DJ Aktien Schweiz schlagen sich besser als der gesamteuropäische Markt
DOW JONES--Der schweizerischen Aktienmarkt hat sich am Montag besser als die übrigen Börsen in Europa gehalten. Belastet wurde die Stimmung von den Unruhen in Frankreich. Der Franken stieg zwischenzeitlich auf ein Dreimonatshoch zum Euro, da Sorgen über die Proteste in Frankreich und fiskalische Risiken die Gemeinschaftswährung belasteten und die Nachfrage nach sicheren Häfen ankurbelte. Allerdings erholte sich die Gemeinschaftswährung im Tagesverlauf wieder. Der SMI verlor 0,2 Prozent auf 14.369 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursgewinner und acht -verlierer gegenüber, unverändert schloss eine Aktie. Umgesetzt wurden 22,59 (zuvor: 25,79) Millionen Aktien.
Von der gesamteuropäisch schlechten Stimmung profitierten die defensiven Schwergewichte nur bedingt, Roche legten wie Nestle um 0,2 Prozent zu, Novartis gaben 0,4 Prozent ab. Der Pharmakonzern Roche hatte eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung mit der chinesischen Hansoh Pharmaceutical Group geschlossen, deren Gesamtwert 15 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte. Alcon half eine Zulassung in den USA nichts, die Aktie schloss 0,3 Prozent tiefer. UBS litten unter den Verwerfungen am europäischen Anleihemarkt, der Kurs sank um 1,4 Prozent. ABB verloren einen Tag vor dem Zahlenausweis des Industriegüterkonzerns 1,3 Prozent.
Lindt & Sprüngli notierten 0,1 Prozent tiefer, obwohl der Schokoladenhersteller einen überraschenden Führungswechsel verkündet hatte. Seit dem Absatzeinbruch im Ostergeschäft wegen nicht mehr marktfähiger Preise hatten Investoren eine Erneuerung und Verjüngung der Führungsmannschaft gefordert. Allerdings werde der sofortige Abgang von Konzernchef Adalbert Lechner nun eher als Panikzeichen gewertet, hieß es. Nach einer positiven Studie durch die Citi kletterten Avolta um 2,6 Prozent.
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