Lippstadt (ots) -
Dieter Homburg sieht die geplanten Änderungen kritisch: Vor allem gesetzlich Versicherte könnten bei der Facharztversorgung künftig noch stärker benachteiligt werden.
"Schon heute warten gesetzlich Versicherte laut unserer Studie durchschnittlich 49,1 Tage auf einen online buchbaren Facharzttermin, Privatpatienten dagegen nur 29,7 Tage. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Vergütung: Ärzte können die Behandlung von Privatpatienten häufig deutlich höher abrechnen, wodurch wirtschaftliche Anreize bei der Terminvergabe entstehen", erklärt Dieter Homburg.
"Besonders kritisch sehe ich, dass finanzielle Anreize für zusätzliche Facharztsprechstunden künftig wegfallen könnten. Diese haben Ärzten bislang ermöglicht, zusätzliche Patienten aufzunehmen. Werden solche Anreize gestrichen und gleichzeitig die Budgets weiter begrenzt, dürfte sich die Versorgungssituation für Kassenpatienten weiter verschlechtern."
Sein Fazit: "Die Reform darf nicht nur Kosten begrenzen, sondern muss vor allem zusätzliche Behandlungskapazitäten schaffen. Andernfalls droht die ohnehin bestehende Zweiklassenmedizin weiter verschärft zu werden."
Über Dieter Homburg:
Dieter Homburg ist Krankenversicherungsexperte und Bestsellerautor. Seit über 25 Jahren berät er zu privater Krankenversicherung und Altersvorsorge. Weitere Informationen: https://www.pkv-fachzentrum.de/ (https://www.pkv-fachzentrum.de/)
Pressekontakt:
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Original-Content von: Fachzentrum Finanzen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/164993/6375126
Dieter Homburg sieht die geplanten Änderungen kritisch: Vor allem gesetzlich Versicherte könnten bei der Facharztversorgung künftig noch stärker benachteiligt werden.
"Schon heute warten gesetzlich Versicherte laut unserer Studie durchschnittlich 49,1 Tage auf einen online buchbaren Facharzttermin, Privatpatienten dagegen nur 29,7 Tage. Ein Grund dafür ist die unterschiedliche Vergütung: Ärzte können die Behandlung von Privatpatienten häufig deutlich höher abrechnen, wodurch wirtschaftliche Anreize bei der Terminvergabe entstehen", erklärt Dieter Homburg.
"Besonders kritisch sehe ich, dass finanzielle Anreize für zusätzliche Facharztsprechstunden künftig wegfallen könnten. Diese haben Ärzten bislang ermöglicht, zusätzliche Patienten aufzunehmen. Werden solche Anreize gestrichen und gleichzeitig die Budgets weiter begrenzt, dürfte sich die Versorgungssituation für Kassenpatienten weiter verschlechtern."
Sein Fazit: "Die Reform darf nicht nur Kosten begrenzen, sondern muss vor allem zusätzliche Behandlungskapazitäten schaffen. Andernfalls droht die ohnehin bestehende Zweiklassenmedizin weiter verschärft zu werden."
Über Dieter Homburg:
Dieter Homburg ist Krankenversicherungsexperte und Bestsellerautor. Seit über 25 Jahren berät er zu privater Krankenversicherung und Altersvorsorge. Weitere Informationen: https://www.pkv-fachzentrum.de/ (https://www.pkv-fachzentrum.de/)
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