Berlin (ots) -
Zum Monatsbeginn sank die Energiesteuer auf Benzin und Diesel. Wer elektrisch fährt, steht an öffentlichen Ladesäulen vor einer anderen Preisfrage: Was kostet der Strom mit meiner Ladekarte oder App, und was beim spontanen Laden ohne vorherigen Tarif, dem sogenannten Ad-hoc-Laden? Die Antwort kann selbst an derselben Säule unterschiedlich ausfallen. Laut der TÜV Mobility Studie 2026 empfinden 49 Prozent der befragten E-Auto-Besitzer:innen die Preise an Ladesäulen als intransparent. 48 Prozent sehen die unterschiedlichen Bezahlsysteme als Herausforderung. "Beim öffentlichen Laden zählt nicht nur, wie viele Kilowattstunden ins Auto fließen", sagt Robin Zalwert, Referent für Nachhaltige Mobilität beim TÜV-Verband. "Der gewählte Tarif bestimmt den Strompreis. Für den Ladevorgang oder eine längere Standzeit können weitere Gebühren anfallen. Um die Kosten korrekt einschätzen zu können, müssen deshalb vor dem Start die Bedingungen für genau diesen Ladepunkt bekannt sein."
Ladepreis hängt vom gewählten Zugang ab
Zwei Personen laden an derselben Säule die gleiche Menge Energie und zahlen womöglich unterschiedlich viel. Die eine nutzt ihre Ladekarte, die andere lädt spontan ohne Registrierung. Im ersten Fall rechnet der Anbieter der Ladekarte nach dessen Tarif ab. Im zweiten gilt der Preis für spontanes Laden an dieser Säule. Selbst mit einer Ladekarte ist der Preis nicht überall gleich. Viele Karten funktionieren auch an Säulen anderer Betreiber. Dieses sogenannte Roaming macht zusätzliche Ladenetze zugänglich, kann aber teurer sein als das Laden im eigenen Netz. Vor dem Start zählt deshalb die Preisangabe des eigenen Tarifanbieters für genau diesen Ladepunkt.
Wer regelmäßig öffentlich lädt, sollte den Anbieter vorzugsweise anhand seiner typischen Wege auswählen. In dessen Ladepunktkarte lässt sich prüfen, welche Säulen am Wohnort oder entlang regelmäßiger Strecken mit der eigenen Karte oder App nutzbar sind. Dabei lohnt sich der Blick auf die Preise an Säulen anderer Betreiber. Für einen Ladetarif ist eine vorherige Registrierung nötig, ein kostenpflichtiges Monatsabo aber nicht zwingend. Eine Grundgebühr rechnet sich erst, wenn günstigere Ladepreise sie bei der eigenen Nutzung ausgleichen. Wer nur selten unterwegs lädt, kann daher auch mit einem Tarif ohne Grundgebühr gut fahren. Für Fahrten durch unterschiedliche Ladenetze kann ein zweiter Tarif eine sinnvolle Alternative sein. Besonders wichtig ist die Anbieterwahl für Menschen, die weder zu Hause noch am Arbeitsplatz laden können. Wer regelmäßig auf öffentliche Säulen angewiesen ist, spürt auch kleinere Preisunterschiede über viele Ladevorgänge hinweg.
Wer sein Elektroauto ohne eingerichteten Ladetarif laden möchte, kann an vielen öffentlichen Säulen ad hoc bezahlen. Mal steht dafür ein Terminal für Debit- oder Kreditkarten bereit, mal führt beispielsweise ein QR-Code zu einer Bezahlseite auf dem Smartphone. Eine Lade-App ist dafür nicht nötig. Wer schon einen Ladetarif hat, sollte vor dem Start beide Preise überprüfen, den Preis für spontanes Laden und den Preis des eigenen Anbieters an dieser Säule. Spontanes Laden ist häufig teurer. Gegenüber einem hohen Roaming-Preis kann es sich im Einzelfall trotzdem lohnen. "Nur weil die Ladekarte funktioniert, ist noch lange nicht klar, wie viel das Laden kostet", sagt Zalwert. "E-Auto-Nutzer müssen den Preis ihres Tarifs vor dem Start eindeutig dem gewählten Ladepunkt zuordnen können. Gerade an Säulen mit mehreren Anschlüssen sollten sie die Kennung an der Säule mit der Anzeige in der App abgleichen. Sonst prüfen sie womöglich den falschen Preis."
Am bequemsten ist der Ladevorgang mit Plug & Charge. Sind Fahrzeug, Säule und Ladeanbieter kompatibel und können miteinander kommunizieren, genügt es, einfach das Kabel einzustecken. Die Freischaltung erfolgt automatisch, die Abrechnung läuft üblicherweise über einen zuvor mit dem Fahrzeug verknüpften Tarif. Umso wichtiger ist es, vor dem Einstecken zu prüfen, welcher Tarif aktiv ist. Wer lieber eine andere Ladekarte nutzen oder spontan bezahlen will, muss den automatischen Start vorher im Fahrzeug oder in der zugehörigen App ausschalten.
Vor dem Ladestart alle Preisbestandteile prüfen
Wie hoch ein öffentlicher Ladepreis ausfällt, hängt nicht allein vom Stromeinkauf ab. Auch Netzanschluss und Betrieb der Säule kosten Geld. Wird ein Ladepunkt selten genutzt, verteilen sich diese Kosten auf weniger Ladevorgänge. Wo es vor Ort wenig Konkurrenz gibt, kann zudem der Preiswettbewerb schwächer ausfallen. Ein niedriger Preis pro Kilowattstunde macht einen Ladetarif aber noch nicht günstig. Manche Anbieter verlangen zusätzlich eine feste Gebühr für jeden Ladevorgang. Bei einem kurzen Ladestopp kann sie den Preisvorteil schnell zunichtemachen. Wer 20 Kilowattstunden zu 55 Cent lädt und zwei Euro Startgebühr zahlt, kommt auf 13 Euro. Ein Tarif ohne Startgebühr kostet bei 60 Cent pro Kilowattstunde für dieselbe Strommenge nur 12 Euro. Für den Vergleich zählt deshalb der gesamte geplante Ladestopp, nicht allein der Strompreis. Manche Tarife berechnen auch die Zeit während des Ladens. Hinzukommen kann außerdem eine Blockiergebühr. Nach einer festgelegten Dauer kostet die weitere Belegung des Ladepunkts meistens pro Minute, selbst dann, wenn das Auto noch Strom lädt. Wer länger stehen bleibt, sollte deshalb nachsehen, wann die Gebühr beginnt, wie hoch sie ist und ob sie beispielsweise nachts ausgesetzt wird. Steht die Ladesäule in einem Parkhaus, kann zudem das reguläre Parkentgelt anfallen. Der genaue Endbetrag steht aber erst fest, wenn bekannt ist, wie viel Strom tatsächlich geladen wurde und wie lange das Auto am Ladepunkt stand. Nach dem Laden sollten E-Auto-Besitzer:innen deshalb auf dem Beleg oder in der App kontrollieren, ob Energiemenge, Dauer und Zusatzgebühren zu den vorher angezeigten Bedingungen passen. Das ist allerdings nur ein Plausibilitätscheck. Ob die Strommenge korrekt gemessen wird, muss die Technik gewährleisten. Unabhängige Prüfungen der Messtechnik schaffen dafür zusätzliches Vertrauen. Bei spontaner Zahlung mit einer Debit- oder Kreditkarte kann außerdem zunächst ein höherer Betrag auf der Karte reserviert werden. Das ist weder eine zusätzliche Gebühr noch die endgültige Rechnung. Bis der übrige Betrag wieder verfügbar ist, können allerdings einige Tage vergehen.
Zalwert: "Auch auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesverkehrsministeriums Anfang Oktober 2026 ging es um nutzerfreundliches Laden und mehr Preistransparenz. Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 sieht vor, die Preise für spontanes Laden zentral bereitzustellen. Das erleichtert den Vergleich, beantwortet aber noch nicht, was die eigene Ladekarte an derselben Säule kostet. Tarifanbieter sollten für jeden Ladepunkt den aktuellen Kilowattstundenpreis sowie alle von ihnen erhobenen Zusatzgebühren übersichtlich und vergleichbar anzeigen, schon vor der Registrierung für einen Tarif und vor dem Start des Ladevorgangs. Das gilt auch für mögliche Start-, Zeit-, Blockier- und Roaminggebühren. Erst wenn Nutzer auch diese Preise vor dem Start vergleichen können, haben sie eine echte Wahl zwischen den Angeboten. Das stärkt den Wettbewerb um attraktive Ladetarife."
Checkliste für den Ladeprozess von E-Autos
- Anbieter prüfen: In der App nachsehen, ob der eigene Tarif an Ladepunkten entlang häufig genutzter Strecken gilt und was das Laden dort kostet, insbesondere an Säulen anderer Betreiber.
- Ladepunkt zuordnen: In der Anbieter-App den richtigen Anschluss und dessen Kennung auswählen. Bei Plug & Charge den aktiven Tarif prüfen, bevor das Kabel eingesteckt wird.
- Zugänge vergleichen: Den Preis des eigenen Tarifs dem Preis für spontanes Laden gegenüberstellen.
- Zusatzkosten lesen: Neben dem Kilowattstundenpreis auf Startgebühr, Minuten- oder Blockiergebühr und mögliche Parkkosten achten.
- Abrechnung kontrollieren: Nach dem Laden Energiemenge, Dauer und Gebühren auf dem Beleg prüfen.
Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.
Pressekontakt:
Falk Soukup
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Zum Monatsbeginn sank die Energiesteuer auf Benzin und Diesel. Wer elektrisch fährt, steht an öffentlichen Ladesäulen vor einer anderen Preisfrage: Was kostet der Strom mit meiner Ladekarte oder App, und was beim spontanen Laden ohne vorherigen Tarif, dem sogenannten Ad-hoc-Laden? Die Antwort kann selbst an derselben Säule unterschiedlich ausfallen. Laut der TÜV Mobility Studie 2026 empfinden 49 Prozent der befragten E-Auto-Besitzer:innen die Preise an Ladesäulen als intransparent. 48 Prozent sehen die unterschiedlichen Bezahlsysteme als Herausforderung. "Beim öffentlichen Laden zählt nicht nur, wie viele Kilowattstunden ins Auto fließen", sagt Robin Zalwert, Referent für Nachhaltige Mobilität beim TÜV-Verband. "Der gewählte Tarif bestimmt den Strompreis. Für den Ladevorgang oder eine längere Standzeit können weitere Gebühren anfallen. Um die Kosten korrekt einschätzen zu können, müssen deshalb vor dem Start die Bedingungen für genau diesen Ladepunkt bekannt sein."
Ladepreis hängt vom gewählten Zugang ab
Zwei Personen laden an derselben Säule die gleiche Menge Energie und zahlen womöglich unterschiedlich viel. Die eine nutzt ihre Ladekarte, die andere lädt spontan ohne Registrierung. Im ersten Fall rechnet der Anbieter der Ladekarte nach dessen Tarif ab. Im zweiten gilt der Preis für spontanes Laden an dieser Säule. Selbst mit einer Ladekarte ist der Preis nicht überall gleich. Viele Karten funktionieren auch an Säulen anderer Betreiber. Dieses sogenannte Roaming macht zusätzliche Ladenetze zugänglich, kann aber teurer sein als das Laden im eigenen Netz. Vor dem Start zählt deshalb die Preisangabe des eigenen Tarifanbieters für genau diesen Ladepunkt.
Wer regelmäßig öffentlich lädt, sollte den Anbieter vorzugsweise anhand seiner typischen Wege auswählen. In dessen Ladepunktkarte lässt sich prüfen, welche Säulen am Wohnort oder entlang regelmäßiger Strecken mit der eigenen Karte oder App nutzbar sind. Dabei lohnt sich der Blick auf die Preise an Säulen anderer Betreiber. Für einen Ladetarif ist eine vorherige Registrierung nötig, ein kostenpflichtiges Monatsabo aber nicht zwingend. Eine Grundgebühr rechnet sich erst, wenn günstigere Ladepreise sie bei der eigenen Nutzung ausgleichen. Wer nur selten unterwegs lädt, kann daher auch mit einem Tarif ohne Grundgebühr gut fahren. Für Fahrten durch unterschiedliche Ladenetze kann ein zweiter Tarif eine sinnvolle Alternative sein. Besonders wichtig ist die Anbieterwahl für Menschen, die weder zu Hause noch am Arbeitsplatz laden können. Wer regelmäßig auf öffentliche Säulen angewiesen ist, spürt auch kleinere Preisunterschiede über viele Ladevorgänge hinweg.
Wer sein Elektroauto ohne eingerichteten Ladetarif laden möchte, kann an vielen öffentlichen Säulen ad hoc bezahlen. Mal steht dafür ein Terminal für Debit- oder Kreditkarten bereit, mal führt beispielsweise ein QR-Code zu einer Bezahlseite auf dem Smartphone. Eine Lade-App ist dafür nicht nötig. Wer schon einen Ladetarif hat, sollte vor dem Start beide Preise überprüfen, den Preis für spontanes Laden und den Preis des eigenen Anbieters an dieser Säule. Spontanes Laden ist häufig teurer. Gegenüber einem hohen Roaming-Preis kann es sich im Einzelfall trotzdem lohnen. "Nur weil die Ladekarte funktioniert, ist noch lange nicht klar, wie viel das Laden kostet", sagt Zalwert. "E-Auto-Nutzer müssen den Preis ihres Tarifs vor dem Start eindeutig dem gewählten Ladepunkt zuordnen können. Gerade an Säulen mit mehreren Anschlüssen sollten sie die Kennung an der Säule mit der Anzeige in der App abgleichen. Sonst prüfen sie womöglich den falschen Preis."
Am bequemsten ist der Ladevorgang mit Plug & Charge. Sind Fahrzeug, Säule und Ladeanbieter kompatibel und können miteinander kommunizieren, genügt es, einfach das Kabel einzustecken. Die Freischaltung erfolgt automatisch, die Abrechnung läuft üblicherweise über einen zuvor mit dem Fahrzeug verknüpften Tarif. Umso wichtiger ist es, vor dem Einstecken zu prüfen, welcher Tarif aktiv ist. Wer lieber eine andere Ladekarte nutzen oder spontan bezahlen will, muss den automatischen Start vorher im Fahrzeug oder in der zugehörigen App ausschalten.
Vor dem Ladestart alle Preisbestandteile prüfen
Wie hoch ein öffentlicher Ladepreis ausfällt, hängt nicht allein vom Stromeinkauf ab. Auch Netzanschluss und Betrieb der Säule kosten Geld. Wird ein Ladepunkt selten genutzt, verteilen sich diese Kosten auf weniger Ladevorgänge. Wo es vor Ort wenig Konkurrenz gibt, kann zudem der Preiswettbewerb schwächer ausfallen. Ein niedriger Preis pro Kilowattstunde macht einen Ladetarif aber noch nicht günstig. Manche Anbieter verlangen zusätzlich eine feste Gebühr für jeden Ladevorgang. Bei einem kurzen Ladestopp kann sie den Preisvorteil schnell zunichtemachen. Wer 20 Kilowattstunden zu 55 Cent lädt und zwei Euro Startgebühr zahlt, kommt auf 13 Euro. Ein Tarif ohne Startgebühr kostet bei 60 Cent pro Kilowattstunde für dieselbe Strommenge nur 12 Euro. Für den Vergleich zählt deshalb der gesamte geplante Ladestopp, nicht allein der Strompreis. Manche Tarife berechnen auch die Zeit während des Ladens. Hinzukommen kann außerdem eine Blockiergebühr. Nach einer festgelegten Dauer kostet die weitere Belegung des Ladepunkts meistens pro Minute, selbst dann, wenn das Auto noch Strom lädt. Wer länger stehen bleibt, sollte deshalb nachsehen, wann die Gebühr beginnt, wie hoch sie ist und ob sie beispielsweise nachts ausgesetzt wird. Steht die Ladesäule in einem Parkhaus, kann zudem das reguläre Parkentgelt anfallen. Der genaue Endbetrag steht aber erst fest, wenn bekannt ist, wie viel Strom tatsächlich geladen wurde und wie lange das Auto am Ladepunkt stand. Nach dem Laden sollten E-Auto-Besitzer:innen deshalb auf dem Beleg oder in der App kontrollieren, ob Energiemenge, Dauer und Zusatzgebühren zu den vorher angezeigten Bedingungen passen. Das ist allerdings nur ein Plausibilitätscheck. Ob die Strommenge korrekt gemessen wird, muss die Technik gewährleisten. Unabhängige Prüfungen der Messtechnik schaffen dafür zusätzliches Vertrauen. Bei spontaner Zahlung mit einer Debit- oder Kreditkarte kann außerdem zunächst ein höherer Betrag auf der Karte reserviert werden. Das ist weder eine zusätzliche Gebühr noch die endgültige Rechnung. Bis der übrige Betrag wieder verfügbar ist, können allerdings einige Tage vergehen.
Zalwert: "Auch auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesverkehrsministeriums Anfang Oktober 2026 ging es um nutzerfreundliches Laden und mehr Preistransparenz. Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 sieht vor, die Preise für spontanes Laden zentral bereitzustellen. Das erleichtert den Vergleich, beantwortet aber noch nicht, was die eigene Ladekarte an derselben Säule kostet. Tarifanbieter sollten für jeden Ladepunkt den aktuellen Kilowattstundenpreis sowie alle von ihnen erhobenen Zusatzgebühren übersichtlich und vergleichbar anzeigen, schon vor der Registrierung für einen Tarif und vor dem Start des Ladevorgangs. Das gilt auch für mögliche Start-, Zeit-, Blockier- und Roaminggebühren. Erst wenn Nutzer auch diese Preise vor dem Start vergleichen können, haben sie eine echte Wahl zwischen den Angeboten. Das stärkt den Wettbewerb um attraktive Ladetarife."
Checkliste für den Ladeprozess von E-Autos
- Anbieter prüfen: In der App nachsehen, ob der eigene Tarif an Ladepunkten entlang häufig genutzter Strecken gilt und was das Laden dort kostet, insbesondere an Säulen anderer Betreiber.
- Ladepunkt zuordnen: In der Anbieter-App den richtigen Anschluss und dessen Kennung auswählen. Bei Plug & Charge den aktiven Tarif prüfen, bevor das Kabel eingesteckt wird.
- Zugänge vergleichen: Den Preis des eigenen Tarifs dem Preis für spontanes Laden gegenüberstellen.
- Zusatzkosten lesen: Neben dem Kilowattstundenpreis auf Startgebühr, Minuten- oder Blockiergebühr und mögliche Parkkosten achten.
- Abrechnung kontrollieren: Nach dem Laden Energiemenge, Dauer und Gebühren auf dem Beleg prüfen.
Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.
Pressekontakt:
Falk Soukup
Referent Presse und digitale Kommunikation
TÜV-Verband e. V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
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