DJ DHL-Tochter Deutsche Post erhöht Briefporto ab 1. Januar - Standardbrief dann 1,15 Euro
DOW JONES--Die DHL-Tochter Deutsche Post erhöht zum 1. Januar das Briefporto für Privatkunden und bestimmte Geschäftskundenbriefe. Wie der DAX-Konzern mitteilte, soll ab 1. Januar 2027 der Standardbrief in Deutschland 1,15 Euro anstatt wie bisher 95 Cent kosten. Die Entscheidung sei "vorbehaltlich der abschließenden Genehmigung durch die Bundesnetzagentur", die dem Konzern im Schnitt einen Preiserhöhungsspielraum von 20,35 Prozent für Briefe eingeräumt hat.
Auch die Preise für Postkarten, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe sowie Teilleistungen für Geschäftskunden sollen angehoben werden. Der internationale Standardbrief soll künftig 1,45 Euro kosten. Die neuen Briefpreise sollen bis Ende 2028 gelten, also insgesamt für zwei Jahre. Zu einem späteren Zeitpunkt will das Unternehmen über die künftigen Paketpreise für Privatkunden informieren.
Hintergrund der Anhebungen sind anhaltend sinkende Briefmengen bei gleichzeitig steigenden Personal-, Energie- und Infrastrukturkosten sowie jährliche Netz-Investitionen von rund 1 Milliarde Euro, sagte Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland im DHL-Konzern.
Neben den gesetzlich regulierten Briefpreisen hebt der Konzern zum 1. Januar 2027 auch die Preise für Geschäftskundenpakete an. Über die konkreten Änderungen will der Konzern die Geschäftskunden in den kommenden Wochen individuell informieren.
Die Preisänderungen betreffen alle nur den Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland und seinen nationalen und internationalen Brief- und Paketversand. Nicht betroffen sei der DHL-Express-Versand, betonte der Konzern.
Bei DHL-Päckchen sind ab Januar 2027 Sendungsverfolgung und eine Haftung bis 20 Euro automatisch enthalten. Auch im internationalen Versand vereinfacht die Deutsche Post die Produkte.
Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_
DJG/uxd/rio
(END) Dow Jones Newswires
October 20, 2026 07:37 ET (11:37 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




