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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die zuletzt merklich erholten Aktien von FMC sind am Mittwoch wieder eingeknickt. Die Papiere des Dialysespezialisten rutschten zeitweise um mehr als vier Prozent ab, nachdem sie sich zuletzt um rund zehn Prozent von ihrem Monatstief abgesetzt hatten. An der einfachen 200-Tage-Linie lief sich die Erholung aber fest.
Zum Thema wurden Reformpläne des US-Gesundheitsministeriums für die Behandlung von Nierenerkrankungen, die der UBS-Experte Graham Doyle einen "neuen und enormen Sorgenfaktor" nannte.
In dem entsprechenden Papier der Behörde werde die mangelnde Konkurrenz kritisiert, sodass laut Doyle Maßnahmen zugunsten stärkeren Wettbewerbs zu befürchten seien. Zudem würden Defizite in Transplantationspraxis und Präventionsmaßnahmen angesprochen. Eine Verbesserung hier könnte letztlich zu geringeren Patientenzahlen in der Dialyse führen, so Doyle. Letztere sind schon länger ein Belastungsfaktor für FMC.
Ein weiterer Experte äußerte sich ähnlich. Mit den Plänen wolle die Trump-Regierung die Vormachtstellung von FMC und DaVita auf dem US-Dialysemarkt angehen. Sie kämen auf 74 Prozent Marktanteil. Die Davita-Aktien hatten am Vortag wegen der Neuigkeiten schon sechs Prozent an Wert verloren./ag/tih/mis
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