Osnabrück (ots) -
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die im Koalitionsvertrag vereinbarte flexible Arbeitszeit zeitnah umsetzt. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Minister Schweitzer muss endlich den Arbeitsmarkt flexibler machen und Betrieben wie Beschäftigten mehr Spielraum bei der Arbeitszeitgestaltung geben." Das Arbeitsministerium sei seit Monaten Entwürfe schuldig, die bisherigen Skizzen entsprächen "überhaupt nicht der Koalitionsvereinbarung".
"Im Handwerk brauchen wir Vertrauen und Flexibilisierung", betonte Dittrich. Er wolle den Sozialstaat ganz sicher nicht abbauen. "Aber solidarisch müssen wir nicht nur mit Menschen sein, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, sondern auch mit Betrieben, deren Geschäftsmodell unmittelbar unter größtem Druck steht. Wenn flexiblere Arbeitszeiten ihnen helfen können, dann lasst die Betriebe das doch endlich einfach mal ausprobieren", appelliert er an die Bundesregierung. Der Geschäftsklimaindex im Handwerk habe im ersten Halbjahr nahezu auf dem Niveau der Corona-Pandemie gelegen. "Die Stimmung ist mies", sagte Dittrich noz.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6372878
Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, erwartet vom neuen Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), dass er die im Koalitionsvertrag vereinbarte flexible Arbeitszeit zeitnah umsetzt. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Minister Schweitzer muss endlich den Arbeitsmarkt flexibler machen und Betrieben wie Beschäftigten mehr Spielraum bei der Arbeitszeitgestaltung geben." Das Arbeitsministerium sei seit Monaten Entwürfe schuldig, die bisherigen Skizzen entsprächen "überhaupt nicht der Koalitionsvereinbarung".
"Im Handwerk brauchen wir Vertrauen und Flexibilisierung", betonte Dittrich. Er wolle den Sozialstaat ganz sicher nicht abbauen. "Aber solidarisch müssen wir nicht nur mit Menschen sein, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, sondern auch mit Betrieben, deren Geschäftsmodell unmittelbar unter größtem Druck steht. Wenn flexiblere Arbeitszeiten ihnen helfen können, dann lasst die Betriebe das doch endlich einfach mal ausprobieren", appelliert er an die Bundesregierung. Der Geschäftsklimaindex im Handwerk habe im ersten Halbjahr nahezu auf dem Niveau der Corona-Pandemie gelegen. "Die Stimmung ist mies", sagte Dittrich noz.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6372878
© 2026 news aktuell
