Frankfurt/Main (ots) -
Das Telefon klingelt, im Display erscheint die Nummer der eigenen Bank, einer Behörde oder der örtlichen Polizei: Was vertrauenswürdig aussieht, kann auch ein Betrugsversuch sein. Beim sogenannten Call-ID-Spoofing wird die angezeigte Rufnummer technisch manipuliert. Dadurch kann eine bekannte Nummer vorgetäuscht werden.
Am Telefon geben sich die Kriminellen dann als Mitarbeitende bekannter Institutionen aus. Mit erfundenen Geschichten bauen die Anrufenden Druck auf, um an sensible Daten, Kontozugänge oder Geld zu kommen. Dabei schrecken sie selbst vor offiziellen Rufnummern nicht zurück. Sogar die Nummer des Sperr-Notrufs 116 116* wird für solche Anrufe missbraucht. Wichtig zu wissen: Der Sperr-Notruf ruft niemals von dieser Nummer an!
So schützen Sie sich vor Telefonbetrug:
- Geben Sie am Telefon keine sensiblen Daten oder persönliche Informationen weiter. Kreditinstitute, Behörden, die Polizei oder seriöse Unternehmen fragen nicht nach PINs, TANs oder Passwörtern.
- Verlassen Sie sich nicht allein auf die angezeigte Rufnummer. Sie ist keine Garantie dafür, wer wirklich anruft.
- Legen Sie bei ungewöhnlichen Forderungen oder Zweifeln auf. Rufen Sie die Institution anschließend unter einer Ihnen bekannten oder selbst recherchierten Nummer zurück und prüfen Sie den Sachverhalt.
- Haben Sie Daten weitergegeben, lassen Sie betroffene Zahlungskarten und Online-Banking-Zugänge umgehend sperren, entweder direkt bei Ihrem Kreditinstitut oder über den Sperr-Notruf 116 116. Erstatten Sie außerdem Strafanzeige bei der Polizei.
- Warnen Sie auch Angehörige und Bekannte vor dieser und anderen Betrugsmaschen. Mehr dazu finden Sie auf kartensicherheit.de. (https://www.kartensicherheit.de/)
kartensicherheit.de unterstützt die bundesweite Kampagne "Machen wir Phishen Impossible!" (https://www.phishen-impossible.de/). Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Bundesbank und des Bundesministeriums der Finanzen warnt eine branchenübergreifende Allianz aus Finanzwirtschaft, Telekommunikation, Digitalbranche, Politik und Sicherheitsbehörden vor Cyberbetrug im Zahlungsverkehr. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher für typische Angriffsszenarien zu sensibilisieren und praktische Verhaltenstipps zu vermitteln.
kartensicherheit.de ist die zentrale Anlaufstelle für Aufklärung, Vernetzung und Information rund um die Sicherheit bei Kartenzahlungen, initiiert von der EURO Kartensysteme in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kreditwirtschaft. Verbraucherinnen und Verbraucher finden dort praktische Tipps zum sicheren Umgang mit Karte und PIN, aktuelle Hinweise zu Betrugsformen wie Social Engineering sowie vielfältige Präventionsinformationen.
* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen nicht erreichbar sein, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 40504050.
Pressekontakt:
EURO Kartensysteme GmbH
Andreas Peppler
Tel.: 069 / 979454558
E-Mail: andreas.peppler@eurokartensysteme.de
Agentur Schwarz & Sprenger GmbH
Anja Schneider
Tel.: 089 / 215378870
E-Mail: anja.schneider@schwarz-sprenger.de
Original-Content von: EURO Kartensysteme GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/38715/6371201
Das Telefon klingelt, im Display erscheint die Nummer der eigenen Bank, einer Behörde oder der örtlichen Polizei: Was vertrauenswürdig aussieht, kann auch ein Betrugsversuch sein. Beim sogenannten Call-ID-Spoofing wird die angezeigte Rufnummer technisch manipuliert. Dadurch kann eine bekannte Nummer vorgetäuscht werden.
Am Telefon geben sich die Kriminellen dann als Mitarbeitende bekannter Institutionen aus. Mit erfundenen Geschichten bauen die Anrufenden Druck auf, um an sensible Daten, Kontozugänge oder Geld zu kommen. Dabei schrecken sie selbst vor offiziellen Rufnummern nicht zurück. Sogar die Nummer des Sperr-Notrufs 116 116* wird für solche Anrufe missbraucht. Wichtig zu wissen: Der Sperr-Notruf ruft niemals von dieser Nummer an!
So schützen Sie sich vor Telefonbetrug:
- Geben Sie am Telefon keine sensiblen Daten oder persönliche Informationen weiter. Kreditinstitute, Behörden, die Polizei oder seriöse Unternehmen fragen nicht nach PINs, TANs oder Passwörtern.
- Verlassen Sie sich nicht allein auf die angezeigte Rufnummer. Sie ist keine Garantie dafür, wer wirklich anruft.
- Legen Sie bei ungewöhnlichen Forderungen oder Zweifeln auf. Rufen Sie die Institution anschließend unter einer Ihnen bekannten oder selbst recherchierten Nummer zurück und prüfen Sie den Sachverhalt.
- Haben Sie Daten weitergegeben, lassen Sie betroffene Zahlungskarten und Online-Banking-Zugänge umgehend sperren, entweder direkt bei Ihrem Kreditinstitut oder über den Sperr-Notruf 116 116. Erstatten Sie außerdem Strafanzeige bei der Polizei.
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* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen nicht erreichbar sein, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 40504050.
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