Anzeige
❌
Mehr »
Dienstag, 20.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Lithium vor 2022. Kernkraft vor dem Comeback. Tiefseebergbau jetzt!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
306 Leser
Artikel bewerten:
(1)

XETRA-SCHLUSS/Späte Erholung dank Öl - Konjunktursorgen gedämpft

DJ XETRA-SCHLUSS/Späte Erholung dank Öl - Konjunktursorgen gedämpft

DOW JONES--Gut erholt von deutlich tieferen Kursen hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag aus dem Handel verabschiedet. Dank einer Bodenbildung und am späten Nachmittag gesunkenen Ölpreisen gab der DAX nur 0,1 Prozent auf 25.30 Zähler ab. Übergeordnet richteten sich die Blick bereits auf kommende Woche und die Zinsentscheidungen von EZB und US-Notenbank.

Daneben gab nicht viel Gutes zu berichten, die Entwicklung in Frankreich und Sorgen um die Konjunktur belasteten. In Deutschland erschreckte vor allem die Explosion der Erzeugerpreise, entsprechend sandte auch der ZEW-Konjunkturindex schwache Signale. Der Inflationsdruck in Deutschland hatte sich im September massiv verschärft: Die Erzeugerpreise sprangen allein zum Vormonat um 1,9 Prozent - gegenüber dem Vorjahr wurde der Einkauf um 6,7 Prozent teurer.

Den Druck auf die Konjunktur zeigte daher auch der ZEW-Index, er fiel um 6,6 auf 28,1 Punkte zurück. Vor allem die Aussichten für den privaten Konsum verschlechtern sich weiter. Im Fokus steht nun die Berichtsaison. Nach Börsenschluss berichteten unter anderem von Michelin, Carrefour, Essilor und Deutsche Börse. Am Mittwoch folgt dann SAP.

Weiter nicht rund lief es für KI-verwandten Aktien: "Die Sorgen um die hohen Bewertungen und die Finanzierung des KI-Booms nehmen weiter zu", so CMC. Besonders deutlich zeigten dies die schweizerische ABB, die gut an der Ausrüstung von Datenzentren verdient. Hier reagierte der Markt dennoch mit kräftigen Verkäufen wegen der Gewinnentwicklung, worauf auch Siemens deutliche 2,2 Prozent verloren. Infineon hielten sich mit minus 0,9 Prozent besser.

Die Konjunktursorgen belasteten europaweit Metallwerte. Der Rohstoffsektor stellte zeitweise die schwächste Branche. In Deutschland litt Kupferkonzern Aurubis mit 4,7 Prozent Minus darunter. Ähnlich zurückhaltend war die Reaktion bei Triebwerksbauer MTU (+0,2%). Die Aktie notierte lange mit Verlusten von über 2 Prozent, obwohl ihre US-Vergleichsunternehmen RTX (Pratt & Whitney) und GE Aerospace ihre Jahresprognosen erhöht hatten.

Gewinner waren Versorgerwerte wie Eon - der Kurs gewann 2,9 Prozent. Die Gesellschaft plant laut Manager Magazin ein umfassendes Sparprogramm. Für Merck KGaA ging es dank kräftiger Gewinne im europäischen Gesundheitssektor um 1,4 Prozent höher. Deutsche Börse kletterten vor ihrer Zahlenvorlage um 0,4 Prozent. Anleger hielten eine Erhöhung der Prognose für möglich.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.304  -0,1    3,3 
DAX-Future   25.463  +0,6    2,9 
XDAX      25.342  +0,5    3,1 
MDAX      30.392  -0,4    -0,7 
TecDAX      4.012  +0,0    10,8 
SDAX      18.183  -0,1    5,9 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future   121,70 +56,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2026 11:55 ET (15:55 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.