Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland
Thema heute: Gut abgesichert in den Familienstart - Versicherungs-Check für werdende und junge Eltern wichtig
Mit der Geburt eines Kindes verändert sich vieles: Alltag, Verantwortung und häufig auch die finanzielle Planung. Für werdende und junge Eltern ist dann ein guter Zeitpunkt gekommen, den bestehenden Versicherungsschutz zu überprüfen. Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Verträge als die Frage, ob die wichtigsten Risiken für die neue Lebenssituation passend abgesichert sind.
Im Mittelpunkt stehen vor allem drei Bereiche: die Absicherung der Arbeitskraft, die finanzielle Versorgung der Hinterbliebenen und der Schutz vor Haftpflichtschäden. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, frühzeitig über den langfristigen Vermögensaufbau für das Kind nachzudenken.
Arbeitskraft absichern
Fällt ein Elternteil wegen Krankheit oder Unfall dauerhaft im Beruf aus, kann das Einkommen ganz oder teilweise wegfallen. Gerade Familien mit kleinen Kindern, laufenden Miet- oder Kreditkosten und nur begrenzten Rücklagen können dadurch schnell finanziell unter Druck geraten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, diese Lücke zu schließen: Sie zahlt in der Regel eine vereinbarte monatliche Rente, wenn der versicherte Beruf aus gesundheitlichen Gründen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausgeübt werden kann.
Hinterbliebene finanziell schützen
Auch wenn es ein unangenehmes Thema ist: Eltern sollten klären, wie die Familie finanziell dasteht, wenn ein Elternteil stirbt. Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall der versicherten Person eine vorab vereinbarte Summe an die begünstigte Person aus. Die Höhe der Absicherung sollte zur persönlichen Situation passen .
Haftpflichtschutz für die Familie prüfen
Wer anderen einen Schaden zufügt, muss grundsätzlich dafür aufkommen. Das kann bei Personen- oder Sachschäden teuer werden. Eine private Haftpflichtversicherung zählt deshalb zu den wichtigsten Versicherungen für Familien. Eltern sollten prüfen, ob alle Haushaltsmitglieder mitversichert sind und ob der Schutz auch für typische Familiensituationen passt. Bei kleinen Kindern kann außerdem die Frage relevant sein, ob Schäden durch deliktsunfähige Kinder eingeschlossen sind.
Für später vorsorgen
Ob Führerschein, Ausbildung, Studium oder die erste eigene Wohnung: Viele größere Ausgaben liegen zwar noch in der Zukunft, lassen sich aber frühzeitig planen. Spar- oder Vorsorgelösungen für Kinder können helfen, über die Jahre ein finanzielles Polster aufzubauen.
Bestehenden Schutz regelmäßig überprüfen
Nicht jeder Vertrag muss neu abgeschlossen werden. Oft reicht zunächst ein genauer Blick auf bestehende Policen: Wer ist mitversichert? Welche Summen sind vereinbart? Gibt es Ausschlüsse oder veraltete Angaben? Besonders nach Geburt, Umzug, Heirat, Immobilienkauf oder veränderten Einkommensverhältnissen lohnt sich eine Aktualisierung.
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