Anzeige
❌
Mehr »
Mittwoch, 14.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Dreißigtausend potenzielle Verkäufer und fast keine konkurrierenden Bieter
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
343 Leser
Artikel bewerten:
(0)

XETRA-SCHLUSS/DAX rettet nach Zinsanstieg kleines Tagesplus

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX rettet nach Zinsanstieg kleines Tagesplus

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es am Mittwoch moderat nach oben gegangen. Etwas höhere Gewinne vom Vormittag konnte der DAX nicht halten, rettete aber anders als am Vortag zumindest ein kleines Plus. Er stieg um 0,2 Prozent auf 25.299 Punkte und trotzte damit einem Anstieg der Zinsen. Sie zogen am Nachmittag kräftig an, nachdem in den USA die Inflationsrate im September etwas höher ausgefallen war als erwartet. Das schürte Spekulationen über eine US-Zinserhöhung, möglicherweise doch schon Ende Oktober, spätestens aber im Dezember. Allerdings kamen die Zinsen im späteren Verlauf dann auch wieder deutlicher zurück. Die Aussicht auf höhere Zinsen stützte den Dollar, der Euro knickte ein auf rund 1,1120 Dollar.

Dass der niederländische Chipmaschinenbauer ASML bereits zum dritten Mal in diesem Jahr wegen der starken KI-Nachfrage die Prognose erhöhte, las sich zwar positiv für Halbleiteraktien. Die anziehenden Zinsen überlagerten den Effekt aber, zumal Technologieaktien als besonders zinsempfindlich gelten. Unter anderem verteuern höhere Zinsen die teils massiven Investitionen in KI. Infineon gingen 1,2 Prozent tiefer aus dem Tag, Aixtron stiegen dagegen um 2,8 Prozent. Siemens Energy sackten um 5,8 Prozent ab und waren der größte Verlierer im DAX. Das Unternehmen liefert unter anderem Technik für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren.

Lufthansa gaben um 2,1 Prozent nach. Die Fluglinie hat das Bieterrennen um die portugiesische Airline TAP gewonnen und kann nun bis zu 49,9 Prozent von TAP übernehmen. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf bis zu 1,2 Milliarden Euro. Laut den Analysten von Bernstein ist der Einstieg strategisch zwar sinnvoll, aber auch teuer.

Kion verteuerten sich um 0,3 Prozent, hatten lange aber auch schon deutlicher zugelegt, obwohl der Lagertechnik und Flurförderspezialist die Jahresprognose gesenkt und Mittelfristziele verschoben hatte. Die Gewinnwarnung sei großenteils schon eingepreist gewesen, sagten Börsianer und betonten, die Aktie habe sich seit Jahresbeginn in etwa halbiert. Die Analysten von Citi bemerkten, der obere Rand der gesenkten Prognosespanne sei immer noch höher als befürchtet.

Für die Südzucker-Aktie ging es um 1,9 Prozent nach unten, nachdem die Bundesregierung nach einigem Hin und Her nun doch eine Zuckersteuer auf den Weg brachte, die ab Juli 2027 auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden soll.

PNE brachen um knapp 20 Prozent ein. Der Windparkentwickler hatte die Gewinnprognose massiv gesenkt. Beim operativen Ergebnis werden nur noch 60 bis 75 statt 90 bis 120 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Wegen späterer Veräußerungszeitpunkte von Windparkprojekten würden ursprünglich geplante Ergebnisbeiträge erst im kommenden Jahr realisiert, so die Begründung. Im Sog gaben Nordex um 3,3 Prozent nach und Energiekontor um 3,5 Prozent.

Evotec verteuerten sich um 6,7 Prozent. Das Biotechnologieunternehmen schnitt in den ersten neun Monaten bei Umsatz und operativem Ergebnis besser als erwartet ab. Dazu bestätigte Evotec die Prognose für das Gesamtjahr.

Weiter gesucht waren Procredit, nachdem am Freitag der Indexbetreiber Stoxx mitgeteilt hatte, dass per 14. Oktober das Procredit-Papier den Platz von Nagarro im SDAX übernimmt. Grund ist, dass Nagarro das Streubesitzkriterium von mindestens 10 Prozent nicht mehr erfüllt vor dem Hintergrund der Übernahme durch die indische Persistent Systems. Nach Gewinnen bereits an den Vortagen legten Procredit noch einmal um 3,8 Prozent zu.

Ebenfalls im SDAX legte der Kurs von OHB nachrichtenlos um 10,6 Prozent zu, nachdem das Papier des Raumfahrt- und Technologiekonzerns an den Vortagen deutlicher an Wert eingebüßt hatte.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.299  +0,2    3,4 
DAX-Future    25.435  -0,0    2,8 
XDAX       25.300  -0,0    2,9 
MDAX       30.050  +0,1    -1,7 
TecDAX      3.997  +0,2    10,3 
SDAX       18.177  +0,6    6,1 
zuletzt       +/- Ticks 
Bund-Future   121,11  +2,0 
*gerundet 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 14, 2026 11:51 ET (15:51 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.