Wiesbaden (ots) -
Weniger Aktivität im Freien, mehr Zeit im Sitzen und ein veränderter Tagesrhythmus: Im Herbst verändern sich häufig auch die körperlichen Gewohnheiten. Aus osteopathischer Sicht ist dies ein guter Anlass, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und auf Beweglichkeit und Balance zu achten. Denn der menschliche Körper ist auf Aktivität ausgelegt. Muskeln, Gelenke, Faszien und weitere Gewebe arbeiten eng zusammen. Wie gut dieses Zusammenspiel funktioniert, hängt auch davon ab, wie regelmäßig wir aktiv sind und wie wir unseren Körper im Alltag beanspruchen.
Aktivität als wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens
In der Osteopathie steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Osteopathinnen und Osteopathen betrachten nicht nur einzelne Körperregionen, sondern auch deren Zusammenspiel. "Einschränkungen der Beweglichkeit und Spannungsveränderungen können dabei Hinweise liefern, die im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung berücksichtigt werden", so Prof. Marina Fuhrmann, Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.
Gerade nach längeren Phasen des Sitzens oder bei einseitigen Belastungen kann es sinnvoll sein, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Wie oft wechseln wir unsere Haltung? Gönnen wir uns ausreichend aktive Pausen? Und nehmen wir wahr, welche Bewegungsabläufe sich angenehm anfühlen und welche uns schwerfallen? Die osteopathische Betrachtungsweise richtet den Blick auf solche Zusammenhänge. Ziel ist es, individuelle Gegebenheiten zu erfassen und die Beweglichkeit im Rahmen der Behandlung zu unterstützen.
Kleine Impulse für mehr Aktivität im Herbst
Auch wenn das Wetter nicht immer zu Unternehmungen im Freien einlädt, lässt sich Aktivität gut in den Alltag integrieren. Regelmäßige Spaziergänge, kurze Mobilisationsübungen oder ein bewusster Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen können dazu beitragen, die Beweglichkeit zu erhalten und Aktivität wieder selbstverständlicher werden zu lassen.
Dabei muss es nicht immer ein umfangreiches Sportprogramm sein. Entscheidend ist, etwas zu finden, was zur eigenen Lebenssituation passt und sich langfristig umsetzen lässt. Wer auf die Signale seines Körpers achtet und regelmäßige Bewegungsphasen in den Alltag einbaut, schafft eine gute Grundlage für einen aktiven Herbst.
Osteopathie als ganzheitliche Medizin
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizinform. Osteopathinnen und Osteopathen untersuchen mit ihren Händen die Beweglichkeit und das Zusammenspiel verschiedener Körperstrukturen. Dabei beziehen sie die individuellen Beschwerden, die körperliche Verfassung und die Lebensumstände der behandelten Person ein.
Die osteopathische Untersuchung kann dazu beitragen, Einschränkungen der Beweglichkeit und Spannungsveränderungen differenziert zu betrachten. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach den individuellen Befunden und Bedürfnissen.
Der Verband der Osteopathen Deutschland e. V. (VOD) empfiehlt, Aktivität und Wahrnehmung auch in der kühleren Jahreszeit bewusst in den Alltag einzubauen. Der Herbst bietet eine gute Gelegenheit, eingefahrene Gewohnheiten zu überprüfen und dem eigenen Körper mit regelmäßiger, angepasster Aktivität etwas Gutes zu tun.
Gut zu wissen:
Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend.
Hintergrund:
Als deutscher Bundesverband für Osteopathinnen und Osteopathen mit mehr als 7.000 Mitgliedern setzt sich der VOD e.V. für Patientensicherheit und Verbraucherschutz ein. Der VOD fordert hierfür eine berufsgesetzliche Regelung und die Schaffung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral, fördert Forschungsprojekte und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. Über 2,8 Millionen Besucher informieren sich jedes Jahr auf osteopathie.de. Fast 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie.
Weitere Informationen:
Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Wilhelmstraße 42
65183 Wiesbaden
Telefon: 0 611 / 5808975 - 0
info@osteopathie.de
www.osteopathie.de (http://www.osteopathie.de)
Pressekontakt:
Michaela Wehr
Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05
presse@osteopathie.de
Original-Content von: Verband der Osteopathen Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/79623/6371527
Weniger Aktivität im Freien, mehr Zeit im Sitzen und ein veränderter Tagesrhythmus: Im Herbst verändern sich häufig auch die körperlichen Gewohnheiten. Aus osteopathischer Sicht ist dies ein guter Anlass, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und auf Beweglichkeit und Balance zu achten. Denn der menschliche Körper ist auf Aktivität ausgelegt. Muskeln, Gelenke, Faszien und weitere Gewebe arbeiten eng zusammen. Wie gut dieses Zusammenspiel funktioniert, hängt auch davon ab, wie regelmäßig wir aktiv sind und wie wir unseren Körper im Alltag beanspruchen.
Aktivität als wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens
In der Osteopathie steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Osteopathinnen und Osteopathen betrachten nicht nur einzelne Körperregionen, sondern auch deren Zusammenspiel. "Einschränkungen der Beweglichkeit und Spannungsveränderungen können dabei Hinweise liefern, die im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung berücksichtigt werden", so Prof. Marina Fuhrmann, Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.
Gerade nach längeren Phasen des Sitzens oder bei einseitigen Belastungen kann es sinnvoll sein, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Wie oft wechseln wir unsere Haltung? Gönnen wir uns ausreichend aktive Pausen? Und nehmen wir wahr, welche Bewegungsabläufe sich angenehm anfühlen und welche uns schwerfallen? Die osteopathische Betrachtungsweise richtet den Blick auf solche Zusammenhänge. Ziel ist es, individuelle Gegebenheiten zu erfassen und die Beweglichkeit im Rahmen der Behandlung zu unterstützen.
Kleine Impulse für mehr Aktivität im Herbst
Auch wenn das Wetter nicht immer zu Unternehmungen im Freien einlädt, lässt sich Aktivität gut in den Alltag integrieren. Regelmäßige Spaziergänge, kurze Mobilisationsübungen oder ein bewusster Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen können dazu beitragen, die Beweglichkeit zu erhalten und Aktivität wieder selbstverständlicher werden zu lassen.
Dabei muss es nicht immer ein umfangreiches Sportprogramm sein. Entscheidend ist, etwas zu finden, was zur eigenen Lebenssituation passt und sich langfristig umsetzen lässt. Wer auf die Signale seines Körpers achtet und regelmäßige Bewegungsphasen in den Alltag einbaut, schafft eine gute Grundlage für einen aktiven Herbst.
Osteopathie als ganzheitliche Medizin
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizinform. Osteopathinnen und Osteopathen untersuchen mit ihren Händen die Beweglichkeit und das Zusammenspiel verschiedener Körperstrukturen. Dabei beziehen sie die individuellen Beschwerden, die körperliche Verfassung und die Lebensumstände der behandelten Person ein.
Die osteopathische Untersuchung kann dazu beitragen, Einschränkungen der Beweglichkeit und Spannungsveränderungen differenziert zu betrachten. Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach den individuellen Befunden und Bedürfnissen.
Der Verband der Osteopathen Deutschland e. V. (VOD) empfiehlt, Aktivität und Wahrnehmung auch in der kühleren Jahreszeit bewusst in den Alltag einzubauen. Der Herbst bietet eine gute Gelegenheit, eingefahrene Gewohnheiten zu überprüfen und dem eigenen Körper mit regelmäßiger, angepasster Aktivität etwas Gutes zu tun.
Gut zu wissen:
Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend.
Hintergrund:
Als deutscher Bundesverband für Osteopathinnen und Osteopathen mit mehr als 7.000 Mitgliedern setzt sich der VOD e.V. für Patientensicherheit und Verbraucherschutz ein. Der VOD fordert hierfür eine berufsgesetzliche Regelung und die Schaffung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral, fördert Forschungsprojekte und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. Über 2,8 Millionen Besucher informieren sich jedes Jahr auf osteopathie.de. Fast 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie.
Weitere Informationen:
Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Wilhelmstraße 42
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