Linz (www.anleihencheck.de) - Die tschechische Notenbank hat im September zum zweiten Mal in Folge pausiert und dabei einen betont straffen Ton angeschlagen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.An den Finanzmärkten würden für die kommenden zwölf Monate sogar weitere Zinsschritte nach oben eingepreist, weil der Preisauftrieb in der Region hartnäckig bleibe und Brent mit über 100 US-Dollar zusätzlichen Druck liefere. Ungarn gehe einen anderen Weg: Die dortige Notenbank habe ihre Lockerungsphase im September beendet, ohne eine Straffung in Aussicht zu stellen. Sie entscheide am kommenden Dienstag erneut, ein unveränderter Kurs gelte als wahrscheinlich. Damit drifte die Geldpolitik in Mitteleuropa auseinander. Prag setze auf Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Inflation, Budapest müsse Wachstum und Währungsstabilität gleichzeitig im Blick behalten. Für Unternehmen mit Geschäft in der Region würden Zinsunterschiede zum Euroraum ein zentraler Kurstreiber bleiben. Den nächsten Impuls liefere Budapest am Dienstag, die CNB folge am 5. November. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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