Vaduz (ots) -
Regierungschefin Brigitte Haas nahm vom 15. bis 17. Oktober 2026 am Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok, Thailand, teil. Als Gouverneurin Liechtensteins vertrat sie das Land in den IWF-Gremien und nutzte die Jahrestreffen für Einzelgespräche mit zahlreichen internationalen Partnern aus Italien, Island, Luxemburg, Malta, Österreich, den Philippinen, Polen, Portugal, der Schweiz und Thailand.
Weltwirtschaftliche Herausforderungen im Fokus
Als Gouverneurin Liechtensteins nahm Regierungschefin Haas an den Beratungen des IWF-Gouverneursrats zur weltwirtschaftlichen Lage und zu den aktuellen Herausforderungen für die internationale Wirtschafts- und Finanzstabilität teil. Mit dem neuen Leiter der Europa-Abteilung des IWF, Mateusz Szczurek, tauschte sie sich über die wirtschaftliche Entwicklung Liechtensteins und Europas sowie über die Zusammenarbeit des Landes mit dem IWF aus. Dabei hob die Regierungschefin den Nutzen der fachlichen Unterstützung des IWF hervor, insbesondere bei der Weiterentwicklung der makroökonomischen Statistiken zu Liechtenstein und der Analyse systemischer Risiken im Finanzsektor. Die besonderen Herausforderungen sowie zugleich der Nutzen der IWF-Mitgliedschaft für kleine Staaten standen auch im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem maltesischen Finanzminister Clyde Caruana.
Stärkung wirtschaftlicher Partnerschaften
Ein weiterer Fokus der Gespräche lag auf dem liechtensteinischen Netz von Freihandels- und Doppelbesteuerungsabkommen. Während mit den Philippinen ein DBA unterzeichnet werden konnte, wurde das Thema auch in den Gesprächen mit Italien, Polen, Portugal und Thailand besprochen. Im Austausch mit den Finanzministern aus Island, Luxemburg, Malta und Polen wurden wirtschaftliche und finanzielle Themen im Rahmen des EWR und die Zusammenarbeit mit der EU thematisiert.
Die Regierungschefin nahm zudem am Jahrestreffen der von der Schweiz und Polen geleiteten Stimmrechtsgruppe teil, unter anderem gemeinsam mit dem schweizerischen Bundespräsidenten Guy Parmelin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, dem SNB-Präsidenten Martin Schlegel sowie dem polnischen Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Dománski.
Wirtschaftsbeziehungen mit Thailand weiter vertiefen
Mit dem thailändischen Premierminister Anutin Charnvirakul und dem stellvertretenden Premierminister und Finanzminister Ekniti Nitithanprapas sprach die Regierungschefin über die weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Im Zentrum stand das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Thailand, welches bald in Kraft treten soll. Es verbessert den Marktzugang und die Rechtssicherheit für Unternehmen und schafft damit neue Möglichkeiten für Handel und Investitionen. Der Landtag hat dem Abkommen im März 2026 zugestimmt.
Zudem wurde die mögliche Aufnahme von Verhandlungen über ein DBA zwischen Thailand und Liechtenstein thematisiert. Als Ergänzung zum Freihandelsabkommen würde das DBA zusätzliche steuerliche Rechtssicherheit für Unternehmen und Investoren schaffen.
Die IWF-Jahrestreffen in Bangkok boten Liechtenstein die Möglichkeit, seine Interessen als kleine und international stark vernetzte Volkswirtschaft in die Arbeit des IWF einzubringen und zugleich die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern weiter zu stärken. "Offene Märkte, verlässliche Regeln und starke multilaterale Institutionen sind für Liechtenstein von zentraler Bedeutung. An den IWF-Jahrestreffen können wir direkt mit Entscheidungsträgern aus der ganzen Welt sprechen.", so die Regierungschefin.
Weitere Bilder können unter www.regierung.li/medienportal heruntergeladen werden
Pressekontakt:
Ministerium für Präsidiales und Finanzen
Eve Beck, Generalsekretärin
eve.beck@regierung.li
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Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100942973
Regierungschefin Brigitte Haas nahm vom 15. bis 17. Oktober 2026 am Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok, Thailand, teil. Als Gouverneurin Liechtensteins vertrat sie das Land in den IWF-Gremien und nutzte die Jahrestreffen für Einzelgespräche mit zahlreichen internationalen Partnern aus Italien, Island, Luxemburg, Malta, Österreich, den Philippinen, Polen, Portugal, der Schweiz und Thailand.
Weltwirtschaftliche Herausforderungen im Fokus
Als Gouverneurin Liechtensteins nahm Regierungschefin Haas an den Beratungen des IWF-Gouverneursrats zur weltwirtschaftlichen Lage und zu den aktuellen Herausforderungen für die internationale Wirtschafts- und Finanzstabilität teil. Mit dem neuen Leiter der Europa-Abteilung des IWF, Mateusz Szczurek, tauschte sie sich über die wirtschaftliche Entwicklung Liechtensteins und Europas sowie über die Zusammenarbeit des Landes mit dem IWF aus. Dabei hob die Regierungschefin den Nutzen der fachlichen Unterstützung des IWF hervor, insbesondere bei der Weiterentwicklung der makroökonomischen Statistiken zu Liechtenstein und der Analyse systemischer Risiken im Finanzsektor. Die besonderen Herausforderungen sowie zugleich der Nutzen der IWF-Mitgliedschaft für kleine Staaten standen auch im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem maltesischen Finanzminister Clyde Caruana.
Stärkung wirtschaftlicher Partnerschaften
Ein weiterer Fokus der Gespräche lag auf dem liechtensteinischen Netz von Freihandels- und Doppelbesteuerungsabkommen. Während mit den Philippinen ein DBA unterzeichnet werden konnte, wurde das Thema auch in den Gesprächen mit Italien, Polen, Portugal und Thailand besprochen. Im Austausch mit den Finanzministern aus Island, Luxemburg, Malta und Polen wurden wirtschaftliche und finanzielle Themen im Rahmen des EWR und die Zusammenarbeit mit der EU thematisiert.
Die Regierungschefin nahm zudem am Jahrestreffen der von der Schweiz und Polen geleiteten Stimmrechtsgruppe teil, unter anderem gemeinsam mit dem schweizerischen Bundespräsidenten Guy Parmelin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, dem SNB-Präsidenten Martin Schlegel sowie dem polnischen Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Dománski.
Wirtschaftsbeziehungen mit Thailand weiter vertiefen
Mit dem thailändischen Premierminister Anutin Charnvirakul und dem stellvertretenden Premierminister und Finanzminister Ekniti Nitithanprapas sprach die Regierungschefin über die weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Im Zentrum stand das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Thailand, welches bald in Kraft treten soll. Es verbessert den Marktzugang und die Rechtssicherheit für Unternehmen und schafft damit neue Möglichkeiten für Handel und Investitionen. Der Landtag hat dem Abkommen im März 2026 zugestimmt.
Zudem wurde die mögliche Aufnahme von Verhandlungen über ein DBA zwischen Thailand und Liechtenstein thematisiert. Als Ergänzung zum Freihandelsabkommen würde das DBA zusätzliche steuerliche Rechtssicherheit für Unternehmen und Investoren schaffen.
Die IWF-Jahrestreffen in Bangkok boten Liechtenstein die Möglichkeit, seine Interessen als kleine und international stark vernetzte Volkswirtschaft in die Arbeit des IWF einzubringen und zugleich die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern weiter zu stärken. "Offene Märkte, verlässliche Regeln und starke multilaterale Institutionen sind für Liechtenstein von zentraler Bedeutung. An den IWF-Jahrestreffen können wir direkt mit Entscheidungsträgern aus der ganzen Welt sprechen.", so die Regierungschefin.
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