebot wird und am Ende mit einer großen Ertragseinbuße verkauft werden muss.
Pressekontakt:
ANJA BRAUN Immobilien
Modering 11
22457 Hamburg
Tel.: 0176 34 38 80 66
Email: info@anja-braun-immo.de
https://anja-braun-immo.de
Pressekontakt
redaktion@dimaconcept.de
www.dimaconcept.de
Original-Content von: Anja Braun Immobilien, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183187/6371062
Wer eine Immobilie verkaufen will, steht meist vor einer Frage, die über Zehntausende Euro entscheiden kann. Mit welchem Preis geht das Haus oder die Wohnung an den Markt? Gerade hier sieht Anja Braun, Inhaberin von ANJA BRAUN Immobilien in Hamburg, eines der größten Probleme ihrer Branche. Eigentümer wünschen sich einen möglichst hohen Preis, manche Makler bestätigen diese Erwartung, um den Auftrag zu erhalten. Was zunächst attraktiv klingt, kann für Verkäufer jedoch teuer werden. Denn ein unrealistischer Angebotspreis kann dazu führen, dass eine Immobilie monatelang in den Portalen steht, mehrfach reduziert wird und weit unter ihren Möglichkeiten verkauft wird.
Anja Braun spricht in diesem Zusammenhang bewusst vom "Kaputtverkaufen". Ihre Einschätzung aus der Praxis ist deutlich. Ein großer Teil der Immobilien werde mit einem falschen Preis in die Vermarktung geschickt.
Warum der höchste Angebotspreis nicht automatisch zum höchsten Verkaufspreis führt
Die Logik scheint zunächst plausibel. Wer 700.000 Euro erzielen möchte, bietet für 750.000 Euro an und schafft damit Verhandlungsspielraum. Doch genau diese Strategie hält Anja Braun für einen gefährlichen, grundlegenden Fehler.
"Kaputt verkaufen heißt für mich: lange Vermarktungsdauer und am Ende ein Preis, der unter dem möglichen Marktniveau liegt."
Das Problem beginnt häufig mit einem Wunschpreis, der sich nicht aus der aktuellen Nachfrage ableitet. Eigentümer orientieren sich etwa am Verkauf des Nachbarhauses, an früheren Marktphasen oder schlicht an der Summe, die sie für ihre nächsten Pläne benötigen. Für den Käufer spielen solche Überlegungen keine Rolle.
Das ist gerade in einem Markt entscheidend, in dem Finanzierungskosten die Kaufkraft beeinflussen. Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland haben sich 2026 zwar insgesamt stabilisiert. Doch die Entwicklung fällt regional und nach Immobilientyp unterschiedlich aus. Gleichzeitig müssen Käufer neben dem Kaufpreis auch Zinsen, Kaufnebenkosten, mögliche Modernisierungen und laufende Kosten finanzieren.
Der Marktwert entsteht nicht am Schreibtisch
Für eine professionelle Immobilienbewertung (https://anja-braun-immo.de/ratgeber/) reicht es Anja Braun zufolge deshalb nicht, Vergleichspreise in eine Software einzugeben. Bei ANJA BRAUN Immobilien werden nach ihren Angaben acht bis zehn unterschiedliche Quellen und Bewertungsansätze einbezogen. Hinzu kommen Faktoren, die sich nur eingeschränkt standardisieren lassen. Mikrolage, Zustand, Infrastruktur, Zielgruppe, notwendige Investitionen und die tatsächliche Finanzierbarkeit für potenzielle Käufer.
"Nicht der Makler bestimmt den Wert einer Immobilie und auch nicht der Verkäufer oder ein Gutachter. "Entscheidend ist, was der Markt tatsächlich bereit ist zu bezahlen."
Genau deshalb versteht Anja Braun die Marktwertermittlung weniger als mathematisch exakte Vorhersage denn als fundierte Grundlage für die Vermarktungsstrategie.
Ein zu hoher Einstiegspreis kann diesen Prozess blockieren. Bleiben Anfragen aus, fehlen nicht nur Käufer. Es fehlen auch Informationen darüber, wie der Markt auf das Objekt reagiert.
Warum Nachfrage beim Immobilienverkauf zum entscheidenden Faktor wird
ANJA BRAUN Immobiliens Ansatz dreht die klassische Preislogik deshalb um. Statt mit einem ambitionierten Preis zu beginnen und diesen anschließend immer weiter zu reduzieren, soll ein marktgerechter Einstieg möglichst schnell ernsthafte Nachfrage erzeugen.
Wie stark dieser Effekt sein kann, zeigt ein aktueller Vermarktungsfall aus Norderstedt. Nach Angaben von Anja Braun gingen dort 52 Anfragen ein, aus denen 18 Besichtigungstermine für einen Samstag entstanden.
"Wenn keiner anfragt, habe ich auch keine Daten. Kommen Interessenten zur Besichtigung und treffen dort auf Konkurrenz, entsteht eine völlig andere Dynamik."
Der wirtschaftliche Mechanismus dahinter ist einfach. Mehr qualifizierte Interessenten erhöhen die Wahrscheinlichkeit konkurrierender Kaufangebote. Statt einen Verkäufer über Monate mit Preisreduzierungen an die Realität heranzuführen, soll der Markt möglichst früh zeigen, welchen Preis er akzeptiert.
Umgekehrt kann eine Immobilie bei einem zu hohen Angebotspreis zum Dauerangebot werden. Kaufinteressenten beobachten die wiederholten Preisreduzierungen. Das Objekt verliert seine Neuigkeit, und irgendwann stellt sich die Frage, warum es trotz monatelanger Vermarktung noch keinen Käufer gefunden hat.
Auch der erste Eindruck hat einen Preis
Die richtige Preisstrategie (https://anja-braun-immo.de/ueber-uns/) allein genügt allerdings nicht. Zustand und Präsentation müssen zur Positionierung passen. Schon überschaubare Investitionen können nach Anja Brauns Erfahrung die Wahrnehmung einer Immobilie erheblich verändern.
Alte Möbel entfernen, Wände neutral streichen, Garten und Außenflächen pflegen oder bei Bedarf mit Leihmöbeln beziehungsweise Home Staging arbeiten. Entscheidend ist, dass Käufer sich ihr eigenes Leben in der Immobilie vorstellen können.
"Die Menschen kaufen nicht das Leben des Vor-Eigentümers. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance."
Persönliche Erinnerungen, hochwertige Sonderausstattungen oder jahrzehntelange Investitionen haben für Eigentümer häufig einen emotionalen Wert. Dieser lässt sich jedoch nicht automatisch auf den Marktpreis übertragen. Professionelle Beratung bedeutet deshalb mitunter auch, Erwartungen zu korrigieren.
Woran Eigentümer einen guten Immobilienmakler erkennen
Gerade weil Eigentümer meist nur wenige Male im Leben eine Immobilie verkaufen, ist die Auswahl des Maklers entscheidend. Anja Braun nennt dafür klare Kriterien: "Termintreue, nachvollziehbare Prozesse, Referenzen und vor allem keine spontane Preiseinschätzung beim ersten Termin."
Ein seriöser Immobilienmakler (https://anja-braun-immo.de/ueber-uns/) müsse erklären können, wie er zu seiner Bewertung kommt und welche Vermarktungsstrategie daraus folgt. Dazu gehört nach Anja Brauns Verständnis auch die Bereitschaft, einen Auftrag abzulehnen, wenn die Erwartungen des Eigentümers und die Realität des Marktes nicht zusammenpassen.
"Man muss den Mut und das Rückgrat haben, einem Eigentümer zu sagen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Nur einen Auftrag anzunehmen, damit er im Schaufenster hängt, hilft niemandem und schadet allen Beteiligten."
Damit verschiebt sich auch die Frage, woran gute Maklerleistung gemessen werden sollte. Nicht derjenige, der beim Erstgespräch den höchsten Verkaufspreis verspricht, liefert zwangsläufig das beste Ergebnis. Entscheidend ist, wer Markt, Käufer und Immobilie realistisch zusammenbringen kann.
Der richtige Preis ist keine Zahl, sondern eine Strategie
Der Immobilienmarkt des Jahres 2026 verzeiht Fehlentscheidungen weniger leicht als frühere Boomphasen. Finanzierungskosten, regionale Unterschiede und eine selektivere Nachfrage kaufbereiter Interessenten machen eine fundierte Preisfindung wichtiger.
Für Verkäufer bedeutet das, dass wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte nicht fragen, welcher Makler den höchsten Preis nennt. Die bessere Frage lautet, wer erklären kann, wie dieser Preis am Markt tatsächlich erreicht werden soll.
Denn ein erfolgreicher Immobilienverkauf beginnt nicht mit einer möglichst großen Zahl im Exposé. Er beginnt mit einer realistischen Analyse und einer Strategie, die Nachfrage schafft und sich positiv auf das Verkaufsergebnis auswirkt, bevor eine Immobilie zum Dauerangebot wird und am Ende mit einer großen Ertragseinbuße verkauft werden muss.
Pressekontakt:
ANJA BRAUN Immobilien
Modering 11
22457 Hamburg
Tel.: 0176 34 38 80 66
Email: info@anja-braun-immo.de
https://anja-braun-immo.de
Pressekontakt
redaktion@dimaconcept.de
www.dimaconcept.de
Original-Content von: Anja Braun Immobilien, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183187/6371062
© 2026 news aktuell
