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Mittwoch, 21.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gewinnsprung und Milliardenmarkt im Rücken - 40 Mio. USD Auftragsbestand durch Methan-Altlasten
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA I

Adidas blickt nach einem starken dritten Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr. In den abgelaufenen drei Monaten steigerte der Konzern den Umsatz um 9 Prozent auf einen Rekordwert von 7,252 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis liegt das Plus bei 7 Prozent. Die Bruttomarge stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 54,3 Prozent. Das Betriebsergebnis kletterte sogar um 37 Prozent auf 1,008 Milliarden Euro, ebenfalls ein Rekord. In den drei Monaten hat Adidas den weiteren Angaben zufolge einen Großteil ihrer US-Zollforderungen erhalten. Angesichts der "besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse im dritten Quartal" geht das Unternehmen nun davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatzanstieg zwischen 9 Prozent und 10 Prozent für das Gesamtjahr 2026 zu einer höheren Profitabilität führen werde. Demzufolge soll das Betriebsergebnisses (ohne Berücksichtigung von Zöllen) im Gesamtjahr nun rund 2,5 Milliarden erreichen - bisher wurden rund 2,3 Milliarden Euro erwartet.

TAGESTHEMA II

Die Deutsche Börse hat auch für das dritte Quartal starke Geschäftszahlen vorgelegt. Das Wachstum wurde durch anhaltende strukturelle Trends getragen, aber auch durch das zyklische Marktumfeld unterstützt. Der Börsenbetreiber erhöhte das Ziele für die Treasury-Einnahmen für das laufende Jahr. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Gruppe zwar weiter einen Anstieg der Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis auf rund 5,7 Milliarden Euro, dies könnte aber leicht übertroffen werden. Das EBITDA ohne Treasury-Ergebnis wird weiter bei rund 3,1 Milliarden Euro gesehen. Beim Treasury-Ergebnis werden allerdings nun mehr als 800 Millionen Euro erwartet, zuvor waren mehr als 700 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Für das dritte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

.                BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL           3Q26 ggVj  3Q26 ggVj  3Q25 
Nettoerlöse          1.633 +13% 1.598 +11% 1.440 
Operative Kosten         646  +7%  644  +7%  604 
EBITDA              978 +16%  954 +13%  842 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  559 +18%  551 +16%  473 
Ergebnis je Aktie        3,10 +20%  3,05 +18%  2,59 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN

SAP (22:05)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie, operative Marge und CCB-Wachstum in Prozent):

3. QUARTAL           3Q26   ggVj   Zahl   3Q25 
Operative Marge        29,1    --    19   28,3 
Umsatzerlöse         10.119  +11,5%    18   9.076 
Cloud- und Softwareerlöse   9.082  +13,3%    17   8.016 
Softwarelizenzen        121  -24,7%    16    161 
Softwaresupport        2.385   -7,0%    17   2.565 
Clouderlöse          6.594   +25%    17   5.290 
Operatives Ergebnis      2.942  +14,6%    19   2.566 
Ergebnis nach Steuern     2.069  +11,7%     8   1.852 
Ergebnis je Aktie       1,80  +12,9%     6   1,59 
Current Cloud Backlog (CCB) 23.455  +24,5%    10  18.839 
Wachstum CCB (währungsber.)  24,56    --     9   27,00 
Free Cashflow         1.702  +34,4%     8   1.266 
 

FLATEXDEGIRO (18:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro):

PROG  PROG PROG 
3. QUARTAL     3Q26  ggVj Zahl 3Q25 
Umsatz        155  +17%  12  132 
Provisionserträge   94  +10%  12  86 
Zinserträge      54  +29%  12  42 
Betriebsergebnis   72  +26%  12  58 
Konzernergebnis    52  +32%  12  39 
 

Weitere Termine:

07:00 NL/Akzo Nobel NV, Ergebnis 3Q

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Trading Update 3Q

09:00 ES/Iberdrola SA, Ergebnis 9 Monate

12:30 US/AT&T Inc, Ergebnis 3Q

13:00 US/Philip Morris International Inc, Ergebnis 3Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 3Q

14:00 DE/Deutsche Börse AG, Analystenkonferenz zum Ergebnis 3Q

15:30 DE/MLP SE, Roundtable mit CFO Loose zur Strategieausrichtung

16:00 US/United Airlines Holdings Inc, Ergebnis 3Q

22:00 US/Meta Platforms Inc, Ergebnis 3Q

22:01 US/Texas Instruments Inc, Ergebnis 3Q

22:05 US/International Business Machines Corp (IBM), Ergebnis 3Q

22:05 US/Tesla Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Erzeugerpreise September 
     Output-Basis 
     PROGNOSE: +0,7% gg Vm/k.A. 
     zuvor:  +0,7% gg Vm/+3,7% gg Vj 
 
  08:00 Verbraucherpreise September 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,4% gg Vj 
     zuvor:  +0,5% gg Vm/+3,1% gg Vj 
     Kernrate 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
- US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
     Energy Information Administration (EIA) 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.543,00  +0,4 
E-Mini-Future S&P-500   7.779,25  +0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.887,75  +0,7 
Topix (Tokio)       4.049,04  +1,0 
Hang-Seng (Hongk.)    23.755,33  -0,5 
Shanghai-Comp.       3.719,69  -0,4 
 
Dienstag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.304,42  -0,1 
DAX-Future    25.487,00  +0,3 
MDAX       30.391,65  -0,4 
TecDAX       4.012,39  +0,0 
SDAX       18.183,22  -0,2 
Euro-Stoxx-50   6.121,66  -0,4 
Stoxx-50      5.347,95  -0,2 
XDAX       25.426,72 +0,5 
Dow-Jones     52.495,88 +1,0 
S&P-500      7.712,57 +0,3 
Nasdaq Composite 26.424,82 -0,0 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit steigenden Kursen an Europas Börsen rechnen Händler zur Wochenmitte. Seit dem Ausverkauf der KI-Werte und den US-Inflationsängsten vor dem Wochenende hat sich die Lage wieder langsam beruhigt. Vor allem die nicht weiter steigenden US-Renditen haben für etwas Entspannung gesorgt. Die 10-jährigen US-Staatsanleihen rentieren am Morgen um 5,12 Prozent nach Hochs über 5,30 Prozent in der Vorwoche. Die DAX-Futures notieren entsprechend rund 100 Punkte höher. Sorgen macht nur der Ölpreis, die Sorte Brent ist wieder knapp über die Marke von 110 Dollar geklettert. Die Risikostimmung verbesserte sich, obwohl die Bedenken wegen der Nachhaltigkeit im KI-Bereich fortbestehen, so Michael Wan, Analyst bei MUFG. Investoren konzentrieren sich zunehmend auf die Bilanzrobustheit und den Kreditzyklus von KI-bezogenen Unternehmen. "Der Markt fragt sich zunehmend nicht nur, ob die KI-Nachfrage real ist, sondern auch, wer sie finanziert, zu welchen Bedingungen und mit welcher Sicherheitsmarge", sagt Patrick Munnelly, Marktstrategiepartner der Tickmill Group. In Europa weiter im Fokus stehen vor allem französische Anleihen. Für die französische Regierung werde es sehr schwer, ein Gleichgewicht zwischen dem Druck der Märkte und der Straße zu finden, heißt es von der Commerzbank. Die einen fordern mehr Sparmaßnahmen, die anderen mehr Ausgaben.

Rückblick: Deutlich erholt von den Tagestiefs schlossen die Börsen. Gefallene Ölpreise sorgten im späten Handel für Auftrieb. Ansonsten gab es nicht viel Positives, die Entwicklung in Frankreich und Sorgen um die Konjunktur belasteten. In Deutschland erschreckte vor allem die Explosion der Erzeugerpreise, entsprechend sandte auch der ZEW-Konjunkturindex schwache Signale aus. Der Dreh der Ölpreise ins Minus beflügelte Aktien der Fluglinien, Ryanair und Lufthansa legten bis zu 2,6 Prozent zu. Weiter nicht rund lief es für KI-verwandten Aktien. Bei ABB, die gut an der Ausrüstung von Datenzentren verdiente und Rekordaufträge einfuhr, wurden die Gewinnerwartungen verfehlt - die Aktien verloren 5 Prozent. Schneider Electric folgten um 3,3 Prozent und Siemens um 2,2 Prozent nach unten. ASML rutschten um 2,7 Prozent ab. Solvay kassierte ihre Jahresprognose, der Kurs verlor 5 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Die Konjunktursorgen belasteten europaweit Metallwerte. Der Rohstoffsektor stellte zeitweise die schwächste Branche. In Deutschland litten Aurubis mit 4,7 Prozent Minus darunter. Gewinner waren Versorgerwerte wie Eon - der Kurs gewann 2,9 Prozent. Die Gesellschaft plant laut einem Bericht ein umfassendes Sparprogramm. Für Merck KGaA ging es dank kräftiger Gewinne im europäischen Gesundheitssektor um 1,4 Prozent höher. Deutsche Börse kletterten vor ihrer Zahlenvorlage um 0,4 Prozent. Anleger hielten eine Erhöhung der Prognose für möglich.

XETRA-NACHBÖRSE

Für die Adidas-Aktie ging es im nachbörslichen Handel am Dienstag um knapp 3 Prozent nach oben. Der Sportartikel-Hersteller hat nach einem starken Quartal das Gewinnziel angehoben (siehe Tagesthema). Die Qiagen-Aktie machte einen Satz um rund 5 Prozent nach oben. Der Finanzinvestor EQT will einem Agenturbericht zufolge den Diagnostikspezialisten Qiagen übernehmen. Auch für die Aktien von Grand City Properties und LEG Immobilien ging es nachbörslich nach oben. Grand City Properties hat sich mit gut 20 Prozent an der LEG Immobilien SE beteiligt. Dagegen zeigten sich die Titel der Deutschen Börse nach den Zahlen für das dritte Quartal und der erhöhten Ziele für die Treasury-Einnahmen für das laufende Jahr wenig verändert.

USA - AKTIEN

Freundlich - Der Technologiesektor legte nach den jüngsten Gewinnen eine Verschnaufpause ein. Anleger zeigten sich weiterhin skeptisch in Bezug auf die Fähigkeit von Technologieunternehmen, ihre massiven KI-Investitionen profitabel zu nutzen. Teilnehmer sprachen auch von Umschichtungen in Standardwerte. Im Technologie-Sektor verloren AMD 0,6 Prozent, Intel büßten 0,4 Prozent ein und Micron Technology gaben um 1,0 Prozent nach. Für die Aktien von Nvidia ging es um 0,3 Prozent nach unten. Der Dow-Jones-Index wurde gestüzt von 3M (+5,8%). Der Mischkonzern übertraf die Gewinnerwartungen und hob erneut den Jahresausblick an. Der kräftige Ölpreisrückgang trieb vor allem Aktien aus dem Luftverkehr: Delta Air Lines stiegen um 2,7 Prozent, United Airlines um 2,3 Prozent. GM stürzten um 6,8 Prozent ab. Der Automobilkonzern hatte die Gewinnprognose am oberen Rand gekappt. Am Markt wertete man dies als Signal für ein mögliches Ende des jüngsten Wachstumszyklus. Northrop Grumman erhöhte ihre Prognose nach höherem Gewinn und Umsatz, der Kurs legte um 4,6 Prozent zu. Salesforce (unv.) übernimmt Braze, der Kurs haussierte um 51,7 Prozent.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries    Rendite  +/- 
2 Jahre        4,79 +0,03 
10 Jahre        5,12 -0,02 
 

Die Renditen fielen - zumindest am langen Ende des Marktes. US-Staatsanleihen könnten ihren Diversifikationswert zurückerhalten, wenn sich eine von der KI angeführte Marktkorrektur verschärfe, urteilten die Analysten von Julius Bär.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:19 
EUR/USD     1,1222  -0,1  -0,0014     1,1236   1,1237 
EUR/JPY     177,48  -0,1  -0,2300    177,7100  177,6700 
EUR/CHF     0,9264  -0,0  -0,0002     0,9266   0,9272 
EUR/GBP     0,839  -0,1  -0,0005     0,8395   0,8398 
USD/JPY     158,14  -0,0  -0,0200    158,1600  158,1200 
GBP/USD     1,3373  -0,0  -0,0005     1,3378   1,3376 
USD/CNY     6,6785  +0,0  0,0006     6,6779   6,6779 
USD/CNH     6,6775  +0,0  0,0030     6,6745   6,6755 
AUS/USD     0,7014  +0,2  0,0012     0,7002   0,7002 
Bitcoin/USD 82.786,07  +0,0   15,07    82.771,00 82.506,54 
 

Der Dollar-Index folgte den Renditen nach unten und zeigte sich mit Abgaben.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.123,44  -0,0   -0,90    4.124,34 
Silber      57,47  -0,9   -0,51      57,98 
Platin    1.638,80  -0,6   -9,95    1.648,75 
 

Der Goldpreis gab um 0,4 Prozent auf 4.122 Dollar je Feinunze nach, da die noch immer sehr hohen Energiepreise die Inflationssorgen verstärkten. Eine höhere Inflation könnte letztlich zu höheren Leitzinsen führen, so die Spekulation.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    98,96  +1,2   1,14      97,82 
Brent/ICE    110,17  +1,3   1,38     108,79 
 

Der Preis für Brent gab um 0,7 Prozent auf 108,79 Dollar das Fass nach. Zuvor hatte sich der Preis nahe am Fünfmonatshoch bewegt, nur um dann plötzlich deutlich nachzugeben. Zuletzt erholte sich Brent wieder von den Tagestiefs. Laut Berichten bemühen sich Katar und Pakistan, die Gespräche zwischen den USA und dem Iran wiederzubeleben. Belastbare Fakten auf Fortschritte gab es aber bislang nicht. WTI stieg zunächst sogar noch deutlicher. Hintergrund waren Eindeckungen von Spekulanten. Denn am Berichtstag verfiel der November-Kontrakt an der CME. Der nun zum Frontmonat gewordene Dezember-Kontrakt gab 0,7 Prozent nach und zeigte sich damit unauffällig.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Japans Exporte sind im September den 13. Monat in Folge gestiegen, da der KI-Boom die Auslandsnachfrage weiterhin stützte. Die Exporte kletterten im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent, getragen von einer starken Nachfrage nach elektronischen Bauteilen und Maschinen zur Chipherstellung, wie aus Regierungsdaten am Mittwoch hervorging. Dies stand im Vergleich zu einem Anstieg von 19,3 Prozent im August und dem in einer Ökonomenbefragung des Datenanbieters LSEG erwarteten Zuwachs von 20,1 Prozent.

BMW

Der Autokonzern schließt sein Abfindungsprogramm weniger als zwei Wochen nach dem Start wieder. Seit dem 8. Oktober haben mehrere Tausend Mitarbeitende ihre Bereitschaft erklärt, das Unternehmen zu verlassen, berichtet das Handelsblatt. Damit hat der Konzern sein Ziel erreicht, weitere Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

QIAGEN

Der Finanzinvestor EQT will einem Agenturbericht zufolge den Diagnostikspezialisten Qiagen übernehmen. Wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, ist EQT in fortgeschrittenen Verhandlungen zum Kauf des Unternehmens für mehr als 9 Milliarden Euro. EQT habe mehr als 50 Dollar je Aktie geboten. Der Aufsichtsrat von Qiagen werde diese Woche zusammenkommen und darüber beraten. Auch der Investor KKR habe eine Offerte für Qiagen abgegeben, so Bloomberg. Ein Qiagen-Sprecher wollte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht äußern. Bei EQT und KKR war kurzfristig niemand zu erreichen.

GRAND CITY / LEG IMMOBILIEN

Grand City Properties hat sich mit gut 20 Prozent an der LEG Immobilien SE beteiligt. Wie das Unternehmen mitteilte, kann der Anteil auf bis zu 29,9 Prozent der Aktien erhöht werden. Grand City könne die Beteiligung kurzfristig auch deutlich reduzieren oder die Investition jederzeit ganz oder teilweise verkaufen, je nach den Marktbedingungen. Das Unternehmen nutze die "starke Bilanz" zur Finanzierung der "wertsteigernden Investition", von der ein starkes FFO-Wachstum erwartet werde.

CARREFOUR

hat ihre wichtigsten Rentabilitätsziele für das laufende Jahr drastisch gesenkt. Der Einzelhandelskonzern rechnet damit, dass die heftigen Proteste in Frankreich die Konsumentwicklung im Vorfeld des wichtigen Weihnachtsgeschäfts beeinträchtigen werden. Der Lebensmittelhändler teilte mit, dass die operative Gewinnmarge in diesem Jahr um bis zu 15 Basispunkte steigen könnte. Zuvor war noch ein Zuwachs von mehr als 25 Basispunkten prognostiziert worden. Zudem wird nun mit einem stabilen bis leicht steigenden bereinigten Gewinn je Aktie gerechnet, während zuvor ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt worden war.

ESSILORLUXOTTICA

hat im dritten Quartal ein Umsatzwachstum verzeichnet. Getragen wurde die Entwicklung von einer starken Nachfrage nach den Smartglasses, die das Unternehmen in Partnerschaft mit Meta Platforms herstellt. Der Konzern erzielte in den drei Monaten bis September einen Umsatz von 7,49 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Anstieg von 7,2 Prozent bereinigt um Wechselkurseffekte. Das Wachstum fiel damit schwächer aus als das im zweiten Quartal verzeichnete Plus von 8,7 Prozent. Der Umsatz lag jedoch über dem Konsens von 7,37 Milliarden Euro. EssilorLuxottica bestätigte ihre Fünfjahresprognose.

BOEING

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Boeing die Freigabe erteilt, mit der Auslieferung der 737 MAX 10 zu beginnen.

NETFLIX

verzeichnete das langsamste Umsatzwachstum seit Jahren und erklärte, man arbeite daran, die Sehdauer zu erhöhen, während gleichzeitig Stellen abgebaut und das Führungsteam umstrukturiert werden. Der Streaming-Konzern meldete einen Umsatz von 12,9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Dies ist das geringste prozentuale Umsatzwachstum des Unternehmens in einem Quartal seit drei Jahren.

SPACEX / TESLA

SpaceX und Tesla haben Sonderausschüsse gebildet, um eine potenzielle Fusion zu erörtern, wie Elon Musk am Dienstag mitteilte. Musk, der als Chief Executive beider Unternehmen fungiert, sagte, er gehöre keinem der Board-Ausschüsse an, die einen Zusammenschluss prüfen, und die Aktionäre würden über die Angelegenheit abstimmen.

UNITED AIRLINES

hat für das dritte Quartal einen Rückgang des bereinigten Gewinns sowie eine Prognose unter den Erwartungen der Analysten gemeldet. Höhere Treibstoffkosten belasteten die Margen, obwohl Preiserhöhungen den Umsatz ankurbelten.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 21, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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