Linz (www.anleihencheck.de) - Trotz überraschend starker US-Konjunktur- und Inflationsdaten konnte der US-Dollar daraus keinen nachhaltigen Nutzen ziehen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Zwar hätten die höher als erwarteten Verbraucherpreise, Produzentenpreise und Einzelhandelsumsätze zunächst Spekulationen auf eine raschere Zinserhöhung der FED ausgelöst, diese seien jedoch durch zurückhaltende Äußerungen mehrerer Notenbankvertreter wieder relativiert worden. Für die weitere Entwicklung des US-Dollars sei nach Ansicht der Marktteilnehmer ohnehin weniger entscheidend, wann der nächste Zinsschritt erfolge, sondern ob insgesamt mit einer stärkeren geldpolitischen Straffung gerechnet werde. Da sich die Erwartungen für das Zinsniveau zum Jahresende kaum verändert hätten und auch für die EZB weiterhin eine Zinserhöhung eingepreist sei, sei das Zinsdifferenzial zwischen den USA und dem Euroraum weitgehend stabil geblieben. Der jüngste Rückgang des EUR/USD-Wechselkurses sei daher vor allem auf die Schwäche des Euro zurückzuführen und weniger auf eine gestiegene Attraktivität des US-Dollars. Der EUR/USD-Kurs notiere um 1,1220. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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