DJ ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Eurostat bestätigt Inflationsanstieg auf 3,8% im September
Der Inflationsdruck im Euroraum hat im September wie erwartet zugenommen. Wie Eurostat in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und lagen um 3,8 (August: 3,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Kernverbraucherpreise erhöhten sich mit Raten von 0,2 und 2,5 (2,4) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit wie erwartet die Ergebnisse der ersten Veröffentlichung vom 2. Oktober. Energie verteuerte sich mit einer Jahresrate von 18,9 (14,3) Prozent und Nahrungsmittel, Alkohol sowie Tabak kosteten 1,3 (1,1) mehr als vor einem Jahr. Industriegüter ohne Energie verteuerten sich um 1,1 (1,2) Prozent und Dienstleistungen um 3,2 (3,0) Prozent.
Zinsen und Inflation ändern Risikobewertung durch Moody's
Höhere Zinssätze und die anhaltende Inflation in den USA und anderen Ländern haben die Art und Weise, wie Moody's Risiken bewertet, grundlegend verändert. Dies erklärte die Leiterin der Kreditrisikobewertung der Ratingagentur. "Wir glauben, dass wir uns in einem neuen makroökonomischen Regime befinden", sagte Atsi Sheth, die die Entwicklung der globalen Kreditprognosen von Moody's leitet. Die Hebelwirkung - also das Verhältnis der Schulden eines Kreditnehmers zu seinen Vermögenswerten - spiele nun eine größere Rolle, da die Zinskosten stiegen. "Je höher Sie verschuldet sind, desto mehr werden Ihnen höhere Zinsen wahrscheinlich schaden", sagte Sheth. Dies stehe im Gegensatz zu dem, was sie als ein "recht günstiges Umfeld" in den 2010er Jahren beschreibt, als Inflation und Zinssätze allgemein niedrig gewesen seien.
Verkäufe bestehender Häuser in Kanada sinken im September
Kanadas Wohnungsmarkt ist im vergangenen Monat erneut ins Straucheln geraten. Er befindet sich nun auf dem Weg zu einem Rückgang der Verkaufsaktivitäten in diesem Jahr, da potenzielle Käufer mit höheren Kreditkosten und anhaltender Unsicherheit konfrontiert sind. Die Verkäufe bestehender Häuser fielen im September landesweit um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dies stellt einen schärferen Rückgang dar als das Minus von 0,7 Prozent im August, wie die Canadian Real Estate Association am Freitag mitteilte. Auf unbereinigter Basis lagen die Verkäufe um 7,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
Eurozone/Handelsbilanz Aug Defizit 16,1 Mrd EUR (Vj Defizit 1,7 Mrd EUR)
Eurozone/Exporte Aug -1,2%, Importe +2,0% gg Vormonat - saisonbereinigt
Eurozone/Handelsbilanz Aug saisonbereinigt Defizit 6,8 Mrd EUR (Juli: Überschuss 1,4 Mrd EUR)
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October 16, 2026 07:46 ET (11:46 GMT)
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