Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 19.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Neuentdeckung sorgt für Aufsehen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
298 Leser
Artikel bewerten:
(1)

XETRA-SCHLUSS/Schwacher Börsentag wegen Frankreich-Unruhen

DJ XETRA-SCHLUSS/Schwacher Börsentag wegen Frankreich-Unruhen

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat Montag nach einer kontinuierlichen Abwärtsbewegung schwach geschlossen. Händler unterstrichen jedoch, dass keine abrupten Verkaufswellen beobachtet wurden. "Wir sehen den ganzen Tag über eher regelmäßige kleine Verkäufe, die versuchen, keinen Kursdruck auszulösen", sagte ein Händler: "Das ist ein typisches Verhalten von großen Anlegern, die ihre Portfoliogewichtung herunterfahren". Der DAX verlor 1,2 Prozent auf 25.320 Punkte.

Belastet wurde die Stimmung von den Unruhen in Frankreich. Vor allem nicht-europäische Investoren reduzierten ihre Engagements bei europäischen Aktien. Bei Anleihen schichteten Anleger in deutsche Bundesanleihen um, die Zinsdifferenz gegenüber französischen Staatsanleihen weitete sich aus. Frankreich musste zuletzt 145 Basispunkte mehr für seine 10-jährigen Schulden zahlen als Deutschland, am Freitagmittag waren es nur 134 Bp gewesen.

Bei den Einzelwerten ragten Steyr Motors mit 21,4 Prozent Plus hervor. Das US-Rüstungsunternehmen Red Cat Holdings greift nach dem österreichischen Dieselmotorenhersteller und bietet 39,00 Euro pro Aktie. Händler bezeichneten das Angebot als viel zu gering.

Trotz angehobenem Ausblick gaben DHL im DAX um 0,9 Prozent nach. Der verbesserte Ausblick sei erwartet und mit dem starken Kursanstieg der Vorwoche ausreichend eingepreist worden, hieß es im Handel. Merck KGaA verstärkt sich mit einem Zukauf in Großbritannien im Bereich seltener Erkrankungen. Der Konzern übernimmt die an der Nasdaq notierte Silence Therapeutics - der Kurs schloss knapp im Plus. BASF (-1,1%) erwägt im Zuge der Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit eine Zusammenführung der europäischen Polyamid-6-Geschäfte mit den entsprechenden Aktivitäten der chinesischen Highsun Holding Group. Einbezogen in das Gemeinschaftsunternehmen könnten auch die jeweiligen weltweiten Aktivitäten im Bereich Extrusion außerhalb Nordamerikas werden.

Die Deutsche Telekom (-1,2%) und drei andere europäische Telekommunikationskonzerne wollen gemeinsam für ein Spektrum für mobile Satellitendienste (MSS) in Europa bieten.

Fuchs stiegen nach einem optimistischen Ausblick und überraschend starken Drittquartalszahlen um 0,4 Prozent. Die Aktie des Schmierstoffherstellers kam nach einem Freudensprung rasch zurück und schloss deutlich unter Tageshoch. Gegen den Markt stemmten sich Aumovio mit einem Plus von 2 Prozent nach einer positiven Citi-Studie.

Rüstungswerte standen unter Druck. Sie korrigierten damit zum Teil nur ihre hohen Kursgewinne vom Freitag nach einer positiven Studie. Für zusätzliche Ernüchterung sorgten aber nun Gedankenspiele eines Gipfeltreffens der Präsidenten Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping zur Zukunft der Ukraine - ohne Teilnahme der Ukraine oder Europas. Eine Einigung dürfte zu einem Ende der europäischen Wehrhilfe für das Land führen. Hensoldt, Rheinmetall und Airbus gaben 0,3 bzw. 2,8 und 2,3 Prozent ab.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.320  -1,2    3,3 
DAX-Future   25.438  -0,7    4,3 
XDAX      25.319  -0,6    3,0 
MDAX      30.513  -0,5    -0,4 
TecDAX      4.011  -0,1    10,7 
SDAX      18.210  +0,1    6,1 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future   121,16 -46,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 19, 2026 11:56 ET (15:56 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.