München (ots) -
In der zweiten Lecture des Roman Herzog Instituts e. V. (RHI) beschäftigte sich Herr Prof. Dr. Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der TU Dresden, mit dem Zustand der Demokratie in Zeiten von erstarkendem Populismus, schwindendem Vertrauen in die Institutionen sowie wachsender Polarisierung.
Dazu erklärt Prof. Dr. Hans Vorländer: "Autokratien fordern die liberalen Demokratien heraus. Und in den Demokratien haben sich Veränderungen vollzogen, die ihre Stabilität gefährden." Er legte dar, was von der uns bekannten Demokratie bleibt.
Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI, ergänzt: "Der Blick in die Welt zeigt, dass die Zahl demokratisch verfasster Staaten kontinuierlich abnimmt. Gleichzeitig steht die Demokratie auch von innen unter Druck: Mehr als 80 Prozent der Deutschen befürworten zwar die liberale Demokratie, aber nur rund die Hälfte sind zufrieden damit, wie sie im Alltag funktioniert."
Das RHI setzt daher auf eine Stärkung des demokratischen Gemeinwesens: "Funktionsfähig ist eine Demokratie nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger sie unterstützen und tragen. In ihrem Alltag leben sie demokratische Kultur: Durch kritisches Denken und Dialogbereitschaft, durch Gestaltungswillen und zivilgesellschaftliches Engagement, durch Vertrauen in sich selbst und andere. Ein solches Miteinander müssen wir stärken", so Prof. Rodenstock abschließend.
Das Roman Herzog Institut
Das RHI setzt sich als Think Tank mit den Gegenständen Werte, Führung und Zukunft auseinander.
Pressekontakt:
Felix Fend, Tel. +49 (0) 89-551 78-335, E-Mail: felix.fend@vbw-bayern.de
Original-Content von: Roman Herzog Institut e. V. (RHI), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/62380/6372660
In der zweiten Lecture des Roman Herzog Instituts e. V. (RHI) beschäftigte sich Herr Prof. Dr. Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der TU Dresden, mit dem Zustand der Demokratie in Zeiten von erstarkendem Populismus, schwindendem Vertrauen in die Institutionen sowie wachsender Polarisierung.
Dazu erklärt Prof. Dr. Hans Vorländer: "Autokratien fordern die liberalen Demokratien heraus. Und in den Demokratien haben sich Veränderungen vollzogen, die ihre Stabilität gefährden." Er legte dar, was von der uns bekannten Demokratie bleibt.
Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI, ergänzt: "Der Blick in die Welt zeigt, dass die Zahl demokratisch verfasster Staaten kontinuierlich abnimmt. Gleichzeitig steht die Demokratie auch von innen unter Druck: Mehr als 80 Prozent der Deutschen befürworten zwar die liberale Demokratie, aber nur rund die Hälfte sind zufrieden damit, wie sie im Alltag funktioniert."
Das RHI setzt daher auf eine Stärkung des demokratischen Gemeinwesens: "Funktionsfähig ist eine Demokratie nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger sie unterstützen und tragen. In ihrem Alltag leben sie demokratische Kultur: Durch kritisches Denken und Dialogbereitschaft, durch Gestaltungswillen und zivilgesellschaftliches Engagement, durch Vertrauen in sich selbst und andere. Ein solches Miteinander müssen wir stärken", so Prof. Rodenstock abschließend.
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